Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Klassenarbeiten auf Arabisch? FDP warnt im nordrhein-westfälischen Landtag vor Prüfungen in anderen Sprachen

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Klassenarbeiten auf Arabisch? FDP warnt im nordrhein-westfälischen Landtag vor Prüfungen in anderen Sprachen
Klassenarbeiten auf Arabisch? FDP warnt im nordrhein-westfälischen Landtag vor Prüfungen in anderen Sprachen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Ein Streit über einen Antrag zur Förderung der Mehrsprachigkeit an Schulen hat im nordrhein-westfälischen Landtag zu einem heftigen Schlagabtausch geführt. Auslöser waren Äusserungen der FDP, wonach Klassenarbeiten künftig auch auf Sprachen wie Arabisch geschrieben werden könnten. Schulministerin Dorothee Feller (CDU) wies dies zurück. In einer Landtagsdebatte erklärte sie, Deutsch bleibe ausserhalb des Fremdsprachenunterrichts «unsere gemeinsame Bildungssprache» im Unterricht und in Prüfungen.

Michael Kappeler/DPA/Keystone
Henning Höne beim FDP-Bundesparteitag in Berlin
Michael Kappeler/DPA/Keystone

Hintergrund ist ein gemeinsamer Antrag von CDU, Grünen und SPD. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, Regelungen so anzupassen, dass fachliche Leistungen auch dann angemessen bewertet werden können, wenn Schüler ihre Kenntnisse wegen unzureichender Deutschkenntnisse nicht vollständig darstellen können.

FDP-Fraktionschef Henning Höne kritisierte die Formulierung als zu unbestimmt. Sie öffne aus seiner Sicht die Tür für Leistungsüberprüfungen in anderen Sprachen und schwäche die Rolle des Deutschen als Unterrichtssprache. Ein Antrag der FDP, die Passage zu streichen und Deutsch ausdrücklich als Unterrichts- und Prüfungssprache festzuschreiben, fand im Parlament keine Mehrheit. Ein weiterer Entschliessungsantrag der Liberalen wurde lediglich von der AfD unterstützt.

Vertreter von CDU und SPD warfen der FDP vor, den Inhalt des Antrags falsch darzustellen. Ein veröffentlichter Faktencheck der Deutschen Presse-Agentur kam zu dem Schluss, dass der Antrag die deutsche Unterrichtssprache nicht in Frage stellt.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.