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«Das Schlimmste ist erst noch vor uns»: Präsident Vucic erwartet Eskalation im Ukraine-Krieg. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Russland Atomwaffen einsetzt

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«Das Schlimmste ist erst noch vor uns»: Präsident Vucic erwartet Eskalation im Ukraine-Krieg. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Russland Atomwaffen einsetzt
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Der serbische Präsident Aleksandar Vucic rechnet mit einer weiteren Eskalation des Ukraine-Kriegs und hält dabei auch einen russischen Atomwaffeneinsatz für möglich. «Das Schlimmste ist erst noch vor uns», sagte Vucic in einem Interview mit der Weltwoche. Eine Zuspitzung erwarte er nach dem Sommer: Die Russen könnten «möglicherweise bis Ende September, Anfang Oktober eine umfassendere Wehrpflicht einführen». Nach den russischen Wahlen vom 20. September werde man «ein paar Wochen danach eine Eskalation sehen. Putin hat keine andere Wahl.»

Valentina Camu/EPA/Keystone
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic in Paris
Valentina Camu/EPA/Keystone

Mit Blick auf Atomwaffen warnte Vucic davor, Präsident Wladimir Putin zu unterschätzen. Der Westen glaube, «dass Putin nur blufft». Er selbst sei anderer Ansicht: «Falls nötig, wird er sie nutzen. Da habe ich keine Zweifel.» Putin werde sich «niemals das Recht des Einsatzes von Atomwaffen» nehmen lassen; andernfalls «wäre es sehr schwierig für ihn, politisch zu überleben».

Einen Waffenstillstand oder Kompromiss hält Vucic derzeit für ausgeschlossen. «Man kann den Krieg nicht beenden, ohne dass es eine siegreiche und eine besiegte Seite gibt», sagte er. Zur Haltung aller Beteiligten sagte der Präsident: «Niemand will bei irgendetwas Kompromisse eingehen. Niemand. Russen, Ukrainer, Europäer.» Jeder wolle gewinnen. Serbien selbst sei «militärisch neutral» und nicht in den Konflikt verwickelt, spüre aber «eine Menge wirtschaftlicher Folgen».

Das ganze Interview sehen Sie hier.

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