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Kantonsgericht spricht Tiktoker vom Rassismusvorwurf frei

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Kantonsgericht spricht Tiktoker vom Rassismusvorwurf frei
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Das Kantonsgericht Schaffhausen hat den Zürcher Influencer Mirco Casorelli, bekannt als «Bireweich», vom Vorwurf der Rassendiskriminierung und des Aufrufs zu Hass freigesprochen. Dies berichtet 20 Minuten. Casorelli war zuvor von der Schaffhauser Staatsanwaltschaft wegen Äusserungen über Schweizer Nationalspieler mit Migrationshintergrund zu einer bedingten Geldstrafe von 10.800 Franken sowie einer Busse von 2700 Franken verurteilt worden und hatte dagegen Einsprache erhoben.

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Kantonsgericht spricht Tiktoker vom Rassismusvorwurf frei
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Das Gericht sprach den Beschuldigten nun in allen Anklagepunkten frei. Die Verfahrenskosten werden von der Staatskasse übernommen. Zur Begründung hielt das Gericht fest, die Parodie habe sich nicht gegen die Ethnie oder Rasse der betroffenen Nationalspieler gerichtet, sondern gegen deren konkretes Verhalten. Damit sei der Tatbestand der Rassendiskriminierung nicht erfüllt.

Casorelli hatte vor Gericht erklärt, seine Videos seien als Parodie gemeint gewesen. Er habe Schweizer «Bünzlis» persiflieren wollen, die sich darüber aufregten, wenn Nationalspieler die Hymne nicht mitsängen. Sein Verteidiger verlangte einen vollständigen Freispruch und argumentierte, Satire sei als Kunstform geschützt und nicht strafbar.

Die vorsitzende Richterin sagte nach der Urteilsverkündung zu Casorelli: «Sie haben sich auf das Glatteis begeben, Sie haben Glück, dass Sie freigesprochen werden.» Nach Bekanntgabe des Urteils applaudierten Zuschauer laut der Onlinezeitung im Gerichtssaal.

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