Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Kampf um den Donbass spitzt sich zu: Russland setzt auf Einkesselung von Kostjantyniwka

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Kampf um den Donbass spitzt sich zu: Russland setzt auf Einkesselung von Kostjantyniwka
Kampf um den Donbass spitzt sich zu: Russland setzt auf Einkesselung von Kostjantyniwka
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Russische Truppen haben ihre Angriffe auf die ostukrainische Stadt Kostjantyniwka verstärkt und erhöhen damit den Druck auf einen der strategisch wichtigsten ukrainischen Brückenköpfe im Donbass. Nach Angaben ukrainischer Militärs operieren russische Soldaten bereits innerhalb des Stadtgebiets und versuchen gleichzeitig, die Stadt von mehreren Seiten einzukreisen.

Keystone
Ukrainische Soldaten feuern Rakete in Richtung Kostjantyniwka (Symbolbild)
Keystone

Kostjantyniwka gilt als entscheidender Verkehrsknotenpunkt auf dem Weg zu den letzten grossen ukrainischen Hochburgen im Osten des Landes, Kramatorsk und Slowjansk. Sollte die Stadt fallen, könnte Russland seinem Ziel näherkommen, die gesamte Donbass-Region unter Kontrolle zu bringen. Ukrainische Soldaten beschrieben die Lage gegenüber der BBC als zunehmend schwierig. Teile der Stadt seien faktisch zu einer «Grauzone» geworden, in der keine Seite mehr die vollständige Kontrolle ausübe.

Die ukrainische Armeeführung weist Darstellungen einer unmittelbar bevorstehenden Einnahme zurück. General Oleksandr Bakulin, Kommandeur des für die Verteidigung zuständigen Korps, erklärte, die Situation sei weiterhin unter Kontrolle, und der Gegner habe keine entscheidenden Erfolge erzielt. Zugleich räumte er ein, dass sich weiterhin russische Soldaten innerhalb der Stadt befänden. Andere ukrainische Offiziere schildern die Lage deutlich ernster und berichten von einer stetig wachsenden russischen Präsenz.

Nach Einschätzung ukrainischer Militärs setzt Russland auf eine Taktik, die bereits bei früheren Offensiven im Donbass angewandt wurde: Statt eines direkten Frontalangriffs sollen die Flanken gesichert, Nachschubwege abgeschnitten und die Stadt schrittweise eingekesselt werden. Russische Einheiten seien zuletzt auch westlich von Kostjantyniwka vorgerückt.

Gleichzeitig klagen ukrainische Soldaten über Personalmangel, fehlende Verstärkungen und zunehmenden Druck durch russische Drohnen. Die Versorgung der Front werde immer schwieriger. Beobachter des ukrainischen Analyseprojekts Deep State sprechen von einer kritischen Lage und warnen, der Fall der Stadt könne die gesamte ukrainische Verteidigungslinie im nördlichen Donbass erschüttern.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.