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Lippenbekenntnisse

Mit der Treue ist so eine Sache. Nicht in der Liebe ist’s gemeint, sondern beim Fussball. Hat Fussballer A gerade seine Mannschaft mit einem wuchtigen Kopfball in Führung gebracht, sind zwar wieder ein paar Gehirnzellen mehr abgestorben, doch eines weiss der jubelnde Kicker auch so: Das Wappen muss kameratauglich geküsst werden.
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Und kaum hat ein Fussballer A nach seinem Tor das Logo auf der Brust liebkost, beginnt im Hintergrund bereits der Taschenrechner eines anderen Clubs zu rattern. Wenige Monate später steht derselbe Spieler geschniegelt bei der Präsentation seines neuen Arbeitgebers und küsst beim ersten Treffer plötzlich ein anderes Wappen mit exakt derselben Leidenschaft. Treue? Fehlanzeige. Der einzige konstante Wert scheint die Geschwindigkeit zu sein, mit der sich grosse Gefühle in neue Gehaltsklassen übersetzen lassen.

Ganz anders wirkt das bei der aktuellen WM. Wenn Spieler hier das Trikot küssen, steckt zumindest noch etwas dahinter, das man nicht einfach wegtransferieren kann: Herkunft, Stolz und ein Stück Identität. Schliesslich hat Kicker A nur ein Heimatland und selbst Doppelbürger mussten sich irgendwann für eine Nationalmannschaft entscheiden. Gottlob, lassen sich Nationen im Fussball (noch) nicht ganz so einfach ändern.

In der Automobilbranche läuft es kaum anders. Da leisten sich grosse Hersteller für viel Geld ganz besondere Markenbotschafter. Diese geben ihr schönes Gesicht für Kampagnen her, nur um wenig später – gezwungen mit einem noch üppigeren Salär – vor einem anderen feschen Modell zu posieren. Kein Wunder werden Fahrzeuge immer teurer, wenn man derart viel Budget für Promis locker machen muss.

Bei Citroën verzichtet man dagegen auf Stars und Sternchen. Man überzeugt mit seinen Fahrzeugen und erfreut sich stattdessen auf seine treue Fangemeinde. Früher musste man der Marke zwar auch mal die eine oder andere Schwäche verzeihen, doch wer Citroën fuhr, suchte selten Perfektion. Dafür bekam man einen ehrlichen und praktischen Charakter auf vier Rädern, mit angenehmer Eigenartigkeit.

Doch ähnlich wie beim modernen Fussball wurde auch die Autowelt immer schneller, teurer und eben auch beliebiger. Allein beim Thema Design gleichen sich viele Fremdfabrikate mittlerweile wie eineiige Zwillinge. Nicht so bei Citroën. Beispiele: Ein Citroën mit durchgehender Lichtleiste oder Monobraue? Gibt’s nicht. Ein Citroën als Coupé-SUV? Nein, wo ist der Sinn dahinter? Ein Citroën, der als Stromer künstliche «Motorengeräusche» von sich gibt? Danke, nein. Keine riesigen Bildschirmflächen wie im Cockpit eines LKW-Chauffeurs, deren KI-generierte Avatare einem zwanghaft ein Gespräch aufdrängen wollen. Stattdessen gibt es grundsolide Technik, die es eben in einem guten Auto braucht. Dazu einzigartiger markentypischer Komfort statt zigfach verstellbarer Härteprogramme. Wer die aktuellen Citroën-Fahrwerke mit hydraulischen Dämpferanschlägen einmal erlebt hat, versteht schnell, warum viele das Doppelwinkel-Logo mit demselben Stolz tragen wie das Wappen ihres Herzensvereins.

Citroën baut seit 1919 Autos für Menschen, die Mobilität angenehmer wollen.

Mit mutigen Ideen, viel Komfort und einer breiten Modellpalette – vom kleinen Ami über den grossen C5 Aircross bis hin zu den praktischen Nutzfahrzeugen.

Die Marke bleibt ihrem Anspruch treu, den Alltag gelassener, cleverer und ein Stück französischer zu machen.

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