Die neue MoonSwatch von Swatch hat einen weltweiten Ansturm ausgelöst: Für die auf 1969 Exemplare limitierte Sonderedition gingen laut dem Bieler Uhrenhersteller 1,2 Millionen Bewerbungen ein. Damit bewerben sich im Schnitt mehr als 600 Interessenten um jede einzelne Uhr. Die Bewerbungsfrist endete in der Nacht auf Mittwoch. Nun beginnt Swatch mit der Auswahl der Käufer.
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Die limitierte Uhr erinnert an die erste Mondlandung der Apollo-11-Mission im Jahr 1969. Genau deshalb produziert Swatch auch nur 1969 Exemplare. Wer eine Uhr kaufen darf, entscheidet sich nicht per Los. Wie ein Unternehmenssprecher erklärt, müssen die Bewerber sämtliche Multiple-Choice-Fragen korrekt beantwortet haben. Zusätzlich werden die offenen Antworten nach Kreativität und Originalität bewertet. Selbst die Zeit, welche die Teilnehmer für das Ausfüllen der insgesamt 32 Fragen benötigten, fliesst in die Bewertung ein, weil einzelne Aufgaben eine versteckte Formel enthielten.
Bereits ab Freitag informiert Swatch die ersten erfolgreichen Bewerber. Sie erhalten danach 48 Stunden Zeit, die Uhr für 500 Franken online zu kaufen. Der Termin wurde bewusst gewählt: Er fällt auf den Jahrestag der Wasserung von Apollo 11 nach der Rückkehr von der Mondmission.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte auch das Bewerbungsverfahren. Das Formular trug den Namen «Esta» – eine Anspielung auf die gleichnamige US-Einreisegenehmigung. Swatch erklärte die Abkürzung als «Electronic Swatch Timepiece Application». Im Fragebogen versteckte der Bieler Uhrenhersteller zudem einen Seitenhieb gegen Rolex: Gleich zu Beginn wurden die Teilnehmer gefragt, ob sie schon einmal einem Präsidenten eine goldene Tischuhr geschenkt hätten.