Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Sommerlichen Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien. Zu meiner neuesten Rede an die deutsche Nation, nein, zur jüngsten internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich, am Dienstag, dem 23. Juni 2026. Ja, das Konzept hat sich da schleichend etwas verändert, sozusagen notgedrungen im Wortsinn. Habe ich da nun tatsächlich so etwas wie meine köppelschen Reden? An die deutsche Nation zelebriert, natürlich komplett anmassend, übergriffig für einen Schweizer. Was erlaubt sich da dieser Schweizer, dieser wohlstandsverwahrloste Zürcher Schnudderbub, der jetzt da über die Landesgrenzen hinaus predigt im Brustton eines Fernsehevangelisten. Ich hoffe... Sie haben auch schon solche Gedanken gehegt und schreiben mir das auch. Ich habe die eine oder andere auch kritische Stimme gehört. Gerade für mich schrieb mir jemand, der doch sich da ab und zu rühme, christliche Reflexionen anzustellen. Und also wäre das wirklich ganz schlimm, wenn ich die christliche Marke sozusagen wie ein Schwimmabzeichen, wie einen Orden vor mir hertragen würde. aber wenn man es eben schon sagt, und man müsse sich durch da einer... etwas grösseren verbalen Zurückhaltung befleissigen. Nun, ich bin nicht sicher, ob das stimmt. Denn wenn ich so bedeutende, auch christliche Aufklärer, Augenöffner, meinem inneren Auge Revue passieren lasse, zum Beispiel einen Luther oder einen Zwingli, ohne mich jetzt auf diese Stufe stellen zu wollen, nein, nein, so abgehoben bin ich jetzt auch wieder nicht. dann haben die doch deutlich auch das Instrument der Sprache angewendet. Und ja, ich versuche einfach so zu reden, wie mir der Schnabel gewachsen ist und vor allem, wie es eben aus dem Blätterwald in mich hineinschallt. So ruft es dann halt frühmorgendlich in dieses Kameraauge zurück. Vielen herzlichen Dank. Jetzt aber gebe ich das Wort jemand anders. Und das ist hochinteressant, das geht etwas in unser Generalthema hinein. Wir haben ja gestern darüber gesprochen, dass es eine absolute Ohrfeige, ein Affront ist für die Deutschen, dass da eine Bundesregierung über Rentenkürzungen spricht, über Rentensenkungen, dass man da den Rentnern, den Pensionierten, die ihr Leben lang gearbeitet haben, für die meisten trifft das zu, dass man denen jetzt das Geld am Portemonnaie abzwackt, um es da diesem kriegsverlängerten Regime, um es der Ukraine, um es Zelensky in den Rachen zu werfen. Sagen wir es doch deutsch und deutlich, wie es ist. Für die Ukraine hat man Geld, auch für die Tausenden, Zehntausenden von Ukrainen, jungen Männern, mit Familien, mit Ehefrauen, die nach Deutschland gekommen sind, einige von ihnen im BMW, in der dicken Luxuskarosse und die gehen dann in die Einkaufszentren und kaufen da ziemlich fett ein. Und für diese Leute hat man Geld, für die hat man Wohnraum, für die hat man Unterkunft. Aber wir hören in Deutschland, die Wohnungen sind knapp, die Mieten gehen nach oben, man redet von Mietdeckeln und man will jetzt den Rentnern sogar noch an die Ersparnisse. Aber für die ganze Welt, auch für die Entwicklungshilfe, über die haben wir noch gar nicht gesprochen, für die Welt Milliarden. für die Ukraine Milliarden, für eine wahnwitzige Aufrüstung Milliarden, Abermilliarden Schuldenberge, die angehäuft wurden. Im Bruch jeden Wahlversprechens, doch mit einem Parlament, das bereits abgewählt ist, hat man das durchgedrückt mit der Brechstange. Schuldenberge hat sich sozusagen die Politik den Schluck aus der ganz, ganz grossen Pulle gegönnt, während man gleichzeitig sich hinstellt und den Deutschen massive Opfer abverlangt. Und meine Damen und Herren, dieses Gefühl, übervorteilt zu werden oder über den Tisch, sagen wir es Deutsch, schon deutlich verarscht zu werden, Von der politischen Elite in Berlin. Dieses Gefühl ist natürlich im Osten Deutschlands viel, viel stärker ausgeprägt. Auf einer meiner ersten Reisen in Chemnitz hat mir ein junger Deutscher, der da arbeitet auf einer Bank, der hat mir gesagt, er könne es nicht mehr hören und es sei doch offensichtlich. Man habe den Ostdeutschen gesagt, nach der Wende, nach dem Zusammenbruch der DDR, eure Industrie ist nichts wert, das ist ein... Trümmerhaufen, wir müssen das übernehmen, wir müssen euch finanzieren und jetzt müsst ihr halt den Gürtel enger schnallen. Natürlich, die Westdeutschen sehen es ein bisschen anders, die sagen, ihr habt einen Ideenmarkt bekommen, ihr habt quasi Kaufkraftparität, die schon eure Sparnisse umwandeln können und so weiter. Ich will da nicht in die Details gehen, da begebe ich mich aufs Glatteis, da wissen sie besser Bescheid, aber dieses Grundthema, dass man ungerecht behandelt wird, dass man selber sparen muss, während die Politiker sich laufend Diätenerhöhungen geben und eben das Geld verpulvern für irgendwelche angeblichen Prestigeprojekte im Ausland, mit denen sie dann glänzen können auf den roten Teppichen, Staatsempfänge, Diskussionen usw., die überhaupt nichts bringen und gleichzeitig verwahrlost das eigene Land. Stürzen Brücken ein? Kann die Infrastruktur nicht aufrechterhalten werden? Ist es heute eine Lotterie? Wenn sie in einen Zug steigen, sie steigen irgendwann ein und wissen gar nicht mehr, wann sie ankommen. Es hat sich da in Deutschland so eine Art Eisenbahn-Fatalismus ausgebreitet, so eine Art heitere Schicksalsergebenheit, vermutlich wie in der Antike, als man sich da den Launen der Wetter- oder sonstigen Götter ausgeliefert sah. Heute sind es halt die Bundesbahngötter. Ja, vielleicht kommen wir an, vielleicht auch nicht. Tragen wir es mit Fassung. Heroisch. Wie das die Deutschen da zum Teil schlucken. In anderen Ländern, in Frankreich, wäre da vermutlich eine Dauerdemonstration. Gut, in Frankreich ist ja das Demonstrieren sozusagen zu einer staatlich geförderten Arbeit geworden. In Deutschland haben sie dafür all diese NGOs und diese Antifa-Gruppierungen, für die man auch Millionen zur Verfügung stellt, damit sie die Deutschen beleidigen können. Damit sie den Deutschen immer wieder sagen können, ihr seid Faschisten, ihr seid Nazis. Ihr seid die hintersten, allerletzten Rechten. Also wenn einer heute nicht einverstanden ist mit dem, was in Berlin läuft, dann ist er natürlich ein Rechter bzw. ein Rechtsextremer. Und da gibt es dann diese NGOs, die da gepäppelt werden mit Millionen, für die hat es auch endlos Kohle. Die bekommen das, während sie gleichzeitig ein Geschäft draus machen, die Deutschen zu beleidigen. Also das sind schon unglaubliche Umstände, die sie haben. Und jetzt aber gebe ich das Wort Dimitri Sirin. Dem Nachrichtenredaktor, glaube ich, beim ZDF, Präsentator, war früher beim Morgenfernsehen dabei, und der sagt Folgendes. Die Kommunen, sie ächzen, Gebäude sind marode, Personal fehlt und die Finanznot ist gross. Um auf die Probleme aufmerksam zu machen, gab es heute bundesweit Aktionen. Etwa in Dresden, die Stadt bietet den... den berühmten goldenen Reiter heute symbolisch zum Kauf an. Ähnlich die Aktion in Zwickau an Denkmälern und Museen. Goldenen Reiter in Dresden. Und zwar schnell. Es ist, sagen die Kommunen, vor zwölf. sondern später. Am stärksten betroffen sind Nordrhein-Westfalen und Hessen. Inken Klinge berichtet. In Häusenstamm im Kreis Offenbach kleben sie den sanierungsbedürftigen Torbau aus dem 18. Jahrhundert ab. Ein Symbol mit einer klaren Botschaft, die Kommune ist am Limit. Die Lösung liegt für Bürgermeister Steffen Ball auf der Hand. Wer bestellt, muss auch bezahlen. Wenn also Bund und Land fordern, dass die Kinder betreuen auf einem anderen Niveau, mit besseren Standards. Wenn Sie fordern, dass die Ganztagsbetreuung in den Grundschulen jetzt auch kommt, dann heißt es doch ganz konkret, gebt uns das Geld. Wir schaffen das, wir machen das, aber wir brauchen das Geld. Die Kassen sind leer. Die Stadt Heusenstamm hatte im vergangenen Jahr ein Haushaltsdefizit von 12 Millionen Euro. Das dringend benötigte neue Feuerwehrhaus kann vorerst nicht gebaut werden. Auch wenn Brandschutz zu den Pflichtaufgaben einer Kommune gehört. Der Platz ist wesentlich zu eng. Jede Ecke wird genutzt, wir haben Sachen ausgelagert, wir haben organisatorische Abläufe, die massiv verändert worden sind, damit wir eben der Sicherheit der Bürger noch gewährleisten können. Geld fehlt auch für die marode Sportanlage. Bundesweit belastet die Kommunen inzwischen ein Rekorddefizit von über 30 Milliarden Euro. Die kommunalen Spitzenverbände appellieren daher an Bund und Länder, mehr Verantwortung zu übernehmen. Die Lage ist wirklich historisch dramatisch. In einer solchen Situation waren wir noch nie in der Bundesrepublik Deutschland. Wenn wir jetzt nicht handeln, dann läuft es völlig vor die Wand. Burkhard Jung, Präsident Deutscher Städtebund, SPD. Die kleine Volkshochschule könnte schon bald geschlossen werden. Ja, meine Damen und Herren, das ist der Realitätsschock in Deutschland. Eines der reichsten Länder der Welt. Aber man hat in den Kommunen kein Geld mehr. Jetzt kann man argumentieren, sind all diese Projekte, die da erwähnt wurden, sind die jetzt wirklich lebensnotwendig? Ja, ein historischer Turm, der nicht saniert wird, eine neue Feuerwehrausstattung oder da diese Sportanlage, die man nicht finanzieren kann. Aber das zeigt Ihnen doch, dass hier etwas grundsätzlich in Schieflage ist, dass die Prioritäten nicht stimmen. Und da sind wir einfach wieder bei unserem Grundthema der nationalen Identitätskrise, einer Identitätskrise übrigens, mit der die Deutschen nicht alleine dastehen. Wir kommen dann noch auf Grossbritannien zu sprechen. Das ist ja auch himmeltraurig. Ich bin kein Gegner von Grossbritannien. Grossbritannien ist für mich als Schweizer immer noch eine Art verwandte Schwesterrepublik. gewesen. Die Schweizer sind ja auch so etwas wie die Insulaner, die Angelsachsen da hinter ihren sieben Bergen. Und zur Weltoffenheit verdammt, weil wir viel zu klein sind. Wir können ja nicht bei unseren Gletscherspalten und bei unseren Höhlen stehen bleiben. Wir müssen weiter, wir müssen in die Welt hinaus. Übrigens auch gilt das für den Deutschen mit der ganzen Geschichte seiner gewaltigen Industrie. Und jetzt in diesem Film, in diesem ZDF-Beitrag, sehen Sie natürlich Alarmstufe Rot in den Gemeinden, aber sie sehen eben auch die Stärke Deutschlands in diesem kleinen Bericht aufscheinen, dass sie natürlich in diesen Kommunen bodenständige Leute haben, auch Leute, die diesen ganzen Irrsinn mit den Brandmauern vermutlich nicht mitmachen. Ich kann jetzt nicht von diesen Beispielen auf alle schliessen, aber das sind doch bodenständige Kommunalpolitiker. die eingebunden sind in Aufgaben, die ihnen aufgebürdet werden. Über etwas hat man natürlich nicht gesprochen, was ein riesiger Kostentreiber ist und was in der Schweiz vor allem die Kommunen auf die Palme treibt. Das ist das ganze Migrationsunwesen. Das ist das Asylchaos, das man auf diesen Gemeinden ablädt und für das sie dann gerade zu stehen haben. In der Schweiz schiessen da die Kosten durchs Dach, weil eine Zeit lang übernimmt der Bund, übernimmt die Zentrale. die das Ganze eben bestellt, aber dann nicht bezahlt. Aber in Deutschland haben sie eben einen vermurksten Föderalismus, einen vermurksten Dezentralismus. Sie haben zwar hoheitliche Aufgaben durchaus bei den Gemeinden und Deutschland ist ja auch ein Land, das, wenn man so will, von unten nach oben irgendwo gewachsen ist. Natürlich mit fürstlichen, mit monarchischen Strukturen, aber die Monarchie in Deutschland war immer etwas demokratischer. als in Frankreich oder in anderen Staaten, geschweige denn von Russland zu sprechen usw. Und diese demokratischen Traditionen, diese freiheitlichen Traditionen gibt es. Die Städtetradition, die grossartige Hanse-Tradition, diese Eigenverantwortung auf kommunaler Ebene. Und ich, als jemand, der immer noch das Positive sehen will, im Abgrund, sieht natürlich hier Regungen des bürgerlichen Widerstands, des zivilen Ungehorsams. dass man sagt, wir von den Gemeinden, wir von den Kommunen, diese Politik scheitert an der Wirklichkeit. Und wenn man geglaubt hat, dass mit diesem ganzen Klimawahn, Corona-Wahn, Migrationswahn, da der Ampeln und der Merkel-Regierungen der Letzten, wenn da alles, was da sozusagen das Maximum erreicht ist, jetzt geht es ja weiter mit dem ganzen Rüstungswahn und dem Unsinn des Ukraine-Kriegs, der Weigerung der deutschen Regierung. Frieden zu schliessen, Trump zu helfen, dass man da irgendeinen Ausgleich findet, auch wenn man sich da nicht in die erste Reihe vordrängt. Wir haben gestern darüber gesprochen. Hier fehlt der Kompass, Ausdruck eben dieser Identitätskrise und dieser ganzen Verwirrung, die wir da beobachten. Ich habe eine interessante Zuschrift bekommen. Gestern hat mir einer gesagt, ja, Herr Köppel, Sie betreiben Schönfärberei. Sie bezichtigen jetzt an die deutschen Politiker, dass die alles falsch machen, aber das Allerwichtigste blenden sie aus, dass nämlich ein Grossteil der deutschen Bürger diese Politik gewählt hat, bestellt. bekommen jetzt enttäuscht. Und deshalb müsse man hier schon den deutschen Wähler in die Verantwortung einbeziehen. Und ich mache das gerne und rüttle auf. Allerdings beobachte ich natürlich auf Seiten der Bevölkerung ein Gegensteuergeben. Die konservative, solide Wende in den Köpfen, die Zeitgeistveränderung, die bildet sich ja in der Bevölkerung beim Wähler bereits ab. Und auch in den Umfragen jetzt, weil sie eine sehr stark reglementierte und auch zum Teil eingeschränkte Demokratie haben in der Bundesrepublik, die sich da rein in Wahlen erschöpft, dass direktdemokratische Instrumente existiert, hat aber eher einen konsultativen Charakter, nicht so bindend wie in der Schweiz. Da gibt es Veränderungen, da gibt es Lichtblicke. Das ist eine Veränderung, die tatsächlich auch von unten angestrebt wird, dass man sagt, wir wollen eine Alternative. Die Demokratie ist die Staatsform der Alternativen. Und immer mehr wollen diese Alternative. Und die sehen sich natürlich jetzt von oben verunglimpft. Also der Wurm steckt schon exponentiell obendrin, während es bei der Bevölkerung allmählich tagt. Wo aber der Andreas Recht hat, der mir da schreibt, der Otto-Normalverbraucher, der hat die Politik bekommen, die er gewünscht hat. Und viele sind halt da noch nicht in der Lage. und bereit, der AfD zum Beispiel die Verantwortung zu geben. Ja, das kann ich auch verstehen. Die Deutschen sind natürlich skeptisch, vor allem bei rhetorischen Überfliegerparteien, denn die Rhetorik und das Charisma und diese eindringlichen Reden, davon hat man mal eine Überdosis bekommen, das ist nicht so gut herausgekommen in der Geschichte. Ja, solche Kollektiverfahrungen wirken nach, selbstverständlich. Deutschland ist ein pragmatisches Land, ist ein Land der Tüchtigkeit, unglaublichen Tüchtigkeit mit gewaltigen weltweiten Champions. Man unterschätze nie die Deutschen und ihre Fähigkeit, sich an den eigenen Haaren Münchhausen-mässig wieder aus dem Sumpf zu ziehen. Selbstverständlich. Aber es ist eben auch so, die Wohlstandsnarkose trifft die Wähler genauso wie die Politiker. Aber eben die Wähler wachen dann in aller Regel etwas schneller auf. Noch ein Ärgernis, das wir besprechen müssen, aber zuerst eine ganz andere Geschichte. Britisches Lehrstück, warum Keir Starmer scheitern musste. Ja, ein Premierminister, der nicht mal seine eigene Partei im Griff hat. All diese unterschiedlichen Strömungen, dem traut man auch nicht zu, die Probleme seines Landes lösen zu können. Der Niedergang Grossbritanniens ist natürlich schon ein Mahnmal. Es ist eine Fürchterlichkeit in heutiger Zeit, wenn man sieht, was auch die Briten, ich will es nicht überhören, ich weiss, in Deutschland und bei unseren Zuschauern sind auch viele Grossbritannien-Skeptiker dabei, ist schon gut, Skepsis ist immer zu befürworten, aber Grossbritannien ist schon auch etwas Inspirierendes, etwas Grossartiges, ich bin natürlich auch durch die Popkultur geprägt, London, die ersten Reisen da vor 40 Jahren, das hat mich natürlich schon ganz massiv angesprochen, heute noch. Und in Grossbritannien können sie auch noch ins Theater gehen, ohne dass sie sich permanent aufregen müssen über dieses Regietheater, über dieses deutsche Schnöseltheater, das sie da öffentlich-rechtlich finanzieren lassen. Das ist ja die reine politische Dauerbeschallung, die Volkserziehung. Aber zum Glück so langweilig, dass sich dem, ausser die, die das ohnehin schon finden, niemand mehr aussetzt. Das ist also ganz schrecklich. Aber in England, in London können sie immer noch... ein Shakespeare-Stück sehen und dort, wo Shakespeare draufsteht, ist eben auch Shakespeare drin und nicht irgendeine völlig verquaste, wolke Zeitverschwendung, die man sich da auszusetzen hat. Aber Grossbritannien ist schon auch in einer Funkstörung mit sich selber. Wir haben über diese deutschen Identitätsprobleme gesprochen, aber ein früherer amerikanischer Aussenminister, ich glaube es ist Dean Acheson, Der hat mal gesagt, ist es der, ja, Dean Acheson, er hat gesagt, Grossbritannien habe ein Weltreich verloren und seine Rolle in der Welt noch nicht gefunden. Ja, auch diese imperiale Architektur in London, die hat natürlich etwas Verblendendes, genauso wie die Palastruinen in Berlin dem Politiker vielleicht ein skurriles Mehrwertgefühl ihrer selbst vermitteln. Da muss man sie dann immer wieder erden von Seiten der Bevölkerung, vor allem von Seiten der Landbevölkerung. Aber Grossbritannien ist natürlich schon auch komplett sich abhanden gekommen. Und Kirstarmer, dieser profillose, etwas apparatschig wirkende... Der Premierminister, der ja ein gewaltiges Mandat eingefangen hat, weil die Tories eben noch fast verwirrter sind als die Labour-Partei, der hat keines der Probleme gelöst und natürlich auch die ganzen unbewältigten Migrationsgeschichten. Und Grossbritannien ist sozusagen auch am Brexit gescheitert. Der Brexit wäre ja eigentlich ein Steilpass gewesen für ein Grossbritannien, das noch ein Grossbritannien ist seiner ursprünglichen Tugenden, wenn man so will. Und Das war ja auch die Einstellung dieser Brexiteers. Aber die sind ja in dem Sinn auch abgeprallt an Beharrungsvermögen einer Elite, auch einer Staatsverwaltung, so würde ich das anschauen. Man müsste das mal ganz genau analysieren, die einfach nicht gewillt war, hier sozusagen die notwendigen Schritte einzuleiten, die Freiheit in der Gesellschaft, die Freiheit der Leistung, wieder zum durchschlagenden Prinzip zu machen. Und dann hat man natürlich die Tore geöffnet. Für eine Migration, die absolut unbewältigt ist. Sie haben diese Grooming-Gangs, sie haben diese unglaubliche Kriminalität der Ausländer. Jüdische Engländer fühlen sich nicht mehr sicher auf den Strassen. Man hat den religiösen Fanatismus nicht zurückgebunden. Diese ganze Woke-Massenhypnose, diese Gehirnwäsche, die hat dermassen Besitz ergriffen von der britischen Gesellschaft. Das ist mein Eindruck von aussen, dass sich die Polizisten nicht einmal mehr trauen, In einem Fall von... Gewalt gegen einen Weissen entsprechend zu handeln, aus Angst, man könne dann als Rassist vorgeführt werden. Also hier ist man den ganz schlimmen amerikanischen Gutmenschenverwirrungen auf den Leim gekrochen, hat sich diese zu eigen gemacht. Aber Starmer ist der Mann, der es eben nicht auf die Reihe gekriegt hat, der diese Ausländerkriminalität nicht entschieden bekämpft hat, der es auch quasi sich nicht entblödet hat, die Ukraine dazu zu verletzen. unterstützen bis zum Gehtnichtmehr, obwohl man selber gar nicht mehr die militärischen Kapazitäten hat. Also sozusagen die Verkörperung all dessen, was falsch läuft. Und natürlich jetzt auch ein Alarmsignal für Merz und Macron, die selber in den Seilen hängen. Noch etwas, was wir zu wenig besprochen haben. Ich kann das hier nur ganz kurz anschneiden. Diese Aussagen von Fliegerchef Neumann, diesem Fliegergeneral in der Bundesrepublik, der gesagt hat, Deutschland sei jederzeit bereit, Einsätze zu fliegen gegen die Russen an der Seite der Ukraine. Nach so einem Satz eines Luftwaffenchefs müsste dieser Mann sofort entlassen werden aus seiner Funktion. Denn das ist natürlich ein Verhalten, das absolut nicht toleriert werden kann durch einen Wehrminister, wenn sich da ein General, ein Cowboy-General, dermassen aggressiv hier... vordrängt und quasi die Kampfbereitschaft Deutschlands gegen Russland auf diese Art und Weise in die Arena hineinspielt. Können Sie sich erinnern, wie dieser, ich glaube, Vize-Admiral vor einigen Jahren, der sich da kritisch geäussert hat zur Strategie der Nibelungentreue aussenpolitisch mit der Ukraine, wie man mit dem verfahren ist, den hat man sofort pensioniert, hat, glaube ich, nicht mehr in voller Funktion, ich will jetzt nichts Falsches sagen, man hat ihn rausgeschmissen. Der war vermutlich noch voll in Amt und Würden. Man hat ihn rausgeschmissen, weil er zu Vorsicht gemahnt hat, zu aussenpolitischer Vorsicht. Aber wenn Sie da so eine Kriegsgurgel haben, so einen Colonel Kilgore, I love the smell of napalm in the morning, Apocalypse Now. Ja, man sollte sich vielleicht diese Filme mal anschauen, da im deutschen Generalstab. Und bei Herrn Pistorius, Apocalypse Now. Apocalypse Now, vielleicht kommt dieser Apocalypse und dann natürlich auch Dr. Strangelove, wie ich lernte, die Bombe zu lieben. Dann noch eine kleine Episode zum Thema Fussballtrikot. Kanzler Merz, der sich da bei Trump anbietet, ihm ein Fussballtrikot gibt und das wird dann bejubelt in der deutschen Presse. Können Sie sich erinnern, als Mesut Özil ein Fussballticket dem Erdogan gegeben hat? Da war Feuer im Dach, Empörung. Über ihn wurde Acht und Bann verhängt, Mesut Özil wurde zu einer Persona non grata des Fussballs erklärt, weil er auch die Dreistigkeit, die Ungeheuerlichkeit erlaubte, einem Staatsoberhaupt ein Leibchen zu widmen, wenn es der Kanzler macht. Wenn es die Politiker machen, dann gilt es eben. In Deutschland ist es so, dass sich die Politiker Freiheiten herausnehmen, die sie den Bürgern nicht gewähren. Die Politiker dürfen beleidigen. Die Politiker dürfen Kriegspropaganda verbreiten. Die Politiker dürfen machen, was sie wollen, mehr oder weniger. Sie dürfen viel zu viel Geld ausgeben. Sie dürfen eben austeilen, beleidigen, Hassrede verbreiten. Aber wehe, wehe, sie machen das als Bürger. Dann wird ihnen mitleidlos auf den Pelz gerückt. Die Politiker... Bestellen und machen und zahlen nicht. Zahlen Sie mal in Deutschland eine Parkbusse nicht, zahlen Sie mal Ihre Steuer nicht und schauen Sie, wie mitleidlos der Bürger von diesem Staat behandelt wird. Und diese Masslosigkeit der Politiker, die sich selber mehr Freiheiten herausnehmen, als sie den Bürgern zu gewähren bereit sind, diese Masslosigkeit, die wird immer mehr durchschaut. Dieser politische Narzissmus, diese Selbstbezüglichkeit, ist ein riesiges Problem in... Deutschland. Ukraine-Krieg. Da müssen wir noch ganz kurz drauf zu sprechen kommen. Sie lesen in der FAZ, in der Welt, in den mehr oder weniger offiziellen Organen des deutschen Mainstreams seit einigen Wochen immer die gleiche Story. Das Blatt militärisch wende sich zugunsten der Ukraine. Das hat in der Weltwoche übrigens auch HR McMaster unwidersprochen sagen können. Der frühere Sicherheitsberater von Trump, das Blatt wende sich gegen die Russen. Die Ukrainer hätten militärisch die Oberhand. Man könne das im Donbass sehen, die Russen würden da sogar zurückgedrängt. Keinerlei Geländegewinne, die Front sei festgefahren, da passiere gar nichts. Und mit den Drohnenschlägen bis nach Moskau sei Selenskyj dabei, sich hier die Hoheit zu verschaffen. Meine Damen und Herren. Es ist sehr schwierig, sich im Nebel des Krieges eine definitive Meinung zu bilden. Aber nach meinen Empfindungen, nach meinen Beobachtungen, ist das brandschwarze Lügenpropaganda, die da verbreitet wird. Das ist Wunschdenken. Das ist Wunschdenken, das ist die Propaganda des Wunschdenkens, wie sie halt im Krieg immer da ist. Ich muss jetzt nicht in den Zweiten Weltkrieg gestern vor... Das ist das Jahr 1941. Vor 85 Jahren hat die Operation Barbarossa begonnen. Der Angriff auf die Sowjetunion durch die deutsche Wehrmacht. Das fürchterlichste Kriegsverbrechen am Ende auch, das man überhaupt je beobachten konnte. Und auch damals bildete sich ja die Armeeführung, bildete sich Hitler und seine Leute, bildeten sich die ein. Sie könnten gewinnen. Und als die Russen schon kurz davor dem Führerbunker standen, Fasselte man immer noch von der Heeresgruppe Wendt und von Steiner oder wie all die Namen hiessen, dass dann noch irgendwelche Wunder-Divisionen aus dem Nichts, Geister-Divisionen wie bei Herr der Ringe, da sozusagen aus dem Hub gezaubert würden. Das ist das Wunschdenken, das ist die Propaganda, dass der Gegner am Boden liegt, während im Grunde alle Indikatoren einem das Gegenteil aufzeigen. Und da sehen Sie einfach immer das Drama, das kriegführende Parteien haben. Natürlich auch die Russen. Selbstverständlich sind auch die Russen Gefangene ihrer Propaganda. Aber die Russen sind einfach materiell und nominell die stärkere Nation, auch wenn sie da grössere Verluste oder Schädigungen hinnehmen, als sie vielleicht ursprünglich beabsichtigt haben. Jedenfalls sehen wir, dass jetzt russische Truppen in Konstantinovka einmarschiert sind. Das ist mitten in diesem Verteidigungsriegel, in dieser Drohnenzone, der Todeszone, in der es angeblich keinen Vorrücken mehr gibt. Da rücken sie jetzt vor. sind da eingestiegen. Das schreibt nicht der Pressedienst des Kreml von Herrn Putin, sondern das schreibt die BBC. The situation on the ground may not be as critical as Moscow says, but it does appear far more serious than Ukrainian officials are ready to publicly admit. Also die Situation sei jetzt nicht ganz so euphorisch und gung-ho, wie die Russen da behaupten, aber eben auch nicht... treffe das zu, noch weniger treffe das zu, was die Ukrainer behaupten. Und das, was sie in Deutschland zu hören bekommen, das sagen, das ist eins zu eins die ukrainische Sicht, das ist die ukrainische Propaganda, die man ihnen als Wahrheit verkauft. Und wissen Sie, wenn die Russen jetzt da vorrücken und wenn sie sehen, dass Zelensky, weil er natürlich Deutschland, die NATO und die EU in seinen Krieg hineinziehen will, das ist sein Interesse, das muss er wollen, an seiner Stelle. Natürlich absolut verantwortungslos, weil er damit natürlich überhaupt nicht die Risiken berücksichtigt, beziehungsweise die sind ihm völlig egal, was das eigentlich bedeutet. Er schaut einfach für sich, für seine Macht. Solange der Krieg dauert, ist er an der Macht. Und er schaut für sein Land. Wir wollen jetzt unbedingt gewinnen. Auch wenn unser Land dabei kaputt geht, wenn Europa kaputt geht, wir müssten jetzt alle in den Krieg hineinziehen. Und jetzt ist es natürlich die Zeit, in der man diesen Krieg führen kann. Er eskaliert ihn. in der Hoffnung, so eben den Rückraum zu mobilisieren. Und da muss man sich einfach fragen, als Deutscher, auch als so ein Luftwaffengeneral, das ist Ausdruck der deutschen Führungsverwahrlosung in ihren militärischen Institutionen, muss man sich natürlich die Frage stellen, wie reagiert der Russe auf diese Eskalationen? Und die Neigung, der Druck, jetzt hier die Versorgungslinien anzugreifen, Deutschland als ganz massiver Unterstützer der Ukraine, das Rüstungsunternehmen Helsing, das da in einem Podcast geprallt hat, was man für geniale, unbemannte Waffensysteme entwickelt hat, die man in der Ukraine erprobt. Ich meine, damit liefern sich die Deutschen sozusagen auf dem Serviertablett als Kriegsziel aus. Aber diese Überlegungen spielen da in der Staatsführung Deutschlands überhaupt keine Rolle zu spielen. Und diese Fahrlässigkeit, diese Verantwortungslosigkeit, dieses russische Roulette, das da gespielt wird, meine Damen und Herren. Das sehen Sie eben verkörpert, idealtypisch, modellhaft zum Ausdruck gebracht in dieser Episode mit dem Luftwaffengeneral Neumann, der da in einer also wirklich brandgefährlichen Art und Weise rhetorisch über das Ziel hinausschiesst und da eben eine Kampfbereitschaft signalisiert, die nun also wirklich in Russland eben auch dort die finsterste Propaganda ankesselt und anleiert und anheizt und zur Explosion bringen könnte. Und vielleicht kommen wir dann irgendwann noch einmal an den Punkt, wo dann all diese Kriegsverrückten, wenn sie sich wieder erholt haben, wenn sie ein paar Wochen in der Ausnüchterungszelle verbracht haben, wo die dann vielleicht einmal so eine Art von stiller Dankbarkeit verspüren gegenüber einer Person, die jetzt im Kreml auch gegenüber diesen fanatischen Stimmen in Russland auf die Bremse tritt und sehr diszipliniert, auch sprachlich diszipliniert, diese Sache nicht überkochen lässt. Obwohl die Russen natürlich auch immer propagandistisch, man sieht es mit Solowjow, sich in diesen Schmollwinkel hinein manövrieren. Verständlich natürlich, aber auch gefährlich, wenn man sich in so eine Art des dumpfen Grollens hinein manövriert, aus der Überempfindlichkeit heraus dieser melancholischen Italiener, als die ich die Russen auch schon bezeichnet habe. Aber wir müssen uns ja nicht gerade noch zum Aktivator möglicher Ressentiments und Fanatismen in Russland machen, durch eine strohdumme Politik, durch eine suizidale, selbstmörderische Politik der Eskalationsunterstützung eines Regimes Selensky, das mit jedem Tag sich deutlicher zur Kenntlichkeit entstellt, mit einer Person, mit der man mir nicht mehr kommen muss. Und ich sage jetzt hier mal etwas Ehrliches, wie ich das empfinde. Sozusagen jetzt nicht wie der übliche Journalist. Mir geht dieser Selensky ganz mächtig auf den Zeiger, schon von Anfang an. Aber es gibt eben auch andere Stimmen in meinem Hirn, die sagen dann, ja, es ist eine Kriegspartei, du musst Rücksicht nehmen als Schweizer, ja, nicht rhetorisch über deine Verhältnisse hinaus, dich da hineinsteigern, aber mein Bauchgefühl sozusagen, die Essenz meiner Überlegungen, Empfindungen, die sagt mir, dieser Selenskyj, das ist einfach eine, ist einfach eine miese Nummer, die der da abzieht. Da lassen sich einige da völlig verblendet, weil sie sich da selber in so eine heldenhafte Position hineinbringen. Ja, das sind die Helden der Apokalypse, die dann etwas heraufbeschwören, was sie dann angeblich gar nicht gewollt haben. Und Putin nötigt einem in diesem Irrenhaus nach wie vor einen Respekt ab. Ich weiss, für solche Aussagen wirst du heute geköpft in der deutschen Öffentlichkeit. Aber ist auch nicht so schlimm. Weil das Köpfen haben sie, glaube ich, auch verlernt. Nein, die wollen sie nicht herausfordern. Nein, diese Diszipliniertheit, auch wenn man argumentiert, vielleicht hat er sich geirrt mit diesem ganzen Einmach, vielleicht war das ein Fehler, vielleicht auch nicht. Das ist zu schwierig, schwierig zu sagen. Am jetzigen Stand kann es sein. War es ein Fehler, was die Amerikaner da gemacht haben? Viele behaupten das. Warten wir mal ab. Relative Zurückhaltung und es gäbe noch vieles zu sagen, auch der Umgang der russischen Regierung mit muslimischen Minderheiten. Machen sie vielleicht auch nicht so schlecht, vielleicht sogar besser als da einige Regierungen in Europa. Also wir müssen raus aus diesem Wahnsinn. Man muss weg von dieser Propaganda-Rhetorik. Man muss umschalten auf eine Rhetorik der Verständigung, damit eben auch in Deutschland die Regierungen wieder in der Lage sind, die erschreckenden Probleme ihres Landes zu lösen. Und wir haben ja begonnen mit diesen Kommunen, die kein Geld mehr haben. die man da einfach im Regen stehen lässt. Und das eigentlich sollte zu denken geben, ausreichen, dass man da entsprechend eben rauskommt aus dieser Eskalationsrhetorik des eigenen Untergangs. Meine Damen und Herren, ich freue mich, dass Sie wieder zu einem richtig... euphorisierenden Schluss gekommen bin. Fast nur positive Nachrichten in dieser Sendung. Nein, der Lichtblick ist eben, dass es die Leute merken. Klar, die Menschen, die Deutschen, die Briten, alle, wir sind ja nicht blöd. Wir sind temporär blöd, auch Wohlstandsverwahrlost und narkotisiert. Aber es gibt Gegensteuer, es sperren sich jetzt einige dagegen. Ja, jetzt muss man halt die Demokratie wieder verteidigen. Ich bleibe zuversichtlich, auch wenn... Kurzfristig stehen die Zeichen auf Eskalation, auf Verschlimmerung. Aber weil eben die Widersprüche, die Missstände so offensichtlich sind, kann man sie auch nicht mehr so leicht zudecken, verwedeln. Man muss es anpacken. Und man darf da nicht verzweifeln. Jeder in seinem eigenen Leben. Das gilt doch für alle Menschen. Wir sind im Herzen, im Kern sind wir fuhlig-eibe. Wir sind faul. Wir packen die Probleme meistens erst dann an, wenn sie wirklich Nicht mehr sich verdrängen lassen. Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Folge von guten Tagen. Also man hat jetzt auch nicht die Untergangsbegeisterung auszubrechen und in diese finstere Rechthaberei. Wir haben schon immer gesagt, dass das ganz schlimme Kerle sind da oben in Berlin und alles Unfähige, Vollidioten und so weiter. Ja gut, ja klar, man kann diesen Zynismus predigen, aber da muss man auch in den Spiegel schauen und sagen, wer hat denn diese Vollidioten gewählt und wer ist dann noch der grössere Vollidiot? der Vollidiot, der da gewählt wurde, oder der Vollidiot, der den Vollidioten gewählt hat. Und dann wird man dann schnell auch als empörter Wutbürger, wird man dann wieder etwas bescheidener und sagt, okay, schaue ich beim nächsten Mal, dass es ein bisschen besser herauskommt. Also Sie sehen, meine Damen und Herren, wir machen es Ihnen nicht allzu leicht, da in den bequemen Groll der Journalisten und da dieser Schreibtischanalytiker zu verfallen. Ich wünsche Ihnen einen tollen Start in diesen Tag. Und beschliesse jetzt meine Rede an die deutsche Nation, auch an die österreichische, an die schweizerische, an mich selber, dieses Selbstgespräch mit Ihnen vor der laufenden Kamera. Und ja, ich freue mich, wenn wir uns morgen wieder sehen. Bleiben Sie auf unserem Kanal. Viele interessante Interviews mit Prinz Michael von und zu Lichtenstein, mit Fürst Hans Adam von Lichtenstein, dem Amtsträger, dem Souverän und obersten Fürsten dieses hochinteressanten. Kleinstaats, wir haben noch viele weitere Interviews, die wir planen und da bleiben wir dran. Das nächste Gespräch mit Solowjow steht bevor, also bei uns wird es Ihnen nicht langweilig, meine Damen und Herren und in meiner endlos Morgensendung überbrücken wir ja auch einige der etwas lauen Stunden. Machen Sie es gut, bis bald, falls mir noch jemand zuhört, Ihnen allen einen tollen Start in diesen Tag und eine Weiterführung dann im Verlauf der Woche. Wir freuen uns schon auf die nächsten Themen. Bis gleich. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch. Und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Leser. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de Sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. 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