Eine Rede bei der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Anschlags auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat Kritik ausgelöst. Die Berliner Sängerin Nyya sagte am Brandenburger Tor, ihr erster Gedanke nach Bekanntwerden der Tat sei gewesen: «Hoffentlich ist es kein Kanake, hoffentlich ist es eine christliche weisse Person.» Anschliessend fügte sie hinzu: «Aber das war es nicht.»
Junge Sängerin lässt auf der Gedenkfeier zum islamistischen Anschlag auf den CSD die Maske fallen: sie habe gehofft, dass es „kein Kanake, sondern eine christliche(!), weiße Person“ war, die mit dem Auto in Menschen fuhr. „Intersektionalität“ und so. Irre. pic.twitter.com/zO3cJwRdWN
— Julian Adrat (@JulianAdrat) July 26, 2026
Die Rednerin erklärte weiter: «Da zeigt sich wieder Intersektionalität. Wir bekämpfen nicht alle die gleichen Kämpfe, aber wir sind füreinander da in einem Moment wie diesem.» Ihre Äusserungen wurden in sozialen Medien vielfach verbreitet.
Die Ermittler ordnen den 21-jährigen deutschen Staatsbürger mit libanesischen Wurzeln dem islamistischen Milieu zu. Nach Angaben der Sicherheitsbehörden soll er Verbindungen zur Terrororganisation Islamischer Staat gehabt haben.