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Hitzeschutz in Deutschland: Städtebund fordert mindestens zwanzig Milliarden Euro für Klimaanlagen in Kliniken und Pflegeheimen

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Hitzeschutz in Deutschland: Städtebund fordert mindestens zwanzig Milliarden Euro für Klimaanlagen in Kliniken und Pflegeheimen
Hitzeschutz in Deutschland: Städtebund fordert mindestens zwanzig Milliarden Euro für Klimaanlagen in Kliniken und Pflegeheimen
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Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert Investitionen von mindestens zwanzig Milliarden Euro dafür, Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime besser gegen Hitze zu schützen. Vor allem Klimaanlagen sollen in den Einrichtungen ausgebaut werden. Dies sagte Städtebund-Chef Ralph Spiegler der Rheinischen Post.

«Krankenhäuser brauchen Klimaanlagen für die Patientinnen und Patienten, aber auch für das Klinikpersonal», sagte Spiegler. Er spricht von einem «immensen Investitionsbedarf». Nach überschlägigen Schätzungen seien mindestens zwanzig Milliarden Euro erforderlich.

GEORG HOCHMUTH / KEYSTONE
Klimaanlage in einem Gebäude (Symbolbild)
GEORG HOCHMUTH / KEYSTONE

Der Städtebund sieht besonders bei älteren und pflegebedürftigen Menschen Handlungsbedarf. Die jüngsten Hitzewellen hätten «deutlich gezeigt, dass auch Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime besser auf derartige Ereignisse vorbereitet werden müssen».

Nach Angaben des Deutschen Krankenhausinstituts sind derzeit nur 38 Prozent der Krankenzimmer in Deutschland klimatisiert. In jeder dritten Klinik fehlt demnach selbst in der Notaufnahme eine Kühlung. Teilweise verfügen auch Intensivstationen über keine Klimaanlage.

Spiegler fordert deshalb, Alten- und Pflegeheime ebenfalls an höhere Temperaturen anzupassen und die Räume für die Bewohner «klimagerecht auszustatten».

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