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«Dein Freund zu sein, hat mir sicherlich nicht geholfen»: Italiens Ministerpräsidentin Meloni wehrt sich gegen neue Vorwürfe von Trump

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«Dein Freund zu sein, hat mir sicherlich nicht geholfen»: Italiens Ministerpräsidentin Meloni wehrt sich gegen neue Vorwürfe von Trump
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Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni eskaliert weiter. Trump griff die Regierungschefin auf seiner Plattform Truth Social erneut persönlich an. «Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat mich während des G7-Gipfels in Frankreich immer wieder um ein Foto gebeten», schrieb er. Meloni sei in Italien unpopulär, möglicherweise weil sie das Angebot der USA abgelehnt habe, den Iran am Erwerb einer Atomwaffe zu hindern.

Christopher Katsarov/AP/Keystone
Giorgia Meloni am G7-Gipfel in Evian-les-Bains (Symbolbild)
Christopher Katsarov/AP/Keystone

Trump warf Rom zudem mangelnde Unterstützung vor. «Sie hat uns nicht einmal erlaubt, italienische Start- und Landebahnen zu nutzen – ein enormes logistisches Problem», erklärte er. Dies, obwohl die Vereinigten Staaten nach seinen Worten jedes Jahr «Hunderte Milliarden Dollar» für den Schutz Italiens und anderer Nato-Verbündeter ausgäben. Nach der «militärischen Niederlage des Iran durch die USA» wolle Meloni nun wieder seine Freundin sein, «um ihre Umfragewerte zu verbessern». Trumps Schlussbemerkung: «Nein, danke!»

Meloni reagierte wenig später auf Instagram. «Herr Präsident Trump, diese ständigen, unprovozierten Angriffe sind sinnlos», schrieb sie. Ihre Popularität hänge nicht von ihrer Beziehung zu Trump ab, sondern von ihrer Fähigkeit, die Interessen Italiens zu verteidigen. «Dein Freund zu sein, hat mir sicherlich nicht geholfen, und sie hängt auch nicht von meinem Verhältnis zu dir ab», erklärte sie. Italien bleibe ein souveräner Staat, die Nutzung amerikanischer Militärstützpunkte sei durch bestehende Abkommen geregelt.

Der Konflikt schwelt seit Monaten. Rom hatte eine direkte Unterstützung amerikanischer Operationen gegen den Iran abgelehnt. Zudem stellte sich Meloni öffentlich hinter Papst Leo XIV., nachdem Vertreter der Trump-Regierung dessen Kritik an Krieg und Migrationspolitik angegriffen hatten.

In Italien lösten Trumps Äusserungen heftige Reaktionen aus. Die rechtskonservative Zeitung Libero widmete dem Streit ihre Titelseite und bezeichnete den US-Präsidenten in einem Kommentar als «Vollidioten». Autor Alessandro Sallusti warf Trump vor, die Beziehungen zwischen Italien und den USA mit einer «gewaltigen Lüge» beschädigt zu haben.

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