Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Knatsch in der CDU: Berlins Bürgermeister Kai Wegner soll mit Friedrich Merz über Stromausfall telefoniert haben, dieser kann sich daran nicht erinnern

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Knatsch in der CDU: Berlins Bürgermeister Kai Wegner soll mit Friedrich Merz über Stromausfall telefoniert haben, dieser kann sich daran nicht erinnern
Knatsch in der CDU: Berlins Bürgermeister Kai Wegner soll mit Friedrich Merz über Stromausfall telefoniert haben, dieser kann sich daran nicht erinnern
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der Streit um ein angebliches Telefonat zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner spitzt sich zu. Das Kanzleramt erklärte, dem Bundeskanzler sei «ein solches Telefonat nicht erinnerlich», berichtet die Bild-Zeitung. Ein Regierungssprecher bekräftigte zudem die bisherige Darstellung, wonach sich nach Auswertung aller verfügbaren Informationen nicht feststellen lasse, dass Merz während des Berliner Stromausfalls Anfang Januar ein persönliches Gespräch mit Wegner geführt habe.

FABIAN SOMMER / KEYSTONE
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bei einem Pressetermin
FABIAN SOMMER / KEYSTONE

Hintergrund ist die Frage, ob Merz und Wegner am 4. Januar, dem zweiten Tag des grossflächigen Stromausfalls in Berlin, telefonisch miteinander gesprochen haben. Während das Kanzleramt dies bestreitet, hält die Berliner Senatskanzlei an ihrer Darstellung fest. Wegners Sprecherin Christine Richter erklärte, der Regierende Bürgermeister habe zunächst am 3. Januar Kontakt mit dem Kanzleramt gehabt und am 4. Januar mit Merz telefoniert. Nach Angaben der Senatskanzlei soll das vierminütige Gespräch um 19.57 Uhr stattgefunden haben, nachdem der Kanzler zurückgerufen habe.

Das Kanzleramt verweist darauf, dass Telefonate und deren Inhalte grundsätzlich nicht vollständig dokumentiert würden. Zugleich betont die Bundesregierung, der Bund habe Berlin während des Stromausfalls eng unterstützt. Bereits ab dem 3. Januar habe es mehrere Gespräche und weitere Formen der Kommunikation zwischen der Berliner Landesregierung und dem Kanzleramt gegeben. Merz sei vom ersten Tag an über die Lage informiert gewesen.

Für zusätzliche Brisanz sorgt, dass Wegner unmittelbar nach dem Blackout öffentlich erklärt hatte, er habe «gestern einmal mehr mit dem Bundeskanzler gesprochen». Damit steht weiterhin Aussage gegen Aussage. Die Opposition fordert Aufklärung. Grünen-Chef Felix Banaszak verlangt Transparenz über die Rolle des Kanzleramts.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.