Die US-Regierung hat dem National Museum of American History ideologische Einflussnahme bei der Darstellung der amerikanischen Geschichte vorgeworfen. Dies geht aus einem Bericht des Weissen Hauses hervor, der auf einem von Präsident Donald Trump im März 2025 unterzeichneten Dekret basiert. Dem Museum wird vorgeworfen, Ausstellungen als «politisches Instrument» zu nutzen, «um unsere Bürger zu spalten, zu entmutigen und ihnen den Mut zu nehmen», anstatt das gemeinsame nationale Erbe zu vermitteln.
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Der Bericht fordert die übergeordnete Smithsonian Institution nun auf, «unangemessene Ideologie» aus ihren Einrichtungen zu entfernen. Zudem könnten Bundesmittel für Ausstellungen und Programme zurückgehalten werden, die nach Auffassung der Regierung gemeinsame amerikanische Werte herabsetzen, Menschen aufgrund ihrer Herkunft spalten oder mit der Bundespolitik unvereinbare Ideologien fördern.
Als Beispiele nennt das Weisse Haus nach eigenen Angaben Darstellungen historischer Persönlichkeiten wie George Washington oder Thomas Jefferson im Zusammenhang mit Sklaverei sowie Ausstellungen zu Transgender-Themen, irregulärer Migration und Abtreibung. Diese vermittelten ein Bild der USA, das vor allem von Unterdrückung, Rassismus und Ungerechtigkeit geprägt sei.
Die Smithsonian Institution erklärte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, sie werde auch künftig mit «unparteiischer und unabhängiger Forschung» der Öffentlichkeit dienen. Trump geht seit längerem gegen aus seiner Sicht linksgeprägte Darstellungen der amerikanischen Geschichte in staatlichen Kulturinstitutionen vor.