Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Lieber Herr Köppel, ich lehne Ihre Einladung ab»: Warum FAZ-Ressortleiterin Kira Kramer nur über den Weltwoche-Chef schreiben, aber nicht mit ihm sprechen will

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Lieber Herr Köppel, ich lehne Ihre Einladung ab»: Warum FAZ-Ressortleiterin Kira Kramer nur über den Weltwoche-Chef schreiben, aber nicht mit ihm sprechen will
«Lieber Herr Köppel, ich lehne Ihre Einladung ab»: Warum FAZ-Ressortleiterin Kira Kramer nur über den Weltwoche-Chef schreiben, aber nicht mit ihm sprechen will
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Diesen Text publizierte Kira Kramer, Ressortleiterin des Online-Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, auf Linkedin. Vorausgegangen war eine Einladung von Weltwoche-Verleger und -Chefredaktor Roger Köppel nach Zürich. Er hatte ihr öffentlich zu ihrem «exzellenten Artikel» über sein Interview mit AfD-Politiker Björn Höcke gratuliert und ihr vorgeschlagen, das Thema «Deutsche Identität in gefährlichen Zeiten der Raubtiere und der Geopolitik» zu vertiefen. Wir dokumentieren ihre Antwort im Wortlaut.

«Lieber Herr Köppel, ich lehne Ihre Einladung ab»: Warum FAZ-Ressortleiterin Kira Kramer nur über den Weltwoche-Chef schreiben, aber nicht mit ihm sprechen will

Lieber Herr Köppel, ich lehne Ihre Einladung ab.

Vorgestern habe ich für die Frankfurter Allgemeine Zeitung über Roger Köppels Gespräch mit Björn Höcke geschrieben: darüber, wie in «Weltwoche daily» ein deutsches Opfernarrativ gesponnen wird und politische Agitation als Analyse durchgeht. (https://lnkd.in/ePv4Usux) Gestern hat der Weltwoche-Herausgeber darauf reagiert und mich auf X in seine Redaktion eingeladen. Auf einer Plattform, auf der ich nicht bin, er konnte nicht einmal einen Account taggen. Dabei hat er meine E-Mail-Adresse: Letztes Jahr, nach meinem Text über die Weltwoche und ihre Putin-Umarmung (https://lnkd.in/e38cEf2v) schrieb er mir noch persönlich und lud mich ein. Ich habe damals ebenfalls abgelehnt.

Wer eine Einladung dorthin schickt, wo der Eingeladene sie womöglich gar nicht liest, obwohl ihm der direkte Weg offensteht, will zuvorderst keine Antwort. Er will ein Publikum. Die Geste der Offenheit ist dann keine Einladung mehr, sondern eine Aufführung für die eigenen Follower. Deshalb beantworte ich sie so, wie sie gemeint war: öffentlich.

Der Sinn dieses Posts ist demnach nicht, Köppel mitzuteilen, dass ich kein Interesse an einem persönlichen Treffen habe. Das dürfte er immer noch wissen. Es geht mir darum, Inszenierung und Kommunikationsstrategien offenzulegen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.