Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, schildert den israelischen Luftangriff auf den Flughafen Sanaa im Jemen, den er hautnah miterlebte. «Der Einschlag war nur wenige Meter von uns entfernt. Ich war mir nicht sicher, ob ich überlebe», sagte Tedros am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Angriff ereignete sich am Donnerstag während einer Reihe israelischer Luftschläge auf Huthi-Stellungen.
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Tedros befand sich in der Abflughalle, als vier Explosionen das Gebäude erschütterten. Menschen seien in Panik umhergerannt. «Es gab keinen Schutz, wir waren völlig ungeschützt», so Tedros. Während des Angriffs seien Trümmer und Raketenteile gefunden worden.
Die Angriffe erfolgten, nachdem Huthis Drohnen- und Raketenangriffe auf Israel gestartet hatten. Laut Huthi-nahen Quellen starben drei Menschen am Flughafen, weitere vierzig wurden verletzt.
Tedros, der sich auf einer Mission zur Freilassung von UN-Personal befand, kritisierte den Angriff auf zivile Infrastruktur: «Ein Flughafen sollte geschützt werden, ob ich dort bin oder nicht.»