Die deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit.
Damit fällt das Wachstum stärker aus als von Ökonomen erwartet, die laut Reuters nur mit 0,2 Prozent gerechnet hatten. Sowohl private als auch staatliche Konsumausgaben trugen zur Entwicklung bei. Auch die Exporte legten gemäss den vorläufigen Angaben zu. Im Schlussquartal 2025 war das Bruttoinlandsprodukt noch um 0,2 Prozent gestiegen.
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Trotz der wirtschaftlichen Belastungen durch den Konflikt im Nahen Osten zeigt sich die Konjunktur damit zu Jahresbeginn stabil. Analysten haben ihre Prognosen für das Gesamtjahr 2026 jedoch gesenkt und erwarten nur noch ein schwaches Wachstum. Der Bundesverband der Deutschen Industrie hält es für möglich, dass eine Rezession vermieden wird, verweist jedoch auf strukturelle Schwächen.
Auch in den USA wächst die Wirtschaft im ersten Quartal. Das Bureau of Economic Analysis meldete ein aufs Jahr hochgerechnetes Plus von 2,0 Prozent, nach 0,5 Prozent im Vorquartal. Ökonomen hatten laut Reuters mit 2,3 Prozent gerechnet. Treiber waren höhere Staatsausgaben und steigende Exporte.
In der Schweiz hellen sich die Konjunkturaussichten leicht auf. Das Konjunkturbarometer der ETH Zürich steigt im April um 2,3 Punkte auf 97,9 Zähler. Der Indikator bleibt jedoch unter dem langfristigen Durchschnitt von 100 Punkten.