Kapitel
- Einleitung und Begrüssung
- Präsentation der neuen Weltwoche
- Steven Seagal - Porträt eines Action-Stars
- Moskau unter Feuer – aktuelle Lage
- Putin und der Ukraine-Krieg
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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen allerseits. Donnerstag, 9. Juli 2026, Weltwoche Daily, schweizerische Ausgabe, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich. Ich freue mich, dass Sie da sind und ich freue mich Ihnen heute die neue... Weltwoche, die gedruckte Weltwoche, präsentieren zu können mit einem Titelbild, das aussieht wie die Affische eines neuen Action-Blockbusters und auch inspiriert ist von den Persönlichkeiten, die ich da in den letzten Tagen getroffen habe. Und ja, ich konnte eine ganze Reihe von Gesprächen führen, interessanten Begegnungen absolvieren und besonders imponiert hat mir Als ehemaliger Filmkritiker bin ich entschuldigt. Steven Seagal, die US-Action-Legende, mittlerweile 74 Jahre alt, Aikido-Grossmeister, ein Mann mit einem sehr bewegten Lebenslauf. Ich habe ihn da getroffen in seinem Moskauer Anwesen. Er lebt dort mit vielen Tieren, Hühnern, Bienen, Hunden, Papageien, habe ich gesehen, eine sehr naturverbundene Existenz. Hoch engagiert, von stoischer Ruhe, hat etwas zugelegt, gewichtsmässig, über 1,90 m gross. Ein östlich, ein fernöstlich inspirierter Buddha von einem Mann und einem Kampfsportler, der in den 90er Jahren in die Top-Liga der amerikanischen Action-Stars aufgestiegen ist. Viele Leute, vor allem etwas... fortgeschrittenen Semesters kennen diese Filme. Under Siege, Fire Down Below und wie sie alle heissen. Und Fire Down Below, das könnte man auch zu diesem Titelbild sagen. Ja, Moskau unter Feuer. Roger Köppel trifft Putin-Sprecher Peskov, RT-Chefin Simonian, TV-Star Solovyov und Action-Legende Sigal. Die Situation hat sich verändert. Die sind da in einer neuen Geländekammer. angekommen in diesem Krieg. Denn zum ersten Mal seit sehr, sehr langer Zeit, ich weiss nicht, wie weit man in der Geschichte zurückblicken muss, ist Moskau unter Feuer. Ist die russische Zentralregierung nicht in der Lage, ihre eigene Bevölkerung zu schützen? Und Putin, der sich immer Mühe gegeben hat, einen starken Eindruck zu machen, ein starker Anführer zu sein, das ist... Offensichtlich wichtig auch in der ganzen russischen Staatsarchitektur, dass man nicht das Gefühl hat, dass da das Zentrum wackelt, dass es schwankt. Der sieht sich jetzt in eine sehr, sehr ungemütliche Lage versetzt. Und natürlich hat er sich selber auch in diese Lage versetzt. Ich kenne meine Meinung zu diesem Krieg. Der Westen hat den Krieg in die Ukraine getragen, aber Putin hat natürlich den Entscheid getroffen. zu eskalieren im Februar 2022 mit seiner Armee einzumarschieren. Und diese militärische Spezialoperation dauert mittlerweile länger als der grosse Vaterländische Krieg im Zweiten Weltkrieg. Und das ist, wie immer man das auch aus russischer Sicht drehen und wenden mag, das ist eine Blamage. Und jetzt ist die Frage, was bedeutet diese Blamage? Ist das eine gute Nachricht, ist das eine schlechte Nachricht? Und ich neige dazu, Wunschdenken zu vermeiden und ich versuche, die Worst-Case-Szenarien in den Blick zu rücken und etwas die übergeordneten Fragestellungen. Und meines Erachtens ist das keine gute Nachricht, wenn Russland in Rücklage geraten könnte oder in Rücklage zu geraten droht. Und wie stark Russland wirklich ist, das ist sehr, sehr schwer zu sagen. Was ich festhalten kann, ist das folgende, die Russen sind sicher nicht so stark, wie sie sein möchten und wie es da Putin immer wieder darstellt, auch seine Leute, aber Russland ist auch nicht so schwach, wie man das im Westen gerne hätte. Für mich hat das Ganze eine sehr unheilverheissende Dimension mit erheblichen Eskalationsgefahren, aber auf der anderen Seite muss man auch festhalten, Dass all die Paranoiker jetzt im Westen, die sagen, ja, Russland wird uns angreifen, 2028, 2029, 2030. Ich halte... Das für reine kriegstreiberische, aufrüstungsgetriebene Propaganda. Denn wir beobachten ja, dass die russische Armee, und das sollte ja gewisse Leute da mit einem Gefühl der Erleichterung erfüllen, dass die russische Armee ja erhebliche Probleme hat, dass sie nicht einmal schafft, jetzt diese Ukraine unter Kontrolle zu bringen. Wie soll man da... Ein Szenario für wahrscheinlich halten, dass dieses Russland dann die NATO in Eroberungsabsicht angreift, das halte ich für ziemlich ausgeschlossen. Für nicht ausgeschlossen halte ich allerdings eine unabsehbare Eskalation im Zuge dieses Ukraine-Kriegs mit Raketenschlägen usw., wobei ich nach meinen Gesprächen jetzt auch mit Putin-Sprecher Peskov davon ausgehe, dass die Eskalationsstrategie, diesen Krieg auch auf europäische Länder zu tragen, das scheint mir da in den Prioritäten nicht sehr hoch zu sein. Die Medienleute sehen es etwas anders, ich schreibe das alles auf in meinem Artikel, die Medienleute sehen es etwas anders, die legen das ganz deutlich dar, sie sagen, ja, wir werden gezwungen sein. Den Krieg, den ihr ja, die Europäer, die Unterstützer der Ukraine auf russisches Gelände tragt, wie werden das zurückbringen? Kurzum, meine Standortbestimmung aus dem Inneren einer Hauptstadt, die erstmals seit sehr, sehr langem direkt unter Feuer ist, mit Auswirkungen, die im Alltag zu spüren sind. Die Benzinfrage, das ist so. Ich habe die Schlangen gesehen vor den Stationen. Man kann davon ausgehen... dass es im Land draussen noch viel schlimmer ist. Moskau ist immer auch ein Schaufenster. Die russische Regierung, habe ich mir sagen lassen, hat immer dafür geschaut, dass in Russland die Lebensumstände eben sehr, sehr angenehm und positiv sind. Und wenn es da also sich verdüstert, dann ist das keine gute Nachricht. Und für Putin ist es ein Riesenproblem, denn eine Regierung, das gilt für jedes Land, eine Regierung, die nicht mehr in der Lage ist, ihre Bevölkerung zu schützen, die droht, ihre Legitimität zu verlieren. Das ist eine Destabilisierung, das ist ein Stich ins Herz der Macht. Und wie reagiert er darauf? Und wie stellt er das Vertrauen wieder her? Ich erinnere an den Irakkrieg von 2003, 9-11, nach diesen Terroranschlägen. Da wurde die mächtigste Regierung der Welt auch als ohnmächtig vorgeführt, hat George W. Bush zwei Kriege lanciert. Und Putin ist in einer Lage, Ja, man möchte nicht tauschen mit ihm. Es wäre natürlich sehr interessant zu wissen, was in seinem Kopf vorgeht. Wir tasten uns da heran, aber allzu einfach ist das nicht. Wir Schweizer sollten uns da raushalten, wenn die Welt brennt, zurück zur Neutralität. Meister Filz, FDP-Schlaumeier Kurt Fluri verheddert sich in seinem Pöstchen. Ja, der Übermensch der Effizienz mit unglaublich vielen Ämtern. Er ist jetzt zurückgetreten aufgrund von skandalösen Verwicklungen bei den Spitälern im Kanton Sonnturm. Wir werden sehen, wie das weitergeht. Philipp Gut mit einem Porträt dieses anschlussfähigen Freisinnigen. «Für die Muslime sind wir weisser Abfall. Ihr Name steht für Grossbritanniens grössten Missbrauchsskandal. Sammy Woodhouse erzählt ihre Leidensgeschichte urskieriger mit einem tollen Interview. Oskar Lafontaine.» Ist Alice Weidel die deutsche Giorgia Meloni? Leider ja. Es ist interessant, wie Oskar Lafontaine den AfD-Parteitag in Erfurt beurteilt. Natürlich auch etwas mit Blick auf die verschiedenen Flügelkämpfe. Was bedeutet die relative Zurückstufung des Co-Vorsitzenden Chrupalla? Dann eben Alice Weidel, die jetzt da sehr stark... daraus hervorgegangen ist. Und Oskar Lafontaine beurteilt natürlich sehr kritisch die ganze NATO-Dimension und NATO-Nähe von Teilen der AfD. Der Fall für Düsseldorf ist ein Fall Uni Zürich. Marcel Odermatt hat den Plagiatskasus der SVP-Nationalrätin angeschaut. Er hat sich das Gutachten mit dem Öffentlichkeitsprinzip erstritten. Die Uni Zürich hat... Nun, der Weltwoche dieses Gutachten, das von der Universität St. Gallen gemacht wurde, über die Dissertation von Nina Verdüssel angeschaut. Und das sind also sehr, sehr drastische Befunde. Und die Frage stellt sich, warum eigentlich hat die Juristische Fakultät der Universität Zürich in diesem krassen Fall, wo von ganz klarer Täuschungsabsicht die Rede ist, warum hat man da die Dissertation nicht aberkannt? Wir wollten auch wissen, ab welchem Punkt dann... eine Dissertation aberkannt werden kann. Und ich finde das eine sehr, sehr schummrige Sache und das wirft ein schiefes Licht auf die rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich. Denn das gleiche Gremium, das diese Dissertation ausgestellt hat, ist ja nun auch aufgrund dieses Gutachten mit seinen niederschmetternden Befunden zum Schluss gekommen, die Dissertation nicht zu entziehen. Das ist ja ein offensichtliches Corporate Governance Problem. an einer Hochschule ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und ich bin jetzt schon sehr gespannt, ob eine SVP, die... Wie eine Partei ist, die solche Missstände und Corporate Governance Probleme im Staat immer wieder anprangert, ob sie das jetzt zur Sprache bringt oder ob man aus Rücksicht auf eine Parteikollegin jetzt hier beide Augen zudrückt. Also wäre ich da ein politischer, parteipolitischer Gegner der SVP, würde ich hier sicherlich ein Einfallstor für Kritik sehen, für Kritik an der Glaubwürdigkeit dieser... SVP, dieser Partei, in einem Fall, der jetzt sozusagen gemessen an den Weltnachrichten nicht zuoberst steht, aber sicherlich sehr brisant und sehr interessant ist. Was sind die Nachrichten, was sind die Schlagzeilen heute Morgen? Ja, natürlich noch der Jubel, der Nachjubel über den ersten Viertelfinaleinzug der Schweizer in einen WM, eben unter die besten acht, seit 1954. Das Spiel war jetzt nicht gerade das Gelbe vom Ei. Kolumbianischer Verteidigungsbeton sehr hart, viele Fouls, kein Fluss. Die Schweizer fanden kein Rezept, konnten ihre spielerische Klasse nicht austrumpfen. Und auch Verletzungen, die das Ganze beeinträchtigt haben. Also da sind jetzt alle Augen auf die Nationalmannschaft gerichtet und die Freude. ist gross, es wird da Public Viewing, Fragen geben, wo darf das stattfinden, wo nicht und so weiter. Diese typischen Fussballthemen, die da dann jeweils besprochen werden. NATO-Gipfel in Ankara, viel Rhetorik, Trump, Gardinenpredigt gegenüber den NATO-Partnern, sehr harte Worte, man solle da Spanien abstrafen in der Schlusserklärung, war davon dann nichts mehr zu hören. Trump ist schon ein... Brillanter Diplomat. Ich habe mir diese Filmclips angeschaut, wie er sich mit Präsident Erdogan unterhält, dem türkischen Langzeitherrscher. Wie er ihm den Schmuss bringt und sich gleichzeitig aber auch selber positioniert. Das ist schon ein grosses Kino einer ehrlich wirkenden Mensch-zu-Mensch-Diplomatie. sterile, gestelzte Geschwätz, das man da immer hört, sondern eine Unmittelbarkeit und daneben auch Rempaleien gegenüber Spanien, diese Levitenlesungen an die Deutschen, an alle, aber am Schluss, klar, die Amerikaner, die geben Europa nicht preis, die geben die NATO nicht preis. Das Problem ist einfach, was ist der Auftrag der NATO? Trump will das natürlich nicht definieren, weil er möchte selber sagen, was dann jeweils der Auftrag der NATO ist. Also hier eine sehr interessante, ein Anschauungsbeispiel dafür, wie eben diese sogenannte auf Regeln basierte Ordnung, wie sich das immer mehr verändert in Richtung einer machtzentrierten Ordnung. Ich meine, das war es immer schon, die Macht setzt das Recht, aber jetzt wird das auffällig. Trump, der sich da die NATO anverwandelt, der da wie ein Grossfürst auftritt. Und interessant, ich habe mich dann gefragt, gibt es eine Neue Tonalität gegenüber der Ukraine. Eine gemeinsame Medienkonferenz mit Zelensky. Er hat jetzt auch gesagt, die Ukrainer dürfen Patriot-Abwehrraketen in Lizenz selber bauen. Das wird etwa ab 2028 der Fall sein. Das heisst, die Raketenüberlegenheit der russischen Seite könnte da verlieren. Wir sehen aber auch, wenn wir in die russischen Medien blicken, die da sehr akribisch berichten, ist übrigens interessant, RT ist jetzt von einem höchstrichterlichen Entscheid in der EU absolut verboten worden. Man darf diese Inhalte nicht mehr verbreiten. Das ist ja auch der komplette Wahnsinn. Das ist eigentlich ein Propaganda- und Zensururteil, das da abgegeben wurde. In der Schweiz machen wir zum Glück noch nicht mit, aber es gibt auch bei uns Bestrebungen, bei Martin Pfister im VBS, im Departement für Verteidigung, Bevölkerung, Schutz und Sport, diese Zensur mitzumachen aus der Europäischen Union. Das wäre. Absolut Gift. Also Trump, gibt es da wieder Gegensteuer? Aussenminister Rubio hat gesagt, man will ja den Krieg, das wird jetzt eskaliert. Man möchte so die Chancen, den Druck auf Putin erhöhen, um zu verhandeln. Offensichtlich auf der amerikanischen Seite eine Eskalationsbefürchtung nicht so gross. Wobei die Amerikaner immer sagen, ja, das ist sowieso nicht unser Krieg. Wir sind davon auch nicht betroffen. Uns kann nichts passieren. Wir sind da hinter dem Ozean. Wie sich jetzt diese auch hier durch die NATO wieder betriebene Eskalationsspirale, Unterstützung von 70 Milliarden, wie sich das auswirken wird, das sind einfach gefährliche Entwicklungen, die wir da beobachten. Und ich würde davor warnen, das alles auf die leichte Schulter zu nehmen und zu sagen, ja, ja, Putin ist geschlagen, der liegt am Boden. Er steckt in Schwierigkeiten, das kann man nicht wegdiskutieren, aber sind nicht gerade die Schwierigkeiten dann etwas sehr... Die NZZ beschäftigt sich mit den EU-Verträgen gegen die Subventionsflut. Einige Euroturbos fänden das vermutlich eine gute Nachricht, dass mit der EU-Unterwerfung bestimmte Subventionen allenfalls bedroht sein könnten in der Schweiz. Aber Fabian Schäfer in seinem sehr präzisen Artikel macht darauf aufmerksam, dass hier natürlich auch Probleme des Schweizer Rechts bestehen und eben auch das Grundproblem, dass die EU mit dem allgemeinen Vorrang des internationalen Rechts, das unser Bundesgericht oft postuliert, dass hier eben die Schweiz tatsächlich überrollt werden könnte, auch im Bereich der Subventionen von EU-Gesetzen. Und wäre ja quasi die oberste Ironie, wenn dann diese Verträge auch noch abgelehnt würden, weil die Schweiz nicht mehr frei bestimmte Dinge... subventionieren könnte. Marine Le Pen, die mit der Fussfessel sich jetzt da an den Wahlen in Frankreich beteiligen kann, das ist für mich, also wenn Sie mich fragen, ist das einfach eine absolute Schikane, die man da der Chefin des Rassemblements National aufnötigt. Ihr Stern ist ohnehin relativ am sinken, während der... von Jordan Bardella, diesem Strahlemann mit der italienischen Prinzessin, aufsteigt. Frankreich, für mich das Land, das noch viel schlechter beieinander ist als Deutschland. In Deutschland hat man zumindest noch den Versuch, zum Beispiel das Rentensystem, das Sozialsystem zu sanieren. Das ist ja das ganz grosse Problem unserer Zeit, diese Sozialversicherungen, die nicht mehr zu bezahlen sind. Und in Frankreich ist das... Ausgeschlossen, aussichtslos, wie da dieser Sozialstaat im Grunde alles zermalmt. Nun, wir werden sehen, wie sich das dann entwickelt und ob vielleicht das Rassemblement National hier Gegensteuer gibt. Aber ich glaube, da sind sie nicht unbedingt, was die Anhebung des Rentenalters angeht usw. Ich glaube, da sind sie eher auf der linken Seite unterwegs. Also ist da wenig Verbesserung zu hoffen. Vielleicht irre ich mich. Sie können mich da gerne... Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Ich werde jetzt gleich die internationale Ausgabe im Anschluss aufzeichnen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und danke Ihnen herzlich für die Aufmerksamkeit. Bis gleich. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken. Was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche, unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut, Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. 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