Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Friedrich Merz und das Eigenlob: Noch keine hundert Tage im Amt, strotzt der Bundeskanzler vor Selbstvertrauen. Bei seiner Pressekonferenz vor der Sommerpause wird man auf der Suche nach Substanz nicht fündig

Man hat ihn zwar nicht danach gefragt, und er würde wohl nicht antworten, aber man kann vermuten, wer Friedrich Merz’ grosses politisches Vorbild ist: Donald Trump.

So wie vom US-Präsidenten prallt auch vom Kanzler Kritik ab. So wie Trump hält sich auch Merz für einzigartig.

Noch keine hundert Tage im Amt, verkündete er stolz, er führe die beste Bundesregierung «seit Jahrzehnten».

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
Friedrich Merz und das Eigenlob: Noch keine hundert Tage im Amt, strotzt der Bundeskanzler vor Selbstvertrauen. Bei seiner Pressekonferenz vor der Sommerpause wird man auf der Suche nach Substanz nicht fündig
MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

Gut, Trump hätte wahrscheinlich gesagt, er sei der beste Präsident seit George Washington. Aber da die Bundesrepublik erst seit einigen Jahrzehnten existiert, kommt das auch bei Merz hin.

Eher wortkarg freilich absolvierte der Kanzler die Pressekonferenz vor der Sommerpause. Letztlich lief es auf die Aufforderung eines Polizisten hinaus: «Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.»

Denn bei ihm, dem Bundeskanzler, ist ja alles in guten Händen. Hatte ihm nicht sogar Bayern-Spezi Söder die Note 2+ gegeben?

Das war Freundeslob, was nach Ansicht des Volksmundes hinkt. Eigenlob hingegen stinkt.

Klingen tut nur fremdes Lob, was in der Politik der Wähler ist. Da hapert es. Gerade mal jeder Dritte findet Merz gut – weniger als beim Amtsantritt vor nicht einmal hundert Tagen. So schnell ist noch kein Kanzler abgestürzt. Auch ein Rekord.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.