US-Aussenminister Marco Rubio hat die Erwartungen an die laufenden Verhandlungen mit dem Iran gedämpft. Washington strebe zwar eine Einigung an, werde aber keinem Abkommen «um jeden Preis» zustimmen, sagte Rubio nach einem Ministertreffen des Golf-Kooperationsrates in der bahrainischen Hauptstadt Manama. Ein mögliches Abkommen müsse «gut, belastbar und überprüfbar» sein und dauerhaft eingehalten werden.
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Rubio äusserte sich auch zum Streit um die Strasse von Hormus. Die Meerenge sei internationales Gewässer und gehöre keinem Staat. Kein Land habe das Recht, Gebühren oder eine Maut für die Durchfahrt zu verlangen. Würde ein solcher Anspruch akzeptiert, könne dies weltweit Nachahmer finden und die internationale Schifffahrt gefährden. Eine entsprechende Forderung werde deshalb niemals Teil eines akzeptablen Abkommens mit dem Iran sein.
Die USA und der Iran verhandeln derzeit unter Vermittlung von Pakistan und Katar über eine endgültige Beilegung des Konflikts. Am vergangenen Sonntag fanden dazu direkte Gespräche in der Schweiz statt. Beide Seiten wollen innerhalb von sechzig Tagen eine Vereinbarung erzielen, die auch das iranische Atomprogramm umfasst.