Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Man muss vollkommen gehorsam sein»: Präsident Vucic wirft der EU Meinungszwang und Einmischung in die serbische Innenpolitik vor

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Man muss vollkommen gehorsam sein»: Präsident Vucic wirft der EU Meinungszwang und Einmischung in die serbische Innenpolitik vor
«Man muss vollkommen gehorsam sein»: Präsident Vucic wirft der EU Meinungszwang und Einmischung in die serbische Innenpolitik vor
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic hat der Europäischen Union vorgeworfen, von Beitrittskandidaten bedingungslosen Gehorsam zu verlangen und sich in die inneren Angelegenheiten seines Landes einzumischen. Wer nicht auf Linie sei, werde ausgegrenzt, sagte Vucic in einem Interview mit der Weltwoche: «Du musst vollkommen gehorsam sein in allem, sonst bist du raus aus dem Team.» Abweichende Meinungen seien unerwünscht: «Es ist verboten, etwas anderes zu sagen.»

Andrej Cukic/EPA/Keystone
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic an einer Medienkonferenz in Belgrad
Andrej Cukic/EPA/Keystone

Als kleines Land werde Serbien nicht gehört. In fünf Jahren sei auf Serbiens EU-Weg «nicht ein einziges Kapitel» eröffnet worden – Grund sei die fehlende Angleichung an die EU-Erklärungen gegen Russland.

Schwere Vorwürfe erhob Vucic auch mit Blick auf die Massenproteste in Serbien. «Viele Länder der Europäischen Union waren stark beteiligt an diesen Protesten», sagte er, «und sie haben unsere Gegner sehr unterstützt.»

Namentlich nannte Vucic die EU-Kommissarin Marta Kos, die die Studentenproteste mehrfach als Ausdruck der «Ideen und Werte des modernen Europas» bezeichnet habe. Auf die Frage, ob Gewalt gegen politische Gegner mit europäischen Werten vereinbar sei, habe man «nie Antworten erhalten». Hätten seine Anhänger dasselbe getan, «wären wir streng bestraft worden».

Hintergrund der Proteste war ein Einsturz eines Vordachs am Bahnhof von Novi Sad mit 16 Toten.

Das ganze Interview sehen Sie hier.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.