Die deutsche Bundesministerin für Gesundheit, Nina Warken (CDU), kennt kein Pardon: Sie will Grills und alkoholische Getränke im Sommer von Sportveranstaltungen verbannen.
Es sei «auf Ausschank von alkoholischen, stark zuckerhaltigen, koffein- oder taurinhaltigen Getränken zu verzichten», «offenes Feuer/Grill» müsse man «vermeiden», heisst es in einem sogenannten Musterhitzeschutzplan für den Breitensport, den das Bundes-Gesundheitsministerium und der Deutsche Olympische Sportbund ausgeheckt haben.
Neben dem Wurst- und Bierbann, der die Deutschen in ihrer Identität trifft, rät der Musterhitzeschutzplan – was für ein Wortungetüm! – unter anderem auch dazu, bei Hitzewellen Sportstätten zu schliessen, erkrankte Sportler von Training oder Wettkampf auszuschliessen und beim Training «gemeinsame Pulskontrollen» durchzuführen.
Auch die Saisonplanung soll neu ausgerichtet werden: Die Sommerpausen sollen verlängert, die Winterpausen verkürzt werden. Wettkämpfe, Turniere und Saisonhöhepunkt sollen in kühlere Monate oder in Morgen- und Abendstunden verlegt werden.
Am besten finden Sportveranstaltungen in deutschen Landen also fortan im Hochwinter in der Nacht statt, dann ist garantiert mit der geringsten Sonneinstrahlung zu rechnen. Fussballspielen im Schneetreiben macht sowieso mehr Spass als auf einem profanen grünen Rasen. Finden Sie nicht, Frau Warken?
Doch die Bundes-Gesundheitsministerin versteht keinen Spass: «Jedes Jahr sterben Vorerkrankte, ältere Menschen, aber auch Sportler oder Menschen, die draussen arbeiten, wenn die Temperaturen Rekorde brechen», warnt die CDU-Politikerin.
Ein Unterschied zu den apokalyptischen Szenarien von Linken und Grünen ist kaum auszumachen. Das Dokument des Wahnsinns behauptet: «Egal ob Sport im Freien oder in der Halle: Jede Sportart, jeder Verband und jeder Verein wird künftig mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sein.»
Sicher ist: Jeder deutsche Bürger ist ist schon jetzt mit den Auswirkungen des ausbleibenden Politikwandels konfrontiert.