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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Roger Köppel
Schuldenfürst der Finsternis
Jean-Daniel Ruch
Trump greift an
Dominique Dreyer
Will China Taiwan erobern?
Rahel Senn
China, die USA und Lee Kuan Yew
Julie Burchill
Kurzhaarschnitt für die Ewigkeit
Alexander Wendt
Es geschah am 18. März
Daniel Ryser
«Trump ist der Präsident, der die Meinungsfreiheit am stärksten angreift»
Peter Ruch
Zuständigkeiten anerkennen
Urs Gehriger
«Wir erleben das Ende der Demokratie, wie wir sie in Europa kennen»
Jürg Altwegg
Macron rüstet zum Krieg gegen Russland
Anabel Schunke
Magdeburg, Mannheim, München
Pierre Heumann
Christen im Nahen Osten: verfolgt, vertrieben, vergessen
Michael Bahnerth
Ich faste, also bin ich
Tamara Wernli
Sind Sie ein «simp»?
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Literatur und Kunst
Martin Grichting
Scharfer Blick auf die Deutschen
Daniel Weber
Peter Bichsel (1935 – 2025)
Peter Henning
Neues von der Göttin des Gemetzels
Jean-Martin Büttner
Die fantastischen Vier
Thomas Renggli
Promis und Pikantes
Chris von Rohr
Songs für die Ewigkeit
Wolfram Knorr
Verlorene Seelen
Julie Burchill
Was König Charles so hört
Peter Rüedi
Der doppelte Mr. Copland
Leben heute
Mark van Huisseling
Von kleinen Angestellten zu grossen Chefs
Linus Reichlin
Verrückte Welt
Dania Schiftan
Ich finde Trump sexy, was nun?
Weltwoche
Leserbriefe
Weltwoche
Lang, Söder, Laschet, Pistorius, Trudeau, Reul, Merkel, Merz, Glucksmann, Trump, Roth
Weltwoche
Friedrich Merz’ finanzpolitisches Harakiri, Namen, Rumäniens Demokratie gleicht einer Geisterbahn, Christen in Nahost
Wolfgang Koydl
Gleichheit à la Brüssel
Kurt W. Zimmermann
Spiel mir das Lied vom Tod
Claude Cueni
Gott wird weinen
Roman Zeller
«Mein Rat an die Deutschen: Frieden mit Russland»
Philipp Gut
Merz unter dem Klingbeil
Oliver Stock
Die Deutschland AG geht pleite
Friedrich Merz’ finanzpolitisches Harakiri, Namen, Rumäniens Demokratie gleicht einer Geisterbahn, Christen in Nahost

Friedrich Merz’ finanzpolitisches Harakiri, Namen, Rumäniens Demokratie gleicht einer Geisterbahn, Christen in Nahost

Der Schuldenkanzler sitzt in der selbstgestellten Sozi-Falle. Die Brandmauer steht, doch drinnen zünden sie Friedrich Merz die Hütte an. Die Sozialdemokraten diktieren ihm in den Koalitionsgesprächen die Agenda, während parteiintern das blanke Entsetzen herrscht. Deutschlands finanzpolitisches Harakiri dürfte nicht nur künftige Generationen belasten, sondern auch das Vertrauen in die Politik und ihre Institutionen untergraben – ein Lieblingswort jener Kräfte, die solches sonst gerne der AfD unterstellen, nun aber eigenhändig den Pressluftbohrer ansetzen und die seriös haushaltende Bundesrepublik, wie wir sie kannten, in Schutt und Asche legen, wie unser Schweizer Autor Philipp Gut mit dem Blick von aussen schreibt. Seite 10

«Wir erleben das Ende der Demokratie, wie wir sie in Europa kennen»: Rumäniens Oppositionsführer George Simion.

 

Rumäniens Demokratie gleicht einer Geisterbahn. Zuerst wurden die Präsidentschaftswahlen annulliert. Dann ging die Justiz auf Spitzenkandidat Calin Georgescu los und stellte ihn kalt. Nun war Oppositionschef George Simion an der Reihe. Die Justiz eröffnete gegen den nationalkonservativen Chef der wählerstärksten Opposition AUR eine Strafuntersuchung. «Die Ermittlungen gegen mich sind nichts anderes als politische Verfolgung», sagt Simion im Interview mit der Weltwoche. Nun hat Simion grünes Licht für die Präsidentenwahl am 4. Mai erhalten. Gemäss Umfragen führt er das Kandidatenfeld an. Er warnt vor weiteren Manipulationen. «Eine Wahlfälschung ist nicht mehr nur eine Möglichkeit, sondern eine Wahrscheinlichkeit.» Seite 14

 

In Syrien wächst die Angst unter den Christen. Die drohende Islamisierung des Landes lässt nichts Gutes für sie erwarten. Doch Syrien ist kein Einzelfall – im gesamten Nahen Osten sind Christen Diskriminierung und Verfolgungen ausgesetzt, und ihre Zahl schrumpft seit Jahrzehnten. Anfang des 20. Jahrhunderts machten sie rund 20 Prozent der Bevölkerung in der arabischen Welt aus, heute sind es nur noch etwa 5 Prozent. Der Islam breitet sich aus, und mit ihm gewinnen auch islamistische Strömungen an Einfluss. Erstaunlich ist, dass das allmähliche Verschwinden der Christen aus ihrer historischen Heimat kaum Kritik hervorruft. Seite 28

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