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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Roger Köppel
Blochers Taube bringt den Frieden
Julie Burchill
Wiedergeburt Frankreichs
Roman Zeller
«Wir werden auf einen Krieg vorbereitet»
Thilo Sarrazin
Dreierlei Bevölkerungsaustausch
Marcel Odermatt
«Unsere Verwundbarkeit wird zum Vorteil»
Peter Ruch
Was Gott bereits getan hat
Anabel Schunke
Weniger Grönemeyer, mehr Dolly Parton
Urs Gehriger
Heimweh mit Homer
Michael Bahnerth
Dies- und jenseits der Leidenschaft
Tamara Wernli
Wütende junge Frauen
Wirtschaft und Erfolg
Oliver Schmuki
«Ich bin der Hüter eines Tempels»
Leben heute
Redaktion
Golfen in der Alpenfestung
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Peter Henning
Triumphzug der Roman-Attrappen
Holger Fuss
Paarlauf in Totenstarre
Daniel Weber
Cherchez la femme
Sylvie-Sophie Schindler
Ein nächster Abschied
Max Wey
Worte, Worte
Ernst Peter Fischer
Dialektik der Abkühlung
Dagmar Just
Raubkunst und Lebensglück
Claude Cueni
Anatomie eines Verbrechens
Wolfram Knorr
Blosses Spiel mit Bangnissen
Peter Rüedi
Schöner Albtraum
Leben heute
Mark van Huisseling
Weshalb ich gute schlechte Bands mag
Linus Reichlin
Weltpolitik als Apéro-Häppchen
Dania Schiftan
Tiefer ist nicht automatisch besser
Redaktion
Leserbriefe
Redaktion
Kasachstans Weg der Unabhängigkeit, Jeannette Fischer über Macht und Angst, Homers Ode an die Heimat, Was bleibt von der neuen Frauenliteratur?
Wolfgang Koydl
Personenkontrolle: Starmer, Burnham, Trump, Pantisano, Ben-Gvir, Merz, Özdemir, Carney, Putin
Redaktion
«Deutschland muss sterben»
Roman Zeller
«Das Beste wäre ein Sieg der AfD»
Matthias Matussek
Lieber Wähler
Alexander Wendt
Wer bedroht Deutschland?
Kurt W. Zimmermann
Das Schicksal der Schicksalswahl
Kasachstans Weg der Unabhängigkeit, Jeannette Fischer über Macht und Angst, Homers Ode an die Heimat, Was bleibt von der neuen Frauenliteratur?

Kasachstans Weg der Unabhängigkeit, Jeannette Fischer über Macht und Angst, Homers Ode an die Heimat, Was bleibt von der neuen Frauenliteratur?

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Kasachstans Weg der Unabhängigkeit, Jeannette Fischer über Macht und Angst, Homers Ode an die Heimat, Was bleibt von der neuen Frauenliteratur?
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Die Mehrheit im Berner Bundeshaus will, dass die Schweiz näher an die EU rückt und auch deren Aussenpolitik mitträgt. Exemplarisch zeigt sich dies an der Übernahme der Sanktionen gegen Russland. Einen anderen Weg beschreitet­ Kasachstan: Das zentralasiatische Land pflegt enge Beziehungen zu Russland und China, hält aber ebenso Kontakt zu Europa und den USA. Weltwoche-Wirtschaftschef Marcel Odermatt hat Kasachstan besucht und mit dem Politologen Manarbek­ Kabaziyev in der Hauptstadt ­ Astana über die Strategie eines Staats gesprochen, der sich keinem Lager unterordnen will. Sein Credo: «Wir wollen nicht Teil der­ geopolitischen Konkurrenz anderer sein. Wir wollen die Veränderungen im internationalen System für unsere eigene Entwicklung nutzen.» Seite 16

Name zwingend anzugeben. Sofern nichts anderes schriftlich vereinbart ist, hat der Fotograf bei kommerzieller, redaktioneller oder sonstigen öffentlichen Nutzung  Anspruch auf ein Honorar gemäss SAB-Tarif. Missachtung dieser Copyrightbestimmung haben nachträgliche Rechnungsstellung des Fotografen gemäss SAB-Tarif zur Folge.“
Jeannette Fischer_Psychoanalytikerin Fotografiert in Zürich am 13
Name zwingend anzugeben. Sofern nichts anderes schriftlich vereinbart ist, hat der Fotograf bei kommerzieller, redaktioneller oder sonstigen öffentlichen Nutzung Anspruch auf ein Honorar gemäss SAB-Tarif. Missachtung dieser Copyrightbestimmung haben nachträgliche Rechnungsstellung des Fotografen gemäss SAB-Tarif zur Folge.“

Die Psychoanalytikerin Jeannette Fischer sieht in der Angst kein Schutzgefühl, sondern ein Machtinstrument – geschürt von Politik und Medien, die im Opfer-Täter-Diskurs Feindbilder produzieren. Corona, Krieg, Wokeness: überall dieselbe Dynamik, sagt sie im Gespräch mit Roman Zeller. Am Ende entmündigt diese Angst die Bürger, manipuliert sie und bereitet sie auf den Krieg vor. Warum sich Menschen solche Ängste überhaupt gefallen lassen und wie man sich am besten davor schützt: Seite 20

Mit der «Odyssee» hat uns Homer eine Ode an die Heimat geschenkt. Nicht der Kampf gegen Zyklop, Sirenen und Ungeheuer, wie ihn Christopher Nolan im aktuellen Kinothriller actionreich inszeniert, erschütterte den «göttergleichen» Helden. Es ist die Sehnsucht nach dem Zuhause, die ihn zu bitteren Tränen rührte. Urs Gehriger ist mit dem Schiff nach Odysseus’ Heimat Ithaka aufgebrochen, dem Ort, wo das grösste Drama der Menschheit begann, um dem Geheimnis der Nostalgie – des Heimwehs — auf die Spur zu kommen. Seite 24

Der Begriff «Frauenliteratur» hatte einst einen emanzipatorischen Charakter. Mit Themen wie Familie und Frauenalltag schrieben sich Schriftstellerinnen in die männlich ­ dominierte Literaturgeschichte ein. Heute ist Frauenliteratur ein neues Genre, das den Spagat zwischen ernster und Unterhaltungsliteratur versucht. Vermarktet wird es als «Upmarket Fiction» – Wohlfühl-Literatur mit einem Hauch von Tiefgang. Autorinnen wie Caroline Wahl und Hannah Häffner kommen damit spielend in die Bestsellerlisten. Ihre Bücher werden von den Verlagen offensiv beworben, feiern Triumphe auf Booktok und erobern die Massen. Kommerziell geht die Rechnung auf, literarisch nicht, schreibt Peter Henning. Seite 38

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