Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Lassen uns nicht einschüchtern»: Queerbeauftragte warnt vor rechtsextremer Bedrohung in Ostdeutschland

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Lassen uns nicht einschüchtern»: Queerbeauftragte warnt vor rechtsextremer Bedrohung in Ostdeutschland
«Lassen uns nicht einschüchtern»: Queerbeauftragte warnt vor rechtsextremer Bedrohung in Ostdeutschland
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Queerbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Sophie Koch (SPD), warnt vor einer wachsenden Bedrohung queerer Menschen durch rechtsextreme Gruppen in Ostdeutschland. Besonders Christopher-Street-Day-Veranstaltungen (CSD) könnten dort nur mit einem grossen Polizeiaufgebot durchgeführt werden, erklärte sie der Rheinischen Post.

Koch verwies insbesondere auf die Sicherheitslage in Sachsen. Dort würden CSDs, vor allem im ländlichen Raum, mit zahlreichen Polizisten und weiträumigen Strassensperren abgesichert. «Mein Wunsch war immer, dass sich das an die Lage in westdeutschen Städten angleicht», sagte sie. Stattdessen bedrohten «immer jüngere rechte Netzwerke ganz gezielt die CSDs und die queere Community». In vielen westdeutschen Grossstädten sei die Situation deutlich entspannter. Als Beispiel nannte Koch eine Pride-Demonstration in Köln, bei der eine Kreuzung lediglich von einer Fahrradpolizistin abgesichert worden sei.

Sebastian Willnow/DPA/Keystone
Sophie Koch, Queerbeauftragte der deutschen Bundesregierung
Sebastian Willnow/DPA/Keystone

Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Day (CSD) vom vergangenen Wochenende zeigte sich Koch erschüttert. Zugleich appellierte sie an die Menschen, weiterhin an queeren Veranstaltungen teilzunehmen. «Die kommenden Tage sind dafür da, dass wir – auch als ganze Gesellschaft – uns die Zeit zum Trauern nehmen. Danach werden wir zeigen, dass wir uns nicht einschüchtern lassen.»

Koch forderte darüber hinaus einen besseren Schutz queerer Menschen im Alltag. Nicht nur Grossveranstaltungen müssten sicher sein, sondern auch das tägliche Leben. Dazu brauche es bei der Polizei mehr Ansprechpersonen, «die die Lebenswelten queerer Personen verstehen». Ausserdem sprach sie sich für ein konsequenteres Vorgehen gegen Hassrede im Internet aus. «Es braucht einen Aufschrei der gesamten Gesellschaft, dass alle sagen: Stopp, bis hierhin und keinen Schritt weiter.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.