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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich melde mich zurück aus der Ferne, bin wieder hier im Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien Schweizerische Heimat und ich begrüsse Sie zur internationalen Ausgabe. Von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 22. Juli 2026. Ja, die Welt ist eben wirklich nicht verdammt. Und bei allen Negativschlagzeilen, bei allen Kriegen, Krisen und Konflikten, wir haben jetzt die Fussball-WM erlebt, die uns da die wunderbare Illusion einer in Harmonie fast vollständig vereinigten Welt vorgaukelte, aber eben im Medium des Sports, auf dieser spielerischen Bühne, hat das tatsächlich stattgefunden. Darum ist der Sport etwas Wichtiges, auch die Kultur, die haben Brückenbauer-Funktionen. Aber ich will hier etwas ganz Grundsätzliches an den Anfang stellen. Wir sprechen ja bei Weltwoche Daily oft über Missstände, Fehlentwicklungen, Irrtümer. Und dabei geht das alles Entscheidende vergessen. Denn das wahre Wunder besteht ja darin, dass die Welt immer noch funktioniert. Und ja, jetzt werden sich dann gleich die Kritiker zu Wort melden und sagen, ja, die Welt funktioniert, natürlich funktioniert sie, aber es sterben Menschen in der Ukraine, im Iran, an verschiedenen anderen Krisenherden und schaut euch mal die wirtschaftliche Entwicklung in Europa an. Das geht ja alles senkrecht den Bach runter und wir sind hier sozusagen im Dekadenzmodus unterwegs. Ich will das gar nicht bestreiten, aber das Unglaubliche ist eben, dass trotz allem die Welt funktioniert. Es geht, irgendwie kann man das absorbieren. Das ist keine Rechtfertigung der Krisen und der Kriege, aber es ist ein Loblied auf die Zuversicht und eben den qualifizierten Krieg. optimierten Optimismus, der sich von all dem Negativen nicht runterziehen lässt. Das wird nämlich einer sachlichen Beurteilung der Lage des Schlamassels, der Soße, in der wir alle drinstecken und uns drin wälzen, überhaupt nicht gerecht. Das Positive triumphiert, aber klar, der Mensch ist nicht unfehlbar. Und das, was wir da draussen sehen, ist ein ziemlich präzises Abbild. dessen, was wir sind. Und das gilt eben auch in den verschiedenen Ländern. Wenn sie einen Schlamassel haben, ein Tohuwabohu, dann sind sie daran irgendwie auch mitbeteiligt, beziehungsweise aufgerufen, das zu beheben. Deshalb immer wieder wichtig, darauf hinzuweisen, bei allen Missständen, die Welt ist nicht verdammt. Sie geht nicht den Bach runter. Und wenn man sagt, sie geht den Bach runter, dann sagt man im Grunde nichts anderes als ich habe kapituliert oder was geht mich das alles an? Und dann verliert man allerdings seine Berechtigung, sich überhaupt konstruktiv einzubringen. Wenn Sie nur noch mit zynischer Frustration, mit einer Art Kapitulationsmentalität, man wirft das Handtuch, wenn Sie so einsteigen, das hilft niemandem, das bringt einfach nichts. Und es ist ja schon interessant, nehmen Sie jetzt auch dieses im Grunde banale Thema der Hitze. Was haben wir jetzt da wieder für eine mediale Hysterie erlebt? Im Moment in der Schweiz zum Beispiel höchst angenehme Temperaturen. Bei uns sind sie ja durchgedreht. Und dies nach einem Frühling, da hat es immer geregnet. Aber man hat sich dermassen in dieses Hitzethema hinein halluziniert. Das ist ein kleines, ein klitzekleines Beispiel dafür, dass es in die falsche Richtung da läuft. eben, dass man das eine negative überbetont. Ich habe gestern mit Fyodor Lukyanov gesprochen, dem meines Erachtens hochintelligenten und auch hochklarsichtigen Polit-Analysten aus Moskau, der etwas andere Tonalitäten setzt als da Wladimir Soloway, auf den ich auch interessant finde, der natürlich ein Übertreiber ist, ein Zuspitzer, aber gerade deshalb wichtig, weil er einem den Spiegel vorhält und man Und darin... seine eigenen Vorstellungen überprüfen kann, heisst ja auch nicht, dass man sich alles zu eigen machen muss, was da einer erzählt. Und mit Lukjanov haben wir darüber gesprochen, wo eigentlich geopolitisch die positiven Nachrichten sind. Und eine positive ist natürlich, dass die Grossmächte, und das unterscheidet irgendwo die Situation zum letzten Weltkrieg, dass natürlich die Grossmächte China, Amerika, Russland, die wollen keinen grossen Krieg. Die Einzigen, die da irgendwie krumm... komplett neben der Schiene, sich abhanden kommen. Sind die Europäer? Das ist eigentlich die kriegsverlängernde Partei schlechthin. Wenn man das sagt, wird man ja in gewissen Kreisen Europas mehr oder weniger gleich direkt abgeführt, vor den Richter gestellt. Aber das ist eine ganz wesentliche Erkenntnis. Das grösste Friedenseinigungshindernis, das sind im Moment die Ukrainer und die Europäer, die die Ukrainer unterstützen. Aber ohne die europäische Unterstützung könnten die Ukrainer das nicht durchziehen. Und wir beobachten im Moment ja... Gravierende Verwerfungen in der Ukraine, alles sehr undurchsichtig. Selenskyj hat jetzt seinen Oberbefehlshaber russischer Abstammung, Sirskyj, entlassen. Dies eine Folge der Turbulenzen, die sich ergeben haben, weil er da seinen bis vor kurzem höchst beliebten Verteidigungsminister in den Ruhestand schickt. Jetzt wieder ihn wieder zurückbringen. Das alles ist hochgradig. Was steckt dahinter? Ich habe mit Lukjanov auch darüber gesprochen. Er hat gesagt, er sei da kein Experte. Aber aus Russland beobachtet man das schon lange. Immer schon, dass in der Ukraine persönliche Interessen, merkwürdige Seilschaften durcheinander spielen und sich auch in der politischen Wirklichkeit abbilden. Man muss eben sehen, dass die Ukraine im Unterschied zu Putin-Russland immer ein Staat gewesen ist, der von... Oligarchen kontrolliert wurde. Und ein Teil des Widerstands der ukrainischen Elite gegen Russland besteht eben auch darin, dass diese ukrainischen Oligarchen keine Entwicklung wollten in der Ukraine, wie sie in Russland stattgefunden hat, was man bei uns ausblendet. Putins Claim to Fame, sozusagen sein grosser Verdienst in den Augen vieler Russen, besteht darin, dass er nach den Wirren der 90er Jahre Ordnung, Stabilität und Wohlstand zurückgebracht hat nach Russland. Ja, um den Preis eines stabilokratischen Regimes, das bei immer mehr jüngeren Leuten nicht auf Anklang gestossen ist. Aber die älteren Generationen, so die über 40-Jährigen, die haben das sehr stark geschätzt, dass eben Putin hier die Feudalherrschaft der Oligarchen, der ganz Reichen, die sich aus dem Zusammenbruch der Sowjetunion noch bereichert haben, dass er diese Oligarchie der Spezialinteressen beendet hat. Und in der Ukraine ist dieser Prozess so nie eingetreten. Die Ukraine war sozusagen eine Art Freiluftbetätigungsgebiet eben jener Oligarchen, die dann hinter der Politik die Fäden gezogen haben und auch Politiker und Staatspräsidenten mehr oder weniger nach Belieben eingesetzt haben, sofern sie nicht selber in die Arena getreten sind. Das sind eben auch Dimensionen und in diesen ganzen Verwerfungen, über die Sie jetzt in den Medien lesen, kommen eben auch solche Prozesse zum Ausdruck. Ist das eine Rechtfertigung dessen, dass hier ein Land wie Russland die Ukraine angreift, dass man die Probleme, die es da gibt, militärisch löst? Nein, es ist einfach eine nüchterne Beschreibung. Und meine Sorge, die kennen Sie, die geht in Richtung Kriegseskalation. Und ich finde es höchst fragwürdig. Wie wir uns unkritisch die Politik dieser ukrainischen Regierung zu eigen gemacht haben, auch und gerade in der Schweiz, ohne sachliche Überprüfung, nüchterne Analyse. Man hat sich einfach von Emotionen leiten lassen. Das ist gefährlich. Und der ganze Stress und diese Verbissenheit, mit der man jetzt auch Andersdenkende zusammenstaucht und sanktioniert in der Europäischen Union, ist eben Ausdruck der Tatsache, dass nach wie vor nicht die Vernunft sondern die Emotion regiert in dieser sehr wichtigen Angelegenheit. Und darum können Sie, Entschuldigung, die EU und Europa nicht ernst nehmen in dieser ganzen Geschichte, beziehungsweise Sie müssen es ernst nehmen. Aber Europa ist heute in diesem ganzen Kriegsgeschehen der für mich gefährlichste Risikofaktor. Deutschland debattiert über die Leihmutterschaft. Und jetzt hat sich auch Frauke Brosius-Gersdorf eingeschaltet. Das ist die abgehaufte... verantwortete Fast-Verfassungsrichterin. Und sie geht auf Konfrontationskurs zu dem, was jetzt auch zum Rücktritt des CDU-Fraktionschefs Jens Spahn geführt hat. Sie sagt nämlich, man müsse die Leihmutterschaft im Grunde erlauben. Die sei überhaupt nicht grundgesetzwidrig. Im Gegenteil, das Selbstbestimmungsrecht der Frauen quasi der Bauch gehört. Wir, die können machen, was sie wollen. Das ist ja hochinteressant. Das wird jetzt wiederum kritisiert, vor allem in den bürgerlichen. Mainstream-Medien sagen ja, da haben sie ein sehr fragwürdiges Menschenbild. Was mir einfach in der Summe aufgefallen ist, Und das zeigt natürlich auch hier die etwas politische, wie soll man das nennen, vielleicht Instinktlosigkeit, Egozentrik dieses Fraktionschefs Jens Spahn. Also erstens einmal hat er für sich Regeln in Anspruch genommen, die er sonst im Zeichen seiner Parteifunktion den anderen nicht zubilligen würde. Also quasi ein Sonderzüglein ist er gefahren. quasi nach absolutistischem Vorbild, für mich gelten andere Regeln als für alle anderen. Und zweitens ist er natürlich, wenn man es jetzt im Detail anschaut, wenn man sich einmal den Vorgang vor Augen führt, wie so eine Leihmutterschaft passiert, wie man dann sich auch die Leihmutter aussucht, wie man das auswählt, dann sind sie natürlich gefährlich dort, wo der deutsche Philosoph und Schriftsteller Peter Sloterdijk Einmal von Menschenpark gesprochen hat, sozusagen bei Züchtungsfantasien. Und da muss ich dann nicht mehr weiterreden, um hier irgendwie die entsprechenden Horrorkabinette und Geländekammern aufzufächern vor dem geistigen Auge. Also das schwingt hier natürlich auch wieder mit, zieht natürlich Fäden aus der belasteten Vergangenheit. Und umso mehr zeigt sich in diesem Fall Spahn eben auch. Der Fall der politischen Abgehobenheit einer politischen Elite, die sozusagen in ihrer Nabelschau, in ihrer egozentrischen Selbstoptimierung komplett ausgeblendet hat, nach mir die Sintflut gewissermassen, oder was gebe ich da, meine dummen Reden von gestern an. Man hat sich einfach abgekoppelt von der Lebenswirklichkeit der Leute und von der Lebenswirklichkeit der eigenen. Partei, das ist hier das Bemerkenswerte. Aber das Schöne ist, und jetzt sind wir wieder beim Positiven, das kommt jetzt so deutlich zum Ausdruck, dass immer mehr Deutsche realisieren, und das ist sozusagen ein schweizerisches Empfinden, du kannst die Politiker einfach nicht da oben alleine lassen. Du kannst die Demokratie nicht der Politik überlassen. Die können mit dem nicht treuhänderisch, sorgfältig umgehen. Die treten die Demokratie mit Füssen. Die nehmen für sich andere Regeln in Anspruch und sie verteufeln alle, die ihre Stimme der Opposition geben, die eine richtige Demokratie wollen, nämlich eine Alternativ, eine Politik der Alternativen, nicht der Alternativlosigkeit. Und die werden dann fertig gemacht. Und das kommt jetzt so deutlich zum Tragen, man merkt es, man realisiert es auch in den Medien. New York, ich bin ja hoch inspiriert gewesen wieder von meinem... Kurzen Abstecher zum WM-Final. Beeindruckende organisatorische Leistung der FIFA. Gianni Infantino und seine Leute. Das Loblied habe ich in der schweizerischen Sendung fortgesetzt. New York faszinierend. Im Banne des Fussballs, hätte ich nicht gedacht. Und jetzt gibt ja dieser Bürgermeister, der links aussen, Mamdani, zu reden. Der Muslim, man hat schon die Einführung der Scharia befürchtet. Ich bin da etwas entspannt. Ich glaube einfach, New York ist so ein eigener... urbaner Mikrokosmos, natürlich auch mit gewaltigen Problemen. Und wenn die dann voll nach links gehen, dann haben wir dann bald wieder Missstände wie in den 70er Jahren. 42. Strasse, The Warriors, Sie kennen diese Filme noch aus den 70ern. Das war die Zeit der Verwahrlosung, das war dann die Zeit der Broken Window Theory, als Rudy Giuliani kam, der Bürgermeister, der gesagt hat, nein, wir stoppen jetzt diese Verlotterung. Und er hat das mit einer eben... Theorie der gebrochenen Fenster hat er das geschafft. Er hat gesagt, wir lassen es nicht mehr zu, dass die Stadt oberflächlich verwahrlost. Auf meinem kurzen Trip habe ich nichts gesehen in der Richtung. Allzu sehr beunruhigend, obwohl es vermutlich viel zu beobachten gäbe. Für mich macht New York einen tollen Eindruck, vor allem auch in diesen zentralen Gebieten wie um den Central Park. Das ist nach wie vor das New York der Inspiration, wie wir das kennen. Wenn man dann zum Flughafen fährt oder etwas in die Aussenbezirke, zum Beispiel nach New Jersey, wo wir das Fussballfinal angeschaut haben, da merkt man schon, dass die Infrastruktur verlottert, dass die Infrastruktur total ungepflegt ist. Das ist übrigens in den USA nichts völlig Verwunderliches, weil dort der öffentliche Sektor nicht eine so grosse Rolle spielt. wie bei uns. Und ja, wer kümmert sich um die öffentliche Infrastruktur? Jeder kümmert sich mal ein bisschen zuerst um die Optimierung seiner selbst und schafft sozusagen seine eigene Infrastruktur. Aber wenn man dann diese allgemeine Verlotterung anschaut und sich vor Augen führt, jetzt eine abenteuerliche Übersprungsgedankenhandlung, wenn man sich diesen Zollstreit mit den USA und die Argumentation von Trump noch einmal vor Augen hält, Ja, dann kann ich den amerikanischen Präsidenten bis zu einem gewissen Grad verstehen, wenn er sagt, die ganze Welt treibt Handel mit Amerika. Sie verkauft uns ihre Güter und zum Teil nehmen sie uns die Güter ab. Sie kaufen uns weniger ab, als wir ihnen abnehmen. Das heisst, sie verdienen Geld auf unsere Kosten. Und dieses Geld fehlt uns dann bei den Infrastrukturen. Das ist jetzt so die ganz einfache Milchbüchlein-Rechnung, die so natürlich nicht ganz stimmt, aber auch nicht ganz falsch ist. Man sagt einfach, sorry, ihr habt uns irgendwie über den Tisch gezogen. Ihr profitiert von dieser Alphatierleistung der Vereinigten Staaten von Amerika. Natürlich jetzt... Ganz präzise und skalpellartig betrachtet haben die Amerikaner diese Dominanzposition natürlich auch ausgenutzt, zu eigenen Gunsten. Und sie haben sich ja nicht dagegen gesträubt, zum Beispiel in Europa die Verteidigungsausgaben mehr oder weniger zu übernehmen und die anderen etwas unten zu halten, dass die da nicht zu Rivalitäten sich aufschwingen konnten. Das ist alles da mittendrin, aber gleichzeitig eben auch die Empfindung, und da sind die Amerikaner halt am Bord. Monat ähnlich empfindlich, wie wir das auch sind. Die sagen, du, wir sind eigentlich die Nummer eins. Wir haben für die immer wieder die Kastanien zum Feuer rausgeholt. Sie verkaufen, sie ziehen da Milliarden ab aus Amerika. Gut, das Geld bringen sie dann wieder unseren Banken, um es anzulegen. Aber hier stimmt einfach etwas nicht mehr. Und jetzt möchte er natürlich mit seinen Zöllen dieses Ungleichgewicht hier wieder etwas ins Lot bringen. Also, man kann es nachvollziehen. bis zu einem gewissen Grad, wenn auch nicht rechtfertigen in dem Sinn, weil ich halte jetzt nichts von dieser Zollpolitik, aber ich kann die geistigen Impulse irgendwo verstehen, die dem Ganzen zugrunde liegen. Nur eine Minderheit will die Leihmutterschaft erlauben. Ja, eben der Menschenpark, das hat man nicht so gerne in Deutschland, ebenfalls aus verständlichen historischen Gründen. Wie die Macher der Anstalt im ZDF grössenwahnsinnig wurden. Ein sehr guter Kommentar des deutschen Medienkritikers, der FAZ Michael Hahnfeld. Das sind ja wirklich Zustände wie Sodom und Gomorra, dass da im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen also eine Art Antifa-Fernsehen betrieben wird. Und jetzt offenbar diese Satiresendung auch mit einem Musiker, der da mehr oder weniger offen zu Gewalt aufruft. Die AfD wird auf die gleiche Stufe gestellt wie die NPD, also fast ungefähr NSDAP-mässig wird das verteufelt. Und jetzt merken allmählich auch die Bürgerlichen, die Mainstream-Medien, die natürlich diese Verketzerungsstimmung auch mit angeheizt haben, dass da irgendetwas zu weit geht. Und das ist auch wieder etwas Positives. Die Übertreibung, die Wirklichkeit, die sich da zur Kenntlichkeit entstellt und immer mehr Leute realisieren es. Peter Magyar, dieser hochgejubelte Ministerpräsident in Ungarn, kassiert eine Absage. Er hat ja mit fragwürdigsten Methoden, finde ich, jetzt da den... ungarischen Staatspräsidenten abgesetzt. Null Respekt vor den anderen Institutionen. Das ist aufgrund der Verfassungsordnung möglich, offensichtlich in Ungarn mit der Zweidrittelmehrheit. Das kommt noch aus der Rohrbahnzeit. Da ist faktisch das Präsidentenamt eine Art Handlanger des Parlaments. Die können dann einfach abberufen oder einsetzen, je nach Lust und Laune. Das gibt natürlich keinen besonders guten Eindruck. dieser Institution. Madjar greift da ganz brutal durch und wird eigentlich kaum kritisiert dafür. Hätte Orban so etwas gemacht, was er jetzt da tut, können Sie sich ungefähr vorstellen, was dann los gewesen wäre. Die haben eigentlich ein Gesetz ad personam gemacht, um diesen Präsidenten loszuwerden. Das ist übergriffig, das wirkt etwas Bananenrepublik-mässig, dieser Mangel an Respekt. vor den anderen Institutionen, denn Madjar konnte ja nicht namhaft machen, was jetzt dieser Staatspräsident da alles verfassungsfeindliches getan hat. Er hat nichts dergleichen getan. Und jetzt kassiert er eben eine Absage. Die Judith Polgar, eine Schachmeisterin offensichtlich, die hat ihm nun eine Absage erteilt, eine Schachlegende, weil sie unter diesen Umständen nicht Präsidentin werden möchte. Und das zeigt jetzt einfach, dass auch da dieser Herr Madjar möglicherweise etwas an Grenzen stösst mit seinem Ansatz. Meine Damen und Herren, das war es von Weltwoche Daily International. Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Tag und melde mich spätestens morgen wieder zurück. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst... Niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.

Leihmutterschaft: Jens Spahn im Menschenpark und Züchtungsphantasien. Fall Spahn: Abgehobenheit der Classe politique. Satiresendung «Die Anstalt»: öffentliche Medien entstellen sich zur Kenntlichkeit. Präsidentenputsch: Magyar kassiert Absage

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Leihmutterschaft: Jens Spahn im Menschenpark und Züchtungsphantasien. Fall Spahn: Abgehobenheit der Classe politique. Satiresendung «Die Anstalt»: öffentliche Medien entstellen sich zur Kenntlichkeit. Präsidentenputsch: Magyar kassiert Absage
Leihmutterschaft: Jens Spahn im Menschenpark und Züchtungsphantasien. Fall Spahn: Abgehobenheit der Classe politique. Satiresendung «Die Anstalt»: öffentliche Medien entstellen sich zur Kenntlichkeit. Präsidentenputsch: Magyar kassiert Absage
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Kapitel

  1. Begrüssung und Einleitung
  2. Weltfussball-WM und ihre Bedeutung
  3. Grundsatzgedanken zur Weltlage
  4. Kritik an zynischer Weltsicht
  5. Gespräch mit Fyodor Lukyanov
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