Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 13. Mai 2026. Morgen ist Auffahrt. Ein Feiertag und viele schlagen die Brücke zum Wochenende. Ich wünsche Ihnen allen jetzt schon eine erholsame und besinnliche Zeit. Denn das Interessante an Auffahrt ist ja, dass uns dieser Feiertag daran erinnert, dass es über den Menschen oberhalb unserer Welt noch eine andere Welt gibt, und zwar eine wichtigere Welt, die jenseitige Welt, in der die wahren, massgeblichen Kräfte Okay. seit ewigen Zeiten, die unbewegten Beweger, die schöpferischen Urkräfte, die unser Universum geschaffen haben, der Allmächtige, um es da in einem gängigen Wort zu verdichten. Und diese Erkenntnis ist wichtig, dass es da oben noch etwas gibt, weil sich der Mensch sonst nur allzu schnell und allzu gern einbildet. Er sei das Mass aller Dinge. Und gerade dann, wenn man in einer Welt lebt, die vergessen hat, dass es da oben noch etwas gibt, dann schauen die Leute eben nicht mehr demütig nach oben und geradeaus, sondern sie fangen an, nach unten zu schauen und vor allem auf die Seite, wo sie sich anpassen können, wo sie sich anschmiegen können und sie verlieren den klaren Kurs und vor allem werden sie auch überheblich, weil sie sich anfangen einzubilden, dass sie eben über anderen stehen. Und deshalb auffahrt... Dass da also jemand in den Himmel gefahren ist, es gibt einen Himmel, es gibt nicht nur die Erde, das ist etwas ganz Wichtiges, um uns auf den Boden wieder zurückzuholen. Das wäre sozusagen meine kleine Alltagstheologie zum Einstieg. Aber jetzt eine andere Bibel, ein anderes Evangelium, ein journalistisches Evangelium. Nein, wir wollen es jetzt nicht überstrapazieren. Die neue gedruckte Weltwoche. ist am Start mit einem provokativen, pointierten Artikel unserer Kollegin Daniela Niederberger. Und das müssen Sie jetzt einfach lesen. Das ist die endgültige Widerlegung jener Behauptung, die besagt, dass Frauen gleichzeitig Kinder und Karriere anstreben sollen. Und alle, die das nicht schaffen, Die hätten sie irgendwie nicht im Griff. Und Daniela Niederberger, die ich ja schon sehr, sehr lange kenne, schon von unseren gemeinsamen Zeiten beim Tagesanzeiger, dann bei der Weltwoche, dann hat sie sich zwischenzeitlich in die Mutterschaft verabschiedet, sich dort intensiv den Themen gewidmet. Sie ist jetzt seit einiger Zeit wieder dabei und ich schätze sie ungemein, weil sie eine unabhängige Journalistin ist. Unabhängig heisst, dass man eben auch Thesen und Ansichten vertreten kann, die andere nicht vertreten. Das ist eben in der Weltwoche möglich, meine Damen und Herren. Da können Sie schreiben, Putin ist gar nicht so ein übler Kerl, wie alle schreiben. Der hat auch seine guten Eigenschaften, er hat auch ein paar schlechte. Aber hören wir doch auf, alle das Gleiche zu erzählen. Das ist die Stärke der Weltwoche. Das heisst nicht, dass wir überall richtig liegen. Aber wir nehmen uns die Freiheit heraus, die Dinge... unabhängig anzuschauen. Unabhängig, also auch mal Gegensteuer zu geben. Und auch nicht immer die Erwartungshaltung der Leser zu bedienen. Das führt natürlich manchmal dazu, dass wir entrüstete Briefe bekommen. Ja Köppel, was ist jetzt mit Ihnen los? Warum prügeln Sie nicht auf Trump und auf Netanjahu ein? Ja, das ist eben zu billig dann. Man muss immer wieder versuchen, seiner... eigenen Intuition zu folgen und eben jene Akzente zu setzen, die einem dann entsprechen und von denen man annimmt, dass sie eben eine konstruktive Bereicherung, eine Horizonterweiterung bilden. Kind oder Karriere, beides geht nicht. Daniela Niederberger, ein Aufsatz, der sich mit einem der landläufigsten Mythen kritisch befasst. Die Schweiz wird entmachtet. Rechtsprofessor Paul Richli seziert die EU-Verträge. Ein ganz wichtiger Beitrag. Paul Richli hat auch ein Gutachten verfasst, in dem er die EU... Verfassungsunterwerfungsverträge einer genaueren Inspektion unterzieht. Und er kommt zu einer sehr kritischen Wertung. Lesen Sie das, das stattet Sie mit Argumenten aus, die Sie brauchen, um bei einem interessanten Tischgespräch zu bestehen. Das gilt übrigens für alle Weltwoche-Themen. Wir sind die Sufflöre des intelligenten Tischgesprächs. Drei wandelnde Tote regieren Europa. Darüber haben wir bereits gesprochen. geht's? die Ausarbeitung, die ausführliche Darlegung durch Jürg Altweck, Francis Pike und Alexander Wendt. Joker trifft Khomeini. Die bizarrste Begegnung der Comic-Geschichte. Auch eine Trouvaille in der Neuen Weltwoche, geschrieben von meinem Kollegen Urs Geriger. Mutige Frauen. Heidi Skraken im Portrait von Philipp Gut. Dorothy Parker. Bedeutende Schriftstellerin und Anna Wintour, eine der grössten Chefredaktorinnen unserer Zeit. Dazu viele weitere Themen. Medizinisches Weltzentrum oder Quartierspital Fluntern. Die Herzmedizin am Universitätsspital Zürich genoss Weltruf. Als Folge der Negativschlagzeilen im Fall Maisano drohen Null-Fehlertoleranz, Mutlosigkeit und Mittelmass. Auch ein interessanter Aspekt. nach diesem Untersuchungs- Bericht, der meines Erachtens methodische Schwächen hat. Aber das hat bei einigen Fernsehzuschauern, Entschuldigung, Podcastzuschauern, Fehlschlüsse ausgelöst, die davon ausgehen, als würden hier digitale Schwarz-Weiss-Auffassungen vertreten. Nein, ich sage nicht, dass es keine Missstände gegeben hat an der Uni Zürich. Aber wenn wir von einer Zahl von 71 Toten sprechen, Die ist... unnötigerweise zusätzlich gegeben haben soll und die einem Klinikdirektor, nämlich dem Francesco Maisano, zur Last gelegt werden, dann geht es darum, dieser Zahl wirklich nachzuspüren und sie zu hinterfragen und nicht einfach zu glauben, was da behauptet wird. Und wenn es sich tatsächlich erhärtet, dass sie stimmt, wobei für mich da viele Unsicherheiten im Raum stehen, wenn sich das tatsächlich erhärtet, dann muss man noch fundamentalere Fragen stellen, als man sie jetzt stellt. Und das ist übrigens auch das Thema des Podcasts, den ich aufgezeichnet habe, zweieinhalb Stunden lang, mit dem Dr. André Plass, dem Whistleblower, der das Ganze ins Rollen gebracht hat, selber dann durch den Fleischwolf gedreht wurde. Unglaubliche Vorgänge. Und für mich ist dieser sogenannte Fall Maisano das Symptom, eines Spitals im Zustand der totalen führungsmässigen Verwahrlosung. Und ich habe den Verdacht, dass das eben nicht einfach nur dieses Unispital betrifft, sondern gewissermassen systemimmanent ist. Sie haben diese Stars oder vermeintlichen Stars der Chirurgen, tolle Leute, Klinikdirektoren, und das sind wie Fürstentümer, das sind feudale Herrschaftsbereiche, die nicht mehr geführt werden, Weil eben darüber... Kein Chef ist, es hat zwar viele Chefs, aber niemand hat irgendetwas zu sagen, keiner ist für irgendetwas konkret dann tatsächlich verantwortlich. Und in diesem Fall, Unispital, glaube ich, muss man weiter bohren als jetzt einfach nur beim Klinikdirektor Maisano. Ich will da mich nicht auf die Äste hinauswagen zu medizinischen Diagnosen, aber ich sage, da gab es Direktoren des Spitals, da gab es politische Verantwortliche Und da müsste man noch viel genauer nachforschen und vor allem eben auch diese Verantwortlichen bei ihrer Verantwortung behaften. Denn das, was der Whistleblower erzählt, hören Sie sich das an. Wir sind uns in vielen Punkten einig. Er ist natürlich der Fachmann hier, ich bin nur der fragende Laie, der aus journalistischer Perspektive auch ein paar Fragezeichen setzt. Aber was er berichtet, ist unglaublich. Also das ist ein Tschernobyl. des Führungsversagens, was wir da am Unispital beobachten konnten. Grosses Thema in den Medien, man merkt es jetzt, intensive Auseinandersetzung um die 10 Millionen Schweiz-Initiative. Ich höre von jungen Schweizern, die hier sind, Mitte 20, 30, dass sie alle diese Initiative annehmen werden. Immer schwierig, von solchen Befunden eine allgemeine Aussage abzuleiten. Aber das Gefühl, dass wir viel zu viel und vor allem die falsche Zuwanderung in die Schweiz haben, das ist weit verbreitet. Ich habe mit einer jungen Frau gesprochen, sieht toll aus, Ende 20. Mit Freund unterwegs, voll hier integriert, Migrationshintergrund selber, der eigenen Familie, aber hier in die Schule gegangen. Und sie hat mir erzählt, es sei für sie faktisch unmöglich, spätabends auf einen der letzten Züge am Hauptbahnhof Zürich alleine zu gehen. Da werde man einfach belästigt, und zwar für Asylanten, die dort herumschleichen. Oder kürzlich sei sie an einem Nachmittag auch... in Zürich am helllichten Tage von einem mutmasslich Eritreer belästigt worden. Und das seien einfach keine zumutbaren Zustände und deshalb sei auch in ihrem Freundeskreis sehr intensiv die Rede davon, diese Initiative anzunehmen. Und jetzt ist eben pikant und auch erhellend, dass die Medien unisono diese Initiative verdammen. In der Neuen Zürcher Zeitung lese ich einen Artikel von Fabian Schäfer, der allerdings das Blatt verlassen wird und zu den CH-Medien gehen wird. Er ist einer der ganz grossen Euroturbos auch im schweizerischen Journalismus. Ein seriöser, sehr akribischer Journalist, den ich auch als Politiker damals immer geschätzt habe. Er kommt halt eher von der linken Seite, von der progressiven Seite, aber er ist ein sehr sorgfältiger Mann. Einfach in Fragen der Europapolitik und der Zuwanderungspolitik würde ich sagen. Er ist etwas zu tief mit Obelix ins Fass der Gutmenschlichkeit hineingerutscht und hat da einen Schluck zu viel erwischt. Nichts gegen gute Menschen, aber das Gutmenschliche, das Gutscheinenwollen, ist halt vor allem auch eine journalistische Seuche. Und er kommt jetzt mit dem Ältesten aller Ladenhüter und sagt, ja diese Zuwanderung ist doch absolut wichtig, um die Demografieprobleme zu lösen, denn die Schweiz hat ja eine rückläufige Bevölkerung. unsere Geburtenraten sind nicht mehr geeignet, den Bevölkerungsbestand aufrechtzuerhalten, also müsse man doch diese Zuwanderung haben, allein schon deshalb, um die Sozialwerke zu alimentieren. Und dieses Argument hört man ja recht häufig und es ist das primitivste Argument, das man sich überhaupt nur vorstellen kann, denn dieser Idee liegt ja die These zugrunde, dass die Zuwanderung Durch Einzahlung in die Sozialsysteme die Altersvorsorge garantiert. Nun ist das Problem, dass eben diese Zuwanderer irgendwann auch mal alt werden. Das heisst, sie haben hier ein Schneeballsystem. Es bräuchte dann eine exponentielle Zuwanderung, um dieses rein quantitativ, also ich sage jetzt mal Menschen, zahlgetriebene Sozialdenken aufrecht zu erhalten. Aber der entscheidende Punkt für die Altersvorsorge in der Schweiz ist doch, dass wir ein Umlagesystem AHV als geringfügigsten Teil hier haben und viel wichtiger ist die kapitalgedeckte Altersvorsorge, die eben davon abhängt, ob unsere Wirtschaft jene Leistungen erbringt, die sie erbringen muss und das heisst eben Produktivität und die Produktivität ist seit der Einführung der Personenfreizügigkeit in der Schweiz stagnierend. Es gibt auch Leute, die sagen, sie sei zurückgegangen. Sie stagniert. Sie ist tiefer auf jeden Fall als vor der Einführung der Personenfreizügigkeit. Und überhaupt die Behauptung, dass ohne diese massive Zuwanderung der Wohlstand in der Schweiz flöten ginge, pardon, ich überblicke jetzt auch schon ein paar Jährchen und ich kann Ihnen sagen, auch schon vor diesen EU-Personenfreizügigkeiten hat es in der Schweiz intelligentes Leben gegeben und sogar eine prosperierende Wirtschaft. Und ich würde sogar die These wagen, dass die Schweiz im Delta Was sozusagen den Wohlstandsunterschied zu anderen Ländern anging, in den 70er und 80er Jahren besser dastand als heute, angesichts dieser anhaltenden, gewaltigen Zuwanderung, die natürlich dem Land massiv schadet. Die Bildung geht den Bach runter, die Infrastruktur, die Kriminalität, wir haben über die bereits übervollen Gefängnisse gesprochen, Mietzinsen nach oben gedrückt, die ganze Frage... Der Strassen, der Züge, letztlich der Dichtestress, der die Schweiz eben in einen quantitativen Überhitzungsprozess hineingetrieben hat, wie in einem Dampfkochtopf. Wenn sie immer mehr Druck machen, dann verjagt es den Kessel. Wir wissen das ja auch schon aus den zoologischen Studien, wenn es eng wird auf dem Boden, dann werden die Tierchen aggressiv. Und das gilt natürlich auch für ein territoriales Lebewesen wie den Menschen. Das ist ein Irrweg. Und dass die Medien nun die Zuwanderung zu einer Art Religion erklären, finde ich hochinteressant, löst aber das Problem nicht. Im Übrigen haben die Wirtschaftsverbände und die Wirtschaftszeitungen früher ganz anders gesprochen. Wir hatten kürzlich einen Artikel im Blatt, da steht drin, in den 1960er Jahren, Gerhard Winterberger, Direktor des Wirtschaftsdachverbands Vorort. Vorläufer der Economy Suisse bezeichnet diese Personenfreizügigkeit so, Zitat, das Problem der Überfremdung wird sich im Zusammenhang mit der europäischen Integration verschärfen. Von dieser Seite her droht der schweizerischen Eigenart die grösste Gefahr. Die volle Personenfreizügigkeit müsse den Anfang des Untergangs der schweizerischen Eidgenossenschaft bedeuten. Und hier sind schon auch wichtige Identitätsfragen, kulturelle Fragen touchiert. Sie können doch nicht einfach beliebig viele Menschen in ein kleines Land hineindrücken, ohne dass die Identität der dort lebenden Bevölkerung beeinträchtigt wird. Einmal ganz abgesehen davon, dass durch die Masseneinwanderung auch eine Masseneinbürgerung folgt, mit entsprechenden Auswirkungen auf das Stimmverhalten. Und in einem anderen Bericht habe ich gelesen, dass Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden belegen, 330'000 deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger hatten 2025 ihren Wohnsitz in der Schweiz. 330'000 deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Und das ist auch gefährlich für die Schweiz. Weil die Deutschen so gut, wie sie es meinen, In ihrer ganzen Übermotiviertheit. Wir hatten an der Redaktionssitzung eine relativ scherzhafte Debatte darüber. Und ein Kollege sagte, ja, im Stechschritt an die Urne. Also diese Motivationsmentalität, die da vorliegt. Aber natürlich verbunden mit ganz spezifisch auch deutschen Vorstellungen der Staatlichkeit. Das kann eben auch zu einem Problem werden, denn natürlich, ich weiss, ich bin jetzt auf ganz heiklem Terrain, ich bin ja selber 25% Deutscher und ich schätze auch Deutschland, aber deswegen muss ja nicht ganz Deutschland der Schweiz beitreten. Und nicht umgekehrt. Behalten wir doch unsere schönen Eigenarten, unsere Ähnlichkeiten und unsere Differenzen, aber es gibt eben ganz gravierende Unterschiede beim Staatsverständnis, bei der historischen Erfahrung und das sind sensible Themen und der Schweizer ist vielleicht nicht immer so auf dem Kiewief, um sich hier entsprechend abzugrenzen. Das sind natürlich Tabuthemen, aber das muss man thematisieren. Wie viele Deutsche verkraftet eigentlich die Deutschschweiz? Ohne ihre eigene Art, ihren Charakter zu verlieren. Aber ich weiss, wenn ich jetzt dann Deutsche treffe, die in der Schweiz sind, die werden mir also aufs Fürchterlichste die Kappe waschen. Vielleicht werde ich ja dann mal antizyklisch nach Deutschland auswandern, damit wenigstens mal ein Schweizer nach Deutschland auswandert. Nicht die ganze Zeit nur Deutsche in die Schweiz, also gegen den Strom, das ist schon eine wichtige Verpflichtung hier in diesem Programm. Die European Song Contest Teilnahme von Israel ist umstritten. Ich finde das einfach eine Schande. Ich finde es bei Russland eine Schande, ich finde es bei Israel eine Schande, auch beim Iran. Lasst diese Künstler, lasst diese Sportler an den internationalen Wettbewerben teilnehmen. Punkt. Fertig. Ausahmen. Die Schweiz schneidet schlecht ab bei der Chancengleichheit für Schulkinder. Ja, das Bildungswesen leidet. Eine neue Untersuchung. Offensichtlich sei es in der Schweiz so, dass die Familienherkunft ausschlaggebend ist, auch für die schulischen Leistungen. Ist ja nichts Neues. Offensichtlich haben wir da an Boden verloren. Hier wäre jetzt zu fragen, aber aus den entsprechenden Berichten konnte ich nichts ablesen, hier wäre zu fragen, inwiefern eben die Zuwanderung, die natürlich auch die sozialen Unterschiede, die Bildungshintergründe, akzentuiert, inwiefern eben auch hier diese Zuwanderung ein wesentlicher Faktor ist. Meine Damen und Herren, noch ein paar Zahlen im Zusammenhang mit der Zuwanderungsproblematik. Quelle 50 Fakten, Facts for Future, für alle, die nicht glauben, sondern wissen wollen. Wobei manchmal ist Glauben auch besser als Wissen, weil Glauben heisst Vertrauen und Wissen ist manchmal auch das falsche Vertrauen in die Fähigkeit des eigenen Verstands. Es gibt eben auch da höhere Zugangsmöglichkeiten zur Wirklichkeit als das reine Wissen. Aber das wäre jetzt hier wieder ein theologisches, ein Auffahrtsthema, meine Damen und Herren. Dichtestress. Die Bevölkerung der Schweiz wächst seit 2000 16 Mal schneller als in Deutschland. Dichtestress? Die Schweiz wuchs seit 2000 um knapp 1,9 Millionen Einwohner, jährlich um eine Stadt, St. Gallen. Die Bevölkerung der Schweiz wuchs 2024. um eine Stadt Luzern mit steigendem Bedarf an Infrastruktur und Personal. Wohnungsmangel. Pro Jahr werden 45% mehr neue Wohnungen gebaut als noch im Jahr 2000 und trotzdem haben wir Wohnungsmangel, weil eben die Zuwanderung gewaltig ist und alle diese neuen Wohnungen an Ausländer gehen. Wohnungsnot. Seit 2000 gibt es 1,3 Millionen mehr Wohnungen in der Schweiz. Kein Wunder Dass die Bauunternehmer frohlocken über die Personenfreizügigkeit, ich mag es ihnen ja auch gönnen, aber man muss eben hier auch das Gesamtinteresse der Bevölkerung ins Visier nehmen. Und dieser Kult des Quantitativen, dieser Kult der Masse ist für die Schweiz nicht gut. Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit, das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Jetzt dann gleich die internationale Ausgabe. Ich hoffe, Sie auch dort begrüssen zu dürfen. Und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunt. 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