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Internationale Atomenergiebehörde fordert Zugang zu iranischen Atomanlagen

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Internationale Atomenergiebehörde fordert Zugang zu iranischen Atomanlagen
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Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) fordert vom Iran unverzüglich Zugang zu mehr als einem Dutzend Nuklearanlagen. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi erklärte in einem Bericht, weitere Überprüfungen des iranischen Atomprogramms seien «unabdingbar». Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf ein nicht öffentliches Dokument der Behörde in Wien.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi an einer Medienkonferenz
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Nach Angaben Grossis hat Teheran in den vergangenen Monaten lediglich die Inspektion einer einzigen Nuklearanlage zugelassen. Die IAEA sei derzeit nicht in der Lage festzustellen, ob der Iran sein umstrittenes Programm zur Urananreicherung eingestellt habe. Ebenso könne die Behörde nicht verlässlich überprüfen, wie viel angereichertes Uran sich gegenwärtig im Land befinde.

Hintergrund sind die stark eingeschränkten Kontrollen seit dem Krieg zwischen dem Iran sowie den Vereinigten Staaten und Israel. Teheran habe die Zusammenarbeit mit den Inspektoren der IAEA weitgehend ausgesetzt. In dieser Woche erlaubte die iranische Führung wenige Tage vor einer Sitzung des IAEA-Gouverneursrats die Inspektion des Atomkraftwerks Buschehr. Insgesamt verfügt der Iran über 22 Nuklearanlagen, von denen viele während des Kriegs angegriffen worden sind.

Vor den ersten israelischen und amerikanischen Angriffen im Juni 2025 besass der Iran nach IAEA-Angaben rund 440 Kilogramm Uran mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent. Der Iran weist Vorwürfe zurück, den Bau von Kernwaffen anzustreben.

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