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«Jeder Botschafter muss Waffen auftreiben»: Selenskyj fordert mehr Unterstützung für Ukraine

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«Jeder Botschafter muss Waffen auftreiben»: Selenskyj fordert mehr Unterstützung für Ukraine
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will Russland bis zum Herbst zu einem Waffenstillstand drängen und hat die Botschafter seines Landes angewiesen, zusätzliche Waffen und militärische Unterstützung im Ausland zu beschaffen. Dies berichtet die «Welt».

Der Präsident erklärte, ukrainische Drohnenangriffe, internationale Sanktionen und diplomatische Bemühungen müssten gemeinsam wirken, «um Russland keine Alternative zu einem Frieden zu lassen». Zugleich räumte er ein, dass sich der genaue Zeitpunkt einer Entscheidung nicht vorhersagen lasse. Mit Blick auf einen weiteren Kriegswinter forderte Selenskyj die Diplomaten auf, technische Unterstützung und Waffen bei den Partnerstaaten zu organisieren. Wörtlich sagte er: «Jeder Botschafter muss Waffen für die Ukraine auftreiben.»

SERGEY DOLZHENKO / KEYSTONE
epa13113258 Ukrainian President Volodymyr Zelensky speaks during a joint press conference with European Commission President Ursula von der Leyen (not pictured) in Kyiv, Ukraine, 15 July 2026
SERGEY DOLZHENKO / KEYSTONE

Als wichtiges Vorhaben nannte er die gemeinsame Entwicklung des Raketenabwehrsystems Freyja mit europäischen Partnern. Laut Selenskyj bestehen bereits Abkommen über militärische Zusammenarbeit mit neun Staaten, mit fünfzehn weiteren Ländern werde derzeit verhandelt. Die Vereinbarungen sollen der Ukraine langfristige Finanzmittel für ihre Rüstungsindustrie sichern und den Partnerländern neue Verteidigungsfähigkeiten verschaffen. Am Montag entliess Selenskyj zudem die ukrainische Botschafterin in den USA, Olha Stefanischyna, aus ihrem Amt. Die frühere Vizeministerpräsidentin erklärte, sie habe selbst um ihre Entlassung gebeten.

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