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Für jedes angegriffene Schiff: Trump droht Iran mit Vergeltungsanschlägen auf Kraftwerke und Brücken

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Für jedes angegriffene Schiff: Trump droht Iran mit Vergeltungsanschlägen auf Kraftwerke und Brücken
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US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit direkten Angriffen auf zivile Infrastruktur gedroht. Künftig würden die USA jedes Mal ein iranisches Kraftwerk oder eine Brücke bombardieren, wenn iranische Streitkräfte ein Schiff in der Strasse von Hormus angreifen. Die Ankündigung veröffentlichte Trump auf seiner Plattform Truth Social. Darüber berichtet die Financial Times.

Julia Demaree Nikhinson/AP/Keystone
Donald Trump droht Iran mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken
Julia Demaree Nikhinson/AP/Keystone

«Von diesem Zeitpunkt an gilt: Jedes Mal, wenn die Islamische Republik Iran in der Strasse von Hormus auf ein Schiff schiesst – ob mit Raketen, Drohnen oder anderen Waffen –, werden die Vereinigten Staaten eine Brücke oder ein Kraftwerk bombardieren und zerstören», schrieb Trump. Als mögliche Ziele nannte er ausdrücklich auch Anlagen in oder nahe der iranischen Hauptstadt Teheran.

Die Drohung erfolgt nach der elften aufeinanderfolgenden Nacht amerikanischer Luftangriffe auf Ziele im Iran. Beide Länder bewegen sich laut der Financial Times damit weiter auf eine direkte militärische Konfrontation zu. Die zunehmenden Spannungen haben auch den Ölpreis steigen lassen. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich am Mittwoch um 3,4 Prozent auf 94,10 Dollar pro Barrel.

US-Aussenminister Marco Rubio erklärte, Washington sei weiterhin zu Verhandlungen bereit. Solange Teheran jedoch keine ernsthafte Gesprächsbereitschaft zeige, würden die Angriffe fortgesetzt. Die USA würden nicht zulassen, dass Schiffe beschossen oder Amerikaner angegriffen würden. Ziel sei es, Irans Fähigkeit zu schwächen, die internationale Schifffahrt zu bedrohen.

Bereits am Vortag hatte Trump angekündigt, eine tief unter einem Berg gelegene iranische Atomanlage angreifen zu wollen. Nach Angaben der Zeitung konzentrieren sich die US-Streitkräfte derzeit auf Raketenstellungen, Drohnenbasen und Überwachungseinrichtungen, die der Iran für Angriffe auf die Strasse von Hormus nutzen könnte.

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