Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«In mir finden Sie jemanden, der für diese Partnerschaft kämpft»: Deutschlands Aussenminister Wadephul beschwört transatlantisches Bündnis

Anhören ( 2 min )
KI-Stimme
«In mir finden Sie jemanden, der für diese Partnerschaft kämpft»: Deutschlands Aussenminister Wadephul beschwört transatlantisches Bündnis
«In mir finden Sie jemanden, der für diese Partnerschaft kämpft»: Deutschlands Aussenminister Wadephul beschwört transatlantisches Bündnis
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Deutschlands Aussenminister Johann Wadephul hat bei seinem Besuch in Washington die enge Partnerschaft mit den USA als unverzichtbar bezeichnet und für eine Vertiefung der transatlantischen Beziehungen geworben. Nach einem Treffen mit US-Aussenminister Marco Rubio erklärte der CDU-Politiker, die Zusammenarbeit beider Länder bleibe «gerade in Zeiten tiefgreifender Umbrüche unverzichtbar», berichtet die Welt. Zugleich räumte er ein, dass es «Irritationen im transatlantischen Verhältnis» gebe. «In mir finden Sie jemanden, der für diese Partnerschaft kämpft», sagte Wadephul.

ELISA SCHU / KEYSTONE
Aussenminister Johann Wadephul an einer Pressekonferenz
ELISA SCHU / KEYSTONE

Der Aussenminister verwies auf die Vielzahl internationaler Krisen, die sowohl die Weltwirtschaft als auch die Beziehungen zwischen Verbündeten belasteten. Gerade deshalb komme es darauf an, gemeinsame Antworten auf gegenwärtige Herausforderungen zu finden. Trotz unterschiedlicher Positionen in einzelnen Fragen bleibe die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten für Deutschlands Sicherheit, wirtschaftlichen Wohlstand und die gemeinsamen Werte von grundlegender Bedeutung.

Das Treffen fand wenige Tage vor dem Nato-Gipfel in Ankara statt, bei dem insbesondere die Rolle der USA innerhalb des Bündnisses im Mittelpunkt stehen dürfte. US-Präsident Donald Trump hatte europäischen Verbündeten zuletzt mangelnde Unterstützung vorgeworfen und die amerikanischen Sicherheitsgarantien indirekt in Frage gestellt. Wadephul zeigte sich dagegen überzeugt, dass Washington sein sicherheitspolitisches Engagement in Europa fortsetzen werde.

Breiten Raum nahm auch die Lage im Nahen Osten ein. Nach Angaben Wadephuls bestätigte Rubio, dass sich die USA und der Iran nach der vereinbarten Waffenruhe auf eine Fortsetzung diplomatischer Gespräche verständigt hätten. Weitere Verhandlungen sollen am Dienstag in Doha stattfinden. Zugleich warnte der deutsche Aussenminister, die Lage bleibe fragil. Der Iran scheine weiterhin bereit zu sein, die Spannungen erneut zu verschärfen.

Nach Angaben Wadephuls sprachen beide Minister zudem über die Sicherheit der Strasse von Hormus. Deutschland sei grundsätzlich bereit, sich mit einem bereits in der Region stationierten Minenjagdboot an einer möglichen Räumung von Seeminen zu beteiligen. Ein solcher Einsatz könne jedoch nur mit Zustimmung der betroffenen Anrainerstaaten, insbesondere des Oman und des Iran, erfolgen. Im Anschluss an seinen Washington-Besuch reist Wadephul zum Gipfel der Mercosur-Staaten nach Paraguay.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.