Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem sommerlich beschwingten, noch nicht zum Glutofen aufgeheizten Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien. Zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 24. Juni 2026. Triggerwarnung, heute wird's handfest. Ich beschäftige mich mit dem Unternehmen Barbarossa, dem fürchterlichsten Krieg, den es in der Menschheitsgeschichte jemals gegeben hat, nämlich dem Ostfeldzug der Wehrmacht unter den Verbrecherbanden des Nationalsozialismus gestartet am 22. Juni 1941, also vor ziemlich genau 85 Jahren. Und es ist mir aufgefallen, dass in der sonst so geschichtssüchtigen deutschen Publizistik, mit Ausnahme des Spiegels, der eine eindringliche, aber Journalist ist dann doch nicht den Schmerzpunkt ansteuernden Berichterstattung, das Thema grossräumig umfahren wurde. Belehren Sie mich eines Besseren, aber mein Eindruck ist, dass man das Thema Russland-Feldzug, Vernichtungskrieg von Adolf Hitler gegen die Sowjetunion, Vernichtungskrieg, man hat ernst gemacht. mit diesen Vernichtungsideologien, dass in diesem Jahr ein, ja, verklemmtes, verschämtes Beschweigen bei allem Verständnis für die Schmerzhaftigkeit der damit verbundenen Erinnerungen auffällig ist. Und der Grund liegt natürlich darin, dass heute die deutsche Politik einmal mehr mit dem Gedanken zu liebäugeln scheint, sich auf einen Krieg gegen Russland einzulassen. Das ist unfassbar. Und ich werde Ihnen ein paar Denkmuster vortragen aus der Zeit von damals, anhand eines absoluten Standardwerks, eines Klassikers, Andreas Hilguber. Hitler, Strategie, Politik und Kriegführung 1940, 1941, seine Habilitationsschrift. Wenn Sie das lesen, dann fühlen Sie sich also auf gespenstische Art und Weise an Denkmuster erinnert, die uns heute in ganz anderen Umständen, aber auch brandgefährlich entgegentreten. Also, weiterschauen auf eigene Gefahr. Doch zuerst ein Live-Read, eine Werbeanzeige. Gesprochen. In der Schweiz gehören direkte Demokratie, starker Eigentumsschutz und ein gesundes Misstrauen gegenüber staatlicher Kontrolle zur politischen Kultur. Das ist kein Zufall, sondern beruht auf historischer Erfahrung. Umso genauer lohnt sich der Blick nach Deutschland und in die EU. Der Staat weiss dort immer genauer, was die Bürger besitzen. Mit der EU-Geldwäschebehörde Amla Ja. werden Konten stärker erfasst. In Brüssel wird sogar über ein Vermögensregister diskutiert. Und mit dem digitalen Euro stellt sich die Frage, wie kontrollierbar Geld in Zukunft sein wird, unabhängig davon, was offiziell versprochen wird. Dass solche Entwicklungen nicht nur theoretisch sind, zeigt die Geschichte beim Lastenausgleich von 1952. Wurden Häuser, Betriebe und Land erfasst, Gold hingegen blieb aussen vor. Nicht, weil Gold vergessen worden wäre, sondern weil es nicht registriert war. Diese Lektion ist heute aktueller denn je. Wer sein Vermögen bewahren will, sollte nicht erst handeln, wenn es zu spät ist. Am Mittwoch, dem 24. Juni, also heute um 19 Uhr, widmet sich der Vermögensgipfel 2026 von Kettner Edelmetalle diesen Entwicklungen. Als Referenten treten auf Florian Hom, Peter Hane, Tom Lausen, Ernst Wolf, Kai Van Suvi, Siavas und ich selbst, Roger Köppel. Dabei wird darüber gesprochen, wie Anleger ihre Vermögen und ihr Eigentum in unsicheren Zeiten schützen können, welche Rolle physisches Gold spielt und warum nicht registrierte Sachwerte für viele Menschen wichtig sind. Die Teilnahme ist zu 100% kostenlos. Ausserdem wird Gold im Wert von 15'000 Euro verlost. Die Anmeldung dauert nur 30 Sekunden. Gehen Sie jetzt auf www.kettner-edelmetalle.de-webinar. Ich wiederhole, www.kettner-edelmetalle.de-webinar. Melden Sie sich kostenlos am Ende des Live-Reads, Ende der gesprochenen Werbeanzeige. Ja, Hitlers Strategie, Politik und Kriegführung 1940 bis 1941. Verzeihen Sie, dass ich mit diesem schwerverdaulichen Thema... Jetzt da gleichsam mit der Tür ins Haus platze, aber ich glaube, es ist schon dringlich, es ist notwendig, auf jeden Fall beschäftigt es mich, sich mit diesem ganz düsteren, mit diesem zappendusteren Kapitel der europäischen Geschichte, der deutschen Geschichte, der Weltgeschichte, der Menschheitsgeschichte auseinanderzusetzen. Wenn wir vom Ostkrieg sprechen, 1941 bis 1945, dann sprechen wir vom fürchterlichsten, verbrecherischsten, opferreichsten Krieg in der Geschichte der Menschheit. Es gibt kein zweites Beispiel bekannt in der registrierten Geschichtsschreibung, in der sozusagen Ereignisse festhaltenen Geschichtsschreibung, dass ein derartiges Verbrechen jemals beschlossen worden wäre von irgendeiner politisch verantwortlichen Führung. aber die politische Führung Deutschlands. hat am 22. Juni 1941 eine Operation lanciert, das Unternehmen Barbarossa, das von seiner ganzen Ausrichtung, von seiner strategischen Überlegung, von seinen Zielen her abgezirkelt war auf die physische... Vernichtung, nicht einfach nur die Vernichtung, die Unschädlichmachung, die militärische Besiegung, sondern nein, die Vernichtung des Gegners. Und die Vorstellungen, die damit verbunden waren, sind heute nicht mehr präsent. Und ich glaube, man muss das einfach wieder nach vorne bringen, um eben auch den Wahnsinn kenntlich zu machen, der heute in Berlin sein Haupt erhebt. Denn es gibt da draussen ja Politiker, die sich tatsächlich auch heute wieder einbilden, beseelt dann auch noch beflügelt von skurrilen Fantasien der militärischen Überlegenheit. Militaristen ohne Militär haben wir sie genannt. Dass Russland bezwungen werden könnte. Und ich werde Ihnen ein paar Denkmuster hier aufzeigen. die also auf unheimlichste, auf gespenstischste Art und Weise sich sozusagen im veränderten Kontext von heute wieder abbilden. Und deshalb, verzeihen Sie, erachte ich es als meine nicht undringliche Aufgabe, hier vielleicht als Schweizer, als 25% Deutscher, diese Vergangenheit, die man jetzt vergangen haben will, wieder einmal etwas in Erinnerung zu rufen, gerade in Deutschland, wo man ja die geschichtliche Aufarbeitung dieser Zeit auch durchaus heldenhaft zu einer wichtigen Aufgabe gemacht hat. Ich gehöre nicht zu denen, die einfach nur von Schuldkult und einem ausländisch orchestrierten nationalen Schandkult der permanenten Selbstbestreuung mit Asche reden. Das gibt es ja auch in den rechten Kreisen Deutschlands, auch verständlich, auch nachvollziehbar, dass man es irgendwann gestrichen voll hat, die Nase. immer wieder erinnert zu werden an diese Verbrechen. Und deshalb ist mir eine Nuance wichtig. Wenn ich über diesen Zweiten Weltkrieg rede, wenn ich über Hitler rede, wenn ich über diesen Wahnsinn rede von damals, dann ist das ein Mahnmal, das ich nicht da aufrichte, um sozusagen die Deutschen primär anzusprechen. Wenn es eben den Deutschen passiert ist, so etwas, dann kann das allen Völkern passieren. Natürlich müssen sich die Deutschen aus ihrer Perspektive immer wieder die Frage stellen, was ist eigentlich in unserem... kollektiven Unterbewusstsein oder Oberbewusstsein, was ist bei uns eigentlich im Oberstübchen falsch verschaltet und falsch verdrahtet, dass ausgerechnet wir, dieses Kulturvolk mit der gewaltigen Tüchtigkeit, dass wir in so etwas hineingeraten konnten, dass wir geradezu die Protagonisten waren, dieses Höllensturzes, das müssen die Deutschen mit sich ausmachen. Aber für mich ist das ein Mahnmal für die heutige Zeit und den Leichtsinn, den politischen, den wir da in Berlin sehen. heute ganz besonders ausgeprägt. Diese nassforsche Überheblichkeit, diese klapperstorchige Dieses Geltungsbedürfnis, dieses klapperstorchige Geltungsbedürfnis, das aber irgendwie permanent neben den Schuhen zu stehen scheint, mit sich überhaupt nicht im Reinen ist, und dann eben gerade mit so einer Macho-Allüre, mit so einer Imponier-Allüre, die eigene Schwäche überzukompensieren versucht. Das ist natürlich ein toxischer Cocktail, das ist ein Molotow-Cocktail aus Schwäche und eben überbordend inszeniertem Selbstvertrauen. Diese Mischung hat schon einmal als Zweikörpersprengsatz dazu geführt, dass nicht nur Deutschland in die Luft gejagt wurde, sondern ziemlich weite Teile der Welt und eben auch insbesondere Russlands. Wer war Andreas Hillgruber? Hillgruber, einer der bedeutendsten Historiker Deutschlands, ist dann vom Spiegel fertig gemacht worden aufs Primitivste während des Historikerstreits. Dieses Buch ist seine Habilitationsschrift, Hitler's Strategie. Politik und Kriegführung unglaublich stark, unglaublich intensiv, anspruchsvoll geschrieben. Erste Auflage 1965, zweite Auflage 1982, das ist die Auflage von 1982, ein absolutes Standardwerk. Und was ist da die zentrale Aussage? Die zentrale Aussage ist, dass die Auslösung der Operation Barbarossa Ciao. des Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion. Und Vernichtungskrieg ist eben für mich reserviert, begrifflich, auf dieses Geschehen. Und wenn heute Propagandisten in Kiew oder in Berlin oder in Brüssel oder in Paris den Krieg Russlands gegen die Ukraine als Vernichtungskrieg bezeichnen, dann ist damit natürlich auch eine Schuldabweisung, sozusagen eine Schuldumkehr verbunden, ein Abstreifen der eigenen des eigenen historischen Verschuldens und man möchte diesen Begriff dann eben dem Gegner anheften, um ihn verrechtlich zu machen. Und an diesem Vernichtungskrieg gegen Russland haben sich ja beileibe nicht nur die Deutschen beteiligt, sondern über Waffen-SS-Einheiten natürlich auch ganze internationale Kampfverbände. Das ist dann ein anderes Kapitel der Weltbürgerkrieg zwischen Bolschewismus, zwischen dem Internationalsozialismus der Kommunisten und eben dem europäischen Bürgertum, das glaubte, sich des Faschismus und des nationalen Sozialismus bedienen zu können, um den Todfeind des Kommunismus zu besiegen. Das ist eine Dimension, die natürlich in Russland ausgeblendet wird, verbunden auch mit den gewaltigen homerischen Verbrechen Stalins. Also auch da, man muss natürlich immer beide Seiten verstehen, aber wir schauen uns jetzt einfach mal diesen Krieg an, in seiner unglaublichen, mörderischen, ideologischen Mh. Die krankhaften Exzessivität in dieser Ausschweifung des Mordens und Vernichtens, das da vollstreckt wurde von einer Regierung in Berlin, in Berlin vor 85 Jahren, das ist nicht so wahnsinnig viel Zeit. Hillgruber zeigt, was eigentlich die Auslöser dieses Kriegs waren. Und er identifiziert zwei Aspekte. Zum einen Hitlers Ideologie, letztlich Hitlers Antibolschewismus. Kampf, Krieg gegen den Marxismus und seine Interpretation dieses Bolschewismus als jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung, an der dann auch noch der Kapitalismus irgendwo mitwirke, also da das Feindbild des Juden, der sozusagen im Herzen dieses feindlichen Gebildes steht. Und darum hat sich bei ihm mit dem Thema Bolschewismus, Russland, Sowjetunion von Anfang an Diese rassistische Komponente der Judenvernichtung war essentieller Bestandteil. Das war das eigentliche Ziel, schreibt Hilgruber, der hitlerschen Politik, das zu vollstrecken, das aus seiner Sicht weltübel auszurotten. Sie haben es dann ja tatsächlich auch im Zuge dieses Ostfeldzugs sehr weit getrieben und vollstreckt. Diese ideologische Komponente ist ein ganz entscheidender Faktor. der hitlerschen Strategie, schreibt Hilgruber. Und diese ideologische Komponente ist dermassen übertrieben und auch hochgehalten worden, dass eben alle machiavellistischen und machtpolitischen Überlegungen, dass es eben auch in der Sowjetunion beispielsweise sehr viele Russen gab, auch übrigens jüdische Kritiker Stalins, die dieses bolschewistische Joch abschütteln wollten in der Ukraine, darüber habe ich mit Solovyov gesprochen, sind ja dann auch... Blumen den deutschen Panzern entgegengeworfen worden. In der Westukraine haben sogar Ukrainer gekämpft an der Seite der Wehrmacht, um die Bolschewisten in die Knie zu zwingen, aus der eigenen Verbrechenserfahrung des mörderischen Stalin-Regimes, was heute natürlich ideologisch propagandistisch in Russland überhaupt nicht mehr gesehen werden will, weil die natürlich auch im Kriegsmodus der Geschichtsinstrumentalisierung stecken. Aber eine ähnliche Geschichtsinstrumentalisierung sehen wir im Moment interessanterweise in Deutschland, wo man eben über diesen Krieg gar nicht mehr geschrieben hat. 1941 jetzt, diese 85 Jahre, mit Ausnahme des Spiegel, löblich, wenn auch eher oberflächlich und nicht in diese Tiefe dringend. Aber ich habe jetzt gerade noch mal geschaut, also belehren Sie mich eines Besseren. Normalerweise wäre bei so einem Jahrestag, 85 Jahre, wäre da sehr viel geschrieben worden. Aber offensichtlich möchte man gerade in Deutschland... die Erinnerung an diesen Krieg etwas wegschieben, um sich vielleicht eben auch geistig zu panzern, zu ermächtigen, das schlechte Gewissen zu verscheuchen, angesichts der Tatsache, dass heute eben Berlin einmal mehr mit dem Gedanken spielt, sich militärisch sogar direkt mit Russland anzulegen. Man redet ja ganz offen davon, dass man sich auf einen Krieg gegen Russland vorbereitet. Man redet davon, dass man im Begriff sei, den Krieg gegen Russland zu gewinnen, dass die Russen da aus dem letzten Loch peifen. Ich habe Ihnen dargelegt, dass das hinten und vorne nicht stimmt. Also hier erleben wir auch eine Wiedererweckung jener Geschichtszombies, jener Untoten, jener falschen, grössenwahnsinnigen Vorstellungen, die schon einmal die deutsche Politik und eben nicht nur die deutsche Politik, sondern eben auch Deutschland, Europa und grosse Teile Russlands, der Sowjetunion, ins absolute Elend hineingestürzt haben. Höllensturz ist da immer wieder das passende Wort. Also diese... Diese Vernichtungsideologie, diese ideologische Zurüstung, die hat damals auch verhindert, dass die Deutschen ihre, zumindest am Anfang auch, sagen wir mal, operativen Vorteile nicht in einen strategischen Vorteil ummünzen konnten, obwohl ja Stalin seine eigene Armee massiv gesäubert hatte. und die Deutschen glaubten, da die Russen bereits am Boden liegen zu sehen. Das ist auch... Ein ganz wichtiger Aspekt. Es gibt ja in revisionistischen Kreisen, auch in rechten Kreisen Deutschlands, die Theorie, dass der Angriffskrieg Deutschlands, dieser Vernichtungskrieg, eine Präventivaktion war gegen die Sowjetunion. Dass man befürchtete, dass natürlich Stalin auch unmittelbar davorstehe, oder mittelbar davorstehe, Deutschland anzugreifen. und dass man dem dann halt zuvorkommen musste und quasi genötigt worden sei, dieses mörderische Abenteuer dann zu wagen und die Vernichtung und dieser ganze Wahnsinn, diese mörderische, völkermörderische Ausschweifung, diese Exzesse, die wir dann beobachten mussten in diesem Krieg, das sei dann quasi mehr oder weniger zufällig, habe sich das eben ergeben, aus dieser Zuspitzung letztlich auch von Moskau ausgehend. Und diese Präventivkriegsthese Er teilt Andreas Hillgruber eine ganz scharfe Absage, weil er eben festhält und herausarbeitet, ab sehr vielen Zitaten, dass dieses Kriegsziel der Vernichtung der jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung, so wurde das offiziell tituliert, dass das im Kern von Hitlers Weltanschauung war und dass dieser Krieg eben auch ein Weltanschauungskrieg war und weit davon entfernt genötigt worden zu sein von den Russen. sind die Deutschen überzeugt gewesen, als sie damals diese Operation gestartet haben, bis weit in die preussische Generalität hinein, die komplett jeden Widerspruchsgeist habe vermissen lassen, die sozusagen geistig, mental in eine Art Sklavenstatus in diesem Führerstaat sich hat hinein hypnotisieren lassen. Das ist ein auch interessantes Kapitel, dass er dieser auch... Mentalkapitulation einer stolzen Offizierskaste mit einer ruhmreichen Geschichte, sehr viel Aufmerksamkeit widmet. Nein, also nicht die Sowjets hätten die Deutschen gedrängt, sondern diese Ideologie sei wichtig gewesen. Und dann natürlich auch die Überheblichkeit, dass man glaubte, die Sache im Griff zu haben. Wir schaffen das, wir sind viel stärker, unsere Truppen sind unbesiegbar, die Russen sind doch industriell. Sie sind materiell, sie sind geistig ausgelaugt. Stalin hat die ganze Armeeführung im Gulag verheizt, umgebracht in Schauprozessen. Da marschieren wir durch Butter. Das ist der zweite Faktor. Da gibt es aber noch einen dritten. Bereits im Frankreich-Feldzug, schreibt Hilgruber, habe Hitler gemerkt, dass seine Strategie nicht aufgeht. Nämlich Endziel natürlich Vernichtung, jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung. Aber eben nicht durch einen Weltkrieg, sondern durch eine Vermeidung des Weltkriegs. Das war den Nazis bewusst, dass wenn es zum ganz grossen Kladderadatsch kommt, wenn die Amerikaner usw. dann auf den Plan treten, wenn sich da die westlichen Mächte gegen Deutschland verbünden, dann ist man industriell am Ende. Und deshalb diese Blitzkriegstrategie, begrenzte Operationen, Manöver, da glaubte, da hoffte man, Spekulation, wir schaffen das, sozusagen unter dem Radar die eigenen Ziele zu erreichen, ohne aber... die natürlich massiv unterschätzten westlichen Mächte, damit auf den Plan zu rufen. Und diese Absicht ist bereits mit dem Angriff auf Polen gescheitert. Und das hat Hitler gemerkt. Er glaubte dann zwar durch den Überraschungssieg gegen Frankreich nach wenigen Wochen, England zum Frieden zu zwingen, Frieden zu nötigen, mit England einen Ausgleich zu finden. Aber das ist ihm nicht gelungen. Die Engländer blieben dann bei ihrer kompromisslosen Churchill-Haltung, Blutschweiss und Tränen. Wir bekämpfen diese Nazis, die müssen weg. Das ist die Landlage. Mit dieser Staatsführung ist kein Frieden zu machen. Und das war im Grunde, schreibt Hillgruber, das Ziel Hitlers, dass er dann hoffte, mit der Eskalation des Krieges im Osten doch noch eine Übereinstimmung mit England zu finden. Und das Kalkül war, das ist eben interessant, er versucht diese Gedankengänge natürlich auch rational zu durchdringen. Offensichtlich war Hitler... Und war die Staatsführung der Auffassung, dass wenn man eine territoriale Eroberungsstrategie macht, dass das am Ende nicht gegen die britischen Interessen läuft, dass man sich dann absprechen kann, uns gehört der Kontinent. Wir haben als Deutsche die Weltmachtstellung und nehmen einfach im Osten das Gelände ein. Das ist wie das britische Empire in Indien. Aber wir lassen den Briten ihre Meere und so müsse es doch eigentlich früher oder später zu einer Einigung kommen. Und so habe dann Deutschland seine Weltmachtstellung auf der eurasischen Kontinentalplatte gesichert. Das war das Kalkül, das natürlich scheiterte, aber eben auch die Auslösung des Krieges zu diesem Zeitpunkt 1941, Frankreich hat das nicht bewirkt, erforderlich machte aus Sicht der Nazi-Kriegsführung. Und dann eben die von Hillgruber geschilderten Kriegsziele. Und da muss ich Ihnen einfach sagen, wenn Sie das lesen, Da wird es einem schlecht, beziehungsweise man wird befallen von einem Gefühl der absoluten, beschämenden Demut, dass man sich fragt, um Himmels Willen, wie war es denn möglich, dass Deutsche, auch wenn sie Nazis waren, wenn sie ideologisch verblendet waren, Und wenn sie verärgert waren aufgrund des Versailler Schandvertrages, des Friedens und so weiter, der Ausplünderung und all dieser schwierigen Momente, wenn man das alles in Rechnung stellt, wie war es möglich, dass nachweislich auch intelligente Leute eine derartige, jetzt also wirklich menschenverachtende Strategie, ich verwende dieses Adjektiv eigentlich nie, aber diese menschenverachtende Ideologie zur handlungsleitenden Maxime machen konnten. Er beschreibt das anschaulich. Also das Ziel der Nazis bestand darin, die Sowjetunion zu zerschlagen. Übrigens mit ähnlichen Mustern und Filetiermessern, wie heute zum Teil amerikanische Strategen Russland auseinander säbeln möchten. Da wurden verschiedene Gebiete definiert, Moskowien beispielsweise, die Krim sollte da abgeteilt werden, die Ukraine usw. Und man wollte das slavische Untermenschenvolk sozusagen in einem Sklavenstatus halten, um eben dann den deutschen Führungsschichten, den Eliten, den Landbesitzern zuzudienen als schlecht qualifizierte Arbeitskräfte. Und die Ausrottung der Intelligenz und natürlich vor allem auch der jüdischen Intelligenz, wurde als zentrales Kriegsziel definiert, zum einen eben um die jüdisch-bolschewistische Verschwörung, die Weltverschwörung aus der Kraft zu setzen, auszuschalten, aber dann eben auch um jegliche Form von intelligentem Widerstand, der ja aus der Intelligencia, aus der Schicht der Gebildeten kommen müsste, um das auch für ein und alle Mal ungeschehen, unmöglich zu machen. Also wir reden hier von der Verschlagung, Versklavung, Unterwerfung, Ausplünderung und Ermordung von Millionen von Menschen, die glasklar sehenden Auges da erfasst wurden. Und diese Befehle sind erteilt worden. Und das hatten die Nazi, Hitler und alle, hat das mitgeteilt. Und man hat gesagt, die Partisanen, die Juden, die werden abgeschlachtet mit Sonderkommandos, mit diesen Spezialeinheiten. Das ist ein Vernichtungskrieg, meine Damen und Herren. Und wissen Sie, wenn heute da irgendwelche Schreibtischstrategen, Strackzimmermann und Roderich Kiesewetter, und wie die alle heissen, wenn die sich da hinstellen, vor diesen Talkshows mit den Pseudo-Gelehrten und den Überschlauern, die dann von einem Vernichtungskrieg reden, was die Russen da angeblich machen, dann ist das nicht einfach nur ein intellektueller Skandal, Sondern das ist, und jetzt nehmen wir diese Moralisierer, diese Gutmenschen beim Wort, dann ist das natürlich auch ein Ausdruck einer Komplett- und Totalverwahrlosung der moralischen Urteilskraft auf der Seite jener, die so etwas behaupten. Denn nichts, aber nicht einmal in Ansätzen von dem, was Russland in der Ukraine macht, lässt sich begrifflich in die Nähe dessen rücken, was die Deutschen vollstreckt haben. Tatsache ist, dass der Krieg in der Ukraine, dass die Kriegsführung Russlands sich dadurch auszeichnet, dass man grösstmögliche Rücksicht nimmt auf die Zivilbevölkerung, während die deutsche Strategie, Hitler-Strategie im Zweiten Weltkrieg darauf ausgerichtet war, die Zivilbevölkerung auszurotten, zu versklaven in einen Status dauernder Unterwürfigkeit, in ein neues Helot. Rotentum herabzudrücken, damit dann die arische Herrenrasse aus Deutschland dort diese Gebiete besiedeln konnte. Und bitte verzeihen Sie hier diese Eindringlichkeit, mit der ich das am frühen Morgen schwer verdaulich schildere. Aber ich glaube, wir sind heute, meine Damen und Herren, an einem Punkt angelangt, wo man einfach diese Geschichte nicht einfach nur als Lippenbekenntnis moralisierender Selbstprofilierung wieder in Erinnerung rufen muss, sondern als handlungsleitende Lektion. In einer Gegenwart, in der sich anscheinend wieder deutsche Politiker berufen fühlen, den Wahnsinn von damals mit anderen Mitteln noch einmal vom Zaum zu brechen. Dass man sich einbildet, Russland besiegen zu können. Dass man sich einbildet, einen Krieg führen zu müssen gegen Russland. Dass man mit Gedanken spielt, sich sozusagen natürlich immer präventiv, klar, es ist natürlich ein Präventivkrieg, wenn wir uns bis über die Ohren hinaus unter die Zähne bewaffnen, meine Damen und Herren, Strackzimmermann. Roderich Kiesewetter und wie sie alle heissen, die sollten sich einmal mit diesen Büchern wieder auseinandersetzen und nicht mit diesen Propagandaartikeln in den deutschen Medien. Was ist denn eigentlich mit den deutschen Journalisten los? Mit diesen ach so geschichtsbewussten Leuten, mit dem Johannes Ritter der FAZ, der nicht müde wird, der Schweiz immer wieder vorzuwerfen, was sie da alles für Sündenregister in der Vergangenheit sozusagen sich da zu Schulden hat kommen lassen. Zu wenig Solidarität mit den Flüchtlingen im Zweiten Weltkrieg. Sorry Freunde. Zuerst einmal wieder in den eigenen Abgrund hineinblicken und das vielleicht etwas kritisch gegenreflektieren zu dem, was da passiert. Und jetzt kommen wir zu einem Denken. Denkmuster, das uns heute eben auf gespenstische Art und Weise wieder sehr aktuell erscheint, nämlich dieses Denkmuster der militarisierten Überheblichkeit, dieses militanten Moralismus, der sich einbildet. Russland liege am Boden, Russland sei geschwächt, Russlands Staatsführung pfeife aus dem letzten Loch und deshalb stehe man jetzt auf der Siegerstrasse, weil da dieser Kriegstreiber in Kiew, Selenskyj, der ja nichts anderes verfolgt als die EU, und die NATO in diesen Krieg hineinziehen zu wollen, was aus seiner Sicht den Interessen entsprechen mag, aber natürlich in keiner Art und Weise den Interessen der Europäischen Union und der Europäischen Union-Mitgliedstaaten. Dass man sich jetzt also hier einbildet, wieder in diese Richtung hineinzugehen und tatsächlich meint, ein paar Drohnenangriffe würden das Geschehen wenden. Die Amerikaner, da weit hinter ihren Ozeanen, beflügeln auch solche Fantasien, solche Verblendungen. Und da muss man meines Erachtens einfach aufpassen. Ich habe Ihnen ja Fakten gebracht. Ich habe Ihnen die BBC-Artikel zitiert, den Economist. Wir stützen uns hier also nicht auf Kreml-Daten. Es stimmt einfach nicht, dass die Russen da im Donbass besiegt wären. Und nur weil sie nicht so mörderisch und völkermörderisch vorgehen wie die Deutschen, sollte man daraus nicht ableiten, dass sie militärisch am Ende ihres Lateins angekommen sind. Das ist nicht der Fall. Aber was auffällt, und das ist eben interessant, dass man bis in den Juli 1941 in Deutschland überzeugt war, Russland, die Sowjetunion, bereits geschlagen zu haben. Bis Juli 1941 marschierte man durch Butter. Man machte Hunderttausende, ich glaube Millionen von Kriegsgefangenen, die man zum Teil in offenen Flächen... verhungern liess. Es ist einfach ein Dante Inferno, das da von Menschen vollstreckt wurde, die in ihrer privaten Zeit, die sie dann noch hatten, vermutlich Mozart hörten oder Brahms, oder deutsche Literatur lasen. Aber dann, wenn es darum ging, den Auftrag zu erfüllen, im Sinne dieses verbrecherischen Verrückten in Berlin, dann kannte man... Keine Form von zivilem Widerstand und ungehorsam mehr. Das sind schon Abgründe, die sich da öffnen. Und bitte, ohne jede Selbstgerechtigkeit gilt es, das zur Kenntnis zu nehmen. Wir wissen nicht, wie wir in der gleichen Situation gehandelt hätten. Vielleicht wären wir doch auch so mitmarschiert. Also, das dürfen wir uns nicht zu Gemüte führen, diese Episode, um uns gleichsam selber die Absolution zu erteilen. Nein, ganz im Gegenteil. Das ist beunruhigend, was man hier liest. Weil die Leute, die das gemacht haben, das könnten vielleicht auch wir gewesen sein, unter diesen Umständen. Also das Böse, das sich da ausgebreitet hat, ist uns viel näher, als diese geschichtlichen Gutmenschen und diese Geschichtsinstrumentalisierer immer wieder vorführen vor den Kameras. Die zeigen sich ja quasi wie eine Art immun gegen das, als ob sie im Drachenblut der Moral gebadet hätten und ihnen so etwas nie passieren könnte. Ganz im Gegenteil. Je moralisierender, je selbstgerechter man unterwegs ist, desto grösser ist die Gefahr, dass man in so etwas hineinrutscht. Also da war die absolute Siegeszuversicht gegeben. Die Deutschen haben bereits entschieden, so und so viele Divisionen abzuziehen, in den Westen zu bringen, da entsprechende Umlagerungen vorzunehmen. Ab August 1941 scheint es dann gedreht zu haben. Und dann haben die Deutschen gemerkt, dass eben mit dieser Vernichtungsstrategie, mit dieser ideologischen Verkrampfung, mit diesem Wahnsinn, haben sie ein im Grunde tatsächlich geschwächtes Stalin-Regime massiv gestärkt, haben sie ihm einen ideologischen Booster eingeimpft. Und dann erst hat sich dieser grosse Vaterländische Krieg, diese Kraftanstrengung, die natürlich auch mit... Verbrechen auf der sowjetischen Seite verbunden war mit diesen Volkskommissaren, die dann vor allem in Stalingrad Tausende von eigenen Soldaten, die fliehen wollten, die von der Fahne gehen wollten, erschossen haben. Also das darf hier auch nicht verschwiegen werden, selbstverständlich nicht, die Gulag-Verbrechen. Aber mit ihrer Vernichtungsideologie haben im Grunde die Nazis ihren Krieg noch selber sabotiert. und dem Gegner Vorteile zugespielt, aber dass sie nicht davon abgelassen haben, dass sie sich von keiner Kosten-Nutzen-Überlegung haben beirren lassen, dass man sich offensichtlich zu keinem Zeitpunkt in den relevanten Stellen die Frage formulierte, ja, was wir da machen. Jetzt mal ganz abgesehen von der moralischen Entmenschung, die da stattgefunden hat, oder vielleicht ist es eine auf einer tieferen, beunruhigenden Stufe, die Artikulierung des Menschen, wenn er sich derartig Gegen jede Moral. Verbrecherisch betätigt. Aber offensichtlich hat man sich in keiner Art und Weise kostennutzenmässig überlegt. Ja, aber diese Vernichtungsideologie, dieser Wahnsinn, das zerstört ja Ressourcen. Das munitioniert den Feind auf. Das führt ja dazu, dass wir diese Bevölkerung in dem Vielvölkerstaat Sowjetunion aufbringen gegen uns, dass wir da einen Partisanenkrieg entfachen, dass wir da liter-tonnenweise Benzin ins Feuer giessen, indem wir dann am Schluss selber untergehen werden. Die Absenz einer solchen rationalen Kosten-Nutzen-Überlegung, verbunden mit diesem anfänglich skurrilen Selbstbewusstsein, mit diesem Übermut, meine Damen und Herren, unter ganz veränderten Umständen, wie wir sie heute beobachten. Sind doch das genau die gleichen Genkmuster? Keine Kosten-Nutzen-Überlegung. Man blendet das einfach aus. Man ist von der Richtigkeit der eigenen Mission dermassen geblendet, dass man es in Kauf nimmt, dass beispielsweise heute die deutsche Volkswirtschaft in Grund und Boden gewirtschaftet wird. Das Wohl der eigenen Bevölkerung ist einem völlig egal. Man kürzt die Rente bei den Deutschen, um noch mehr Geld in diesen Krieg hineinpumpen zu können. Meine Damen und Herren, Hat man denn die Lektionen des letzten Vernichtungskriegs des Deutschen gegen Russland nicht begriffen? Braucht es hier wirklich einen Schweizer, der am frühen Morgen Ihnen die gute Laune verdirbt, indem er da auf diesem Zeug herumreitet? Weil es die ach so achtsamen woken Politiker, die ja unglaublich einfühlsam ihren Wokeismus sozusagen im Stechstritt durchexerzieren wollen, dass es die nicht mehr schnallen. Dass es die hoch dekorierten deutschen Journalisten in ihrer ganzen Eloquenz und brillanten Formulierungskraft irgendwie nicht mehr zustande bringen, die offensichtlichen Fragen und offensichtlichen Parallelen zu erkennen. Ja gut, dann machen wir es gerne. Einer muss den Job ja machen. Also, meine Damen und Herren, ich weiss, Entschuldigung ist starker Tobak, vielleicht hört mir gar niemand mehr zu, aber dieser Krieg, dieses Buch ist eine Mahnung für die Gegenwart und das ist doch eine Schande. Dass man heute genau wieder in den gleichen Mustern des Grössenwahns, der Selbstverblendung und eben auch der Ausblendung von allen rationalen Kostenüberlegungen drinsteckt. Natürlich nicht mit dieser mörderischen Macht, mit diesem Militarismus, mit diesen gewaltigen Vernichtungsapparaten, über die Hitler gebieten konnte. Aber wissen Sie, wir wollen ja die Strukturen, die Denkfehler, die Denkmuster freilegen. Mit der Absicht, nicht die Deutschen jetzt hier rückwirkend zu denunzieren. Nein, das ist ein Mahnmal für die ganze Welt. Aber vor allem, um zu entlarven, dass heute da draussen wieder ein paar auf dem ganz falschen Dampfer sind und ein böses Erwachen noch kommen könnte. Also die Lektüre von solchen Schriften, die erfüllt einen ja auch mit Demut und mit Bescheidenheit und Ehrfurcht. Und seien wir einfach vorsichtig, der Mensch ist eine Bestie. Und es ist möglich, dass diese Bestie entfesselt wird und manchmal ist man eben diese Bestie selber, auch wenn man glaubt, nur der andere sei es. Und je mehr man davon überzeugt ist, dass nur der andere der Böse ist, desto ausgeprägter ermächtigt man sich selber zu den grössten Gräueltaten. Das ist übrigens auch eine Lektüre, eine Lektion des Zweiten Weltkriegs, des Nationalsozialismus, dass eben der politische Moralismus, der Triumph der Gesinnung über die Urteilskraft, einmal mehr bis heute. eine Geißel des Menschen bleibt und nicht nur des deutschen Menschen, meine Damen und Herren. Okay, kommen wir ganz kurz zu den Nachrichten, die wir sonst noch haben. Nach komplettem Stillstand läuft Bahnverkehr wieder an, wegen einer Funkstörung, also nicht nur Funkstörung bei der Identität, auch Funkstörung beim Zug, stand in ganz Deutschland am Dienstagabend alles still. In der Nacht rollten die ersten Züge wieder an. Aber klar, wir müssen noch mehr Geld in die Ukraine verschieben. Wir haben ja alles im Griff. Zuhause. Unglaublich. So eine Tragödie, wie Deutschland hier... sich selber kaputt wirtschaftet und natürlich die Letztverantwortung liegt beim Wähler. Ist Merz der Kanzler der Bosse? Ich glaube, das war einmal. Man hört ja da unglaubliche Geschichten von Merz-Auftritten, wie der da ohne jedes Gespür, ohne jede Eigenschaft sich irgendwie beliebt zu machen, auch dort jetzt in die fast schon Verhasstheit hineinstürzt, wo ja eigentlich seine grössten Verbündeten sein sollen. Also hier findet eine Art Kernschmelze... vom politischen Kapitalstaat, da geht das noch schneller weg, da bei Friedrich Merz als das Volksvermögen der Deutschen, das aber auch schon ziemlich schnell sich in Luft auflöst. 0 zu 0 gegen Ghana, England jetzt mit einem nicht so berauschenden Auftritt an der WM. Ja, man ist dankbar, dass die Fussballschlagzeilen etwas Ablenkung bieten. Der US-Senat stimmt gegen Trumps Vorgehen im Iran-Krieg, das allerdings ist eher eine symbolische Geschichte und der schnellste Computer der Welt. kommt aus China, während in Europa überhaupt keine solchen technologischen Innovationen mehr stattfinden. In Europa gibt es nur noch eine Innovation, das ist diese PET-Flasche, wo man den Verschluss nicht mehr wegnehmen kann. Da haben sie permanent die Sauerei, wenn sie etwas einschenken wollen. Das ist die Innovationskraft der EU. Und dann natürlich sind die EU-Staaten, ist Brüssel Weltmarktführer beim Ersinnen immer neuer, unsinniger. Regulierungen. Wir regulieren uns zu Tode. Das ist der Befund von Prinz Michael von Lichtenstein, mit dem ich ein längeres Gespräch geführt habe, über diese Entwicklungen innerhalb der EU. Diese Entwicklungen der Selbststrangulierung. Die EU hat mal angefangen mit Liberalisierung, dann ging sie zur Regulierung und heute sind wir bei der Strangulierung. Und das Ganze dann auch noch vorgetragen, im Tonfall der moralischen Absolutüberzeugtheit, blendend die unbequemend die fürchterlichen, die beschämenden Kapitel der eigenen Geschichte. Und ich habe heute etwas länger über dieses Kapitel gesprochen, weil es erstaunlicherweise in den deutschen Medien in diesem Jahr so spärlich zur Sprache kam, ein Schuft, wer sich Böses dabei denkt. Vielen herzlichen Dank, dass Sie bis jetzt dabei geblieben sind. Eine intensive Sendung und bitte, ich werde die deutschen Stärken bringen. Ich komme natürlich hier nicht nur mit Wutreden, sondern auch mit Mutreden. Ich bilde mir ein, aufgrund auch meiner Beschäftigung mit Ihrem Land, ein paar Dinge sagen zu können, die vielleicht inspirierend wirken und die vielleicht auch etwas bringen. Aber widersprechen Sie mir, schreiben Sie mir, bringen Sie mir Anregungen, auch für diese Sendungen. Wir wollen, Sie haben es gemerkt, die Intensität etwas erhöhen. Wir haben eine Brennstufe höher geschaltet, den Turbolader angezündet, um hier einfach etwas mehr Druck. um hier etwas mehr auch morgendliche Wucht zu entfalten, um Ihnen auch die nötige Elektrifizierung Ihres Metabolismus sozusagen alltagsbeschwingend in Gang zu setzen. Also, vielen herzlichen Dank, alles Gute, wir melden uns zurück. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun weg... wegklicken. Was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche, unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt, denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.