Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin setzte sich mit einer souveränen Leistung gegen das von Vladimir Petkovic trainierte Algerien durch.
Die Schweiz legte trotz eines engagierten Starts der Algerier früh den Grundstein zum Sieg. In der 10. Minute setzte sich Joël Manzambi nach einem Zuspiel von Rubén Vargas auf der rechten Seite durch und legte den Ball quer auf Breel Embolo, der aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob. Der Treffer fiel entgegen dem bisherigen Spielverlauf, denn Algerien hatte zunächst mehr Ballbesitz und kontrollierte weite Teile der Anfangsphase.
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Nach der Pause entschied die Nati die Partie praktisch mit dem ersten Angriff. Denis Zakaria setzte energisch nach, der abgewehrte Ball landete bei Dan Ndoye, der den Ball in der 46. Minute sehenswert zum 2:0 schlenzte. Von diesem Zeitpunkt an kontrollierte die Schweiz das Geschehen weitgehend. Defensiv liess sie kaum noch gefährliche Abschlüsse zu und überzeugte mit einer reifen, disziplinierten Vorstellung.
Algerien versuchte zwar über längere Ballbesitzphasen wieder ins Spiel zu finden, kam gegen die kompakte Schweizer Defensive jedoch kaum zu klaren Torchancen. Gregor Kobel wurde nur selten ernsthaft geprüft. Auf der anderen Seite vergaben Embolo und Fabian Rieder weitere hochkarätige Möglichkeiten, das Resultat noch deutlicher ausfallen zu lassen.
Yakin nutzte die Schlussphase für personelle Wechsel und brachte unter anderem Noah Okafor zu seinem ersten WM-Einsatz sowie Zeki Amdouni, Fabian Rieder, Silvan Widmer und Michel Aebischer. Auch der algerische Trainer, der Schweizer Ex-Coach Vladimir Petkovic, reagierte mit mehreren Wechseln, ohne dem Spiel noch eine Wende geben zu können.
Die Schweiz brachte den Zwei-Tore-Vorsprung in den letzten Minuten souverän über die Zeit und liess auch in der sechsminütigen Nachspielzeit nichts mehr anbrennen. Mit dem verdienten 2:0-Erfolg steht die Nati im Achtelfinal der Weltmeisterschaft und trifft dort auf Ghana oder Kolumbien.