Breel Embolo konnte am Dienstag nicht mit der Schweizer Nationalmannschaft in die USA reisen. Das teilte der Schweizerische Fussballverband (SFV) mit. Die elektronische Einreisegenehmigung des Stürmers wurde kurz vor dem Abflug erneut überprüft, weshalb der 29-Jährige vorerst in der Schweiz blieb. Der Verband zeigte sich zuversichtlich, dass Embolo dem Team mit kurzer Verzögerung nachreisen kann.
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Die Nationalmannschaft hob am frühen Dienstagnachmittag von Zürich in Richtung Los Angeles ab. Warum ausgerechnet Embolo von den Problemen betroffen ist, blieb zunächst offen. Im Raum steht laut Tages-Anzeiger ein möglicher Zusammenhang mit einer Verurteilung wegen mehrfacher Drohung aus dem Jahr 2025, die inzwischen rechtskräftig ist. Nach US-Einreisebestimmungen können Vorstrafen dazu führen, dass die übliche elektronische Reisegenehmigung (Esta) nicht ausreicht und stattdessen ein reguläres Visum erforderlich wird.
Für Schweizer Staatsangehörige genügt in den meisten Fällen ein Esta für die Einreise in die Vereinigten Staaten. Ob dies im Fall Embolo nach dessen Verurteilung weiterhin möglich war, blieb zunächst ungeklärt. Der SFV teilte mit, der Spieler werde von einem Mitarbeiter der Reiseagentur unterstützt.
Embolo war in der Vergangenheit wiederholt mit der Justiz in Konflikt geraten. Neben mehreren Verkehrsdelikten sorgte insbesondere eine Verurteilung wegen Drohung im vergangenen Jahr für Schlagzeilen. Ob diese Vorgeschichte tatsächlich ausschlaggebend für die aktuelle Verzögerung bei der Einreise ist, wurde weder von den US-Behörden noch vom Verband bestätigt.
Die Schweizer Nationalmannschaft bereitet sich in den USA auf die Weltmeisterschaft 2026 vor. Für Trainer und Verband besteht die Hoffnung, dass der Angreifer rechtzeitig zum Team stossen kann.