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Grenzstreit nach Ceuta-Krise: Spanien kontert italienische Kontrollen mit eigenen Kontrollen für Reisende aus Italien

Spanien führt als Reaktion auf italienische Massnahmen eigene Grenzkontrollen für Flüge und Schiffe aus Italien ein. Dies teilt das spanische Innenministerium mit. Die stichprobenartigen Kontrollen sollen in der Nacht zum Samstag beginnen und bis zum 7. September gelten. Behörden wollen dabei Identität und Staatsangehörigkeit der Reisenden sowie bei Drittstaatsangehörigen Visa oder Aufenthaltserlaubnisse überprüfen.

GINER / KEYSTONE
epa13145304 A Spanish National Police officer stands in front of a vehicle seeking to cross at the Beni Enzar border crossing in Melilla, Spain, 01 August 2026, after authorities reopened access from Morocco to the Spanish enclaves of Ceuta and Melilla in North Africa
GINER / KEYSTONE

Italien hatte nach der Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta Kontrollen für Reisende aus Spanien eingeführt. Madrid bezeichnete diese als «unfair, laufen den Interessen der EU zuwider und diskriminieren die spanische Bevölkerung» und forderte ihre Aufhebung. Das Büro der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni wies dies zurück. «Italien akzeptiert keine Ultimaten oder Vorgaben aus dem Ausland, was die nationale Sicherheit und die Grenzkontrolle betrifft», erklärte es.

Auslöser des Streits ist die Lage in Ceuta. Nach Angaben der spanischen Regierung erreichten in der vergangenen Woche rund 72.000 Menschen die an Marokko grenzende Exklave, teilweise schwimmend. Madrid meldete 80 Tote.

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