Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur internationalen, grenzübergreifenden, hoffentlich horizonterweiternden Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig... Kritisch gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 23. September 2026. Ich nehme die gute Nachricht gleich vorweg. Deutschland und es bewegt sich doch. Et pour si muove. Hochinteressant, was da passiert nach diesen einschneidenden, abrissbirnen Wahlresultaten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Da kommen plötzlich mit Getöse oder mit einem grossen Stossseufzer deutsche Lebenslügen ins Rutschen. Diese Wunschbilder, diese ideologischen Konstrukte, die man versucht hat, an die Stelle der Wirklichkeit aufzutürmen, brechen jetzt zusammen. Das bildet sich ab in den Medien als Spiegel dieser neuen Realität. akute Wirklichkeits- Realitätsanwandlungen seitens der Politiker, aber eben auch seitens der Journalisten ab. Ich komme darauf zu sprechen, Deutschland bewegt sich doch in die richtige Richtung und das halten wir als optimistisches Zeitzeichen fest. Ich werde das im Folgenden dann vertiefen, aber zuerst ein Live-Read, eine gesprochene Werbeanzeige. Sie kennen das Motto Also... Der Weltwoche unabhängig kritisch gut gelaunt, bei wichtigen Personalentscheiden sollte es ähnlich lauten. Unabhängig, kritisch, gut begründet. Denn wer eine Schlüsselposition besetzt, stellt die Weichen für Leistung, Kultur und Zukunft des Unternehmens. Ein Lebenslauf beeindruckt, das Einstellungsgespräch überzeugt und das Bauchgefühl sagt, das passt. Doch kann die Person auch dann führen, wenn es schwierig wird? Eine Fehlbesetzung an der Spitze kostet Geld, Zeit und Vertrauen. Im schlimmsten Fall... kommt die neue Führungskraft und die besten Mitarbeitenden gehen. Genau hier setzen die Executive Assessments von Prisma World an. Seit über 20 Jahren führt die Prisma World AG solche Assessments durch. Jedes wird auf die Funktion, das Unternehmen und seine Herausforderungen zugeschnitten. Das Ergebnis ist eine klare Eignungsempfehlung sowie ein differenziertes Bild der Stärken, Risiken, Potenziale und Entwicklungsfelder, bevor der Entscheid fällt. Prisma World mit Sitz in Zürich. steht für Schweizer Assessment-Qualität und ist als einziger Anbieter der Schweiz dreifach zertifiziert. Gemäss der jährlichen Erfolgskontrolle sind 98% der mittels Assessment evaluierten Stellenbesetzungen erfolgreich. Mit anderen Worten, aus einem guten Bauchgefühl wird ein tragfähiger, ein belastbarer Entscheid. Mehr Informationen erhalten Sie in einem kostenlosen und vertraulichen 30-Minuten-Gespräch. Schreiben Sie an assessments.at prisma-world.ch, assessments at prisma-world.ch, mit dem Betreff Weltwoche, Ende des Live Reads, Ende der gesprochenen Werbeanzeige. Nie wieder Krieg in Europa, wie verhindern wir einen dritten Weltkrieg auf europäischem, und das bedeutet vor allem auf deutschem Boden. wie entwickelt sich die politische Lage in der Bundesrepublik aus qualifizierter, wohlwollender Aussensicht. Das ist das Thema meiner Vorträge in Deutschland und die Tournee geht weiter im November. Ich bringe Ihnen hier ganz kurz überschlagsmässig die einschneidenden Daten. Das ist übrigens das Inserat, das Sie kennen, wenn Sie die Weltwoche, was ich hoffe, natürlich regelmässig lesen. 2. November Nürnberg, 3. November Erding bei München, 4. November Leonberg bei Stuttgart, 9. November Duisburg, 10. November Bielefeld, 16. November Neu-Ulm, 17. November Ludwigshafen am Rhein, 18. November Saarbrücken. Ich freue mich auf die Diskussion, das ist für mich auch eine Lernerfahrung, eine Expedition in vielfach bekannt scheinende, aber eben dann doch wieder fremde, faszinierende Gefilde. Und Sie kennen da meine Einstellung, ich glaube an Deutschland und selbstverständlich glaube ich an Deutschland. Ist ja lächerlich, wenn man da in diesen Untergangspessimismus, in diese Untergangsbegeisterung verfällt. Und ich komme dann gleich darauf zu sprechen, Sie haben eine ganze Reihe von interessanten Nachrichten, Entwicklungen. Die Lebenslügen werden abgeräumt, die Abrissbirne der Wirklichkeit zerstört diese ideologischen Trug- und Wunschbilder. Das kommt... Allmählich zum Vorschein, beim wichtigsten Thema allerdings, da ist der Hartbeton immer noch sehr, sehr stark beim Thema Krieg und Frieden, beim Thema Ukraine-Krieg. Da kann vielleicht der Schweizer von aussen etwas gesprächstherapeutisch einwirken. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket, weltwoche.de-vortrag, weltwoche.de-vortrag. Und ich habe hier ein interessantes E-Mail bekommen von Uwe. Uwe wohnt in Sochi und widerspricht mir heftig. weil ich natürlich mit Solovjov, dem russischen TV-Superstar, nicht einfach nur das Mikrofon hinhalten kann und mir da etwas seine gesammelten Weisheiten anhöre, sondern ich bemühe mich da natürlich, Gegensteuer zu geben, ihn zu konfrontieren mit einigen landläufigen Vorstellungen, die hier kursieren. Das ist journalistische Aufgabe. Aber das hat jetzt nicht allen Zuschauern gepasst. Die finden, ich hätte ihm da viel zu hart. entgegen gehalten. Nun gut, das ist die sportliche Auseinandersetzung. Allerdings, Uwe schreibt mir aus Sochi. Ich möchte Ihnen mitteilen, als jemand, der hier wohnt, dass Russland deutlich demokratischer ist als Deutschland. Es könne keine Rede davon sein, dass in Moskau ein Regimeherrscher, dieser deutsche Staatsbürger, der seit sechs Jahren in Sochi lebt, beobachtet im Gegenteil eine grosse Zustimmung zum russischen Präsidenten. Es sei lächerlich und beleidigend, wenn man davon einer Diktatur spreche, das werde den russischen Realitäten überhaupt nicht gerecht. Sie beleidigen damit die Menschen, solche Vorwürfe, die hier wohnen. Und ich kenne mittlerweile eine Menge hier, insbesondere auch diejenigen, die aus dem Donbass sind und seit Beginn des Konfliktes hier wohnen. Diese Menschen sind dankbar, dass Russland endlich eingegriffen hat. Fahren Sie, also an mich gerichtet, in den Donbass, reden Sie mit den Leuten vor Ort oder auf der Krim. Glauben Sie nicht alles, was Sie in den Zeitungen in Westeuropa lesen? Schauen Sie sich die Situation in Russland an. Mit besten Grüssen, Uwe, ganz herzlichen Dank für diese Zusendung. Und Sie haben recht, ich teile Ihre Auffassung. Was bei uns über Russland geschrieben wird, ist zu 90% falsch. Das ist Ausfluss von Propaganda und Sie merken es nicht mal. Sie glauben Ihrer eigenen Propaganda. Ja, man benutzt diesen Konflikt, man benutzt auch Russland, um sich selber sozusagen moralisch in einer Art Herrenmenschenkult aufzuspielen. Das ist die Situation, die wir haben. Das sind auch uralte antislawische Ressentiments. Das ist ein Rassismus, der da zum Ausdruck kommt und überhaupt nicht der Situation gerecht wird. Ich kann Ihnen noch etwas verraten. Ich lese gerade ein interessantes Buch über die Vorgeschichte des... Ersten Weltkriegs, und das ist sehr, sehr instruktiv, wenn man sich diese Mechanismen vor Augen führt, sind nämlich genau gleich wie heute. Damals waren es beispielsweise die Briten und allem voran ein gewisser Winston Churchill, der nun alles daran setzte, die Deutschen und deren Kaiser Wilhelm II., den Preußenkönig, aufs Heftigste zu verleumden und zu verteufeln. Man hat ihn da hingestellt als den grossen Kriegstreiber. natürlich... Wilhelm II. hat es seinen Kritikern auch leicht gemacht mit seinem Uniformfimmel, aber er spielte ja den Militaristen nur. Er war es gar nicht. Seine Herrschaftszeit war eine der friedlichsten in der Geschichte des Deutschen Reichs, beziehungsweise auch in der Vorstufe der preussischen Könige, bevor es zu dieser Reichseinigung kam. Und das ist ja eigentlich die Pointe. Aber ungeachtet all dessen, mit Blick auf die Zuspitzung, die dann zum Ersten Weltkrieg führte, haben die Briten den Wilhelm auf das Übelste angeschwärzt und heruntergestampft. Propaganda, dass sich da Gott erbahnte, regelrecht. Und mit dieser Verteufelungsstrategie, die dann natürlich im Krieg auch entsprechend eingesetzt wurde, lenkte man ab von der eigenen Mitschuld. Am Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Und die Briten haben hier natürlich durch ihre wankelmütig-machiavellistisch-divide-et-impera-Strategie sehr viel Unsicherheit gesät. Und wenn die Briten vor dem Ersten Weltkrieg den Deutschen ganz klar gesagt hätten, wenn ihr da einmarschiert in Belgien, wenn ihr die Neutralität verletzt in Belgien, dann werden wir den Russen und den Franzosen helfen. Und wenn die Briten das klar deklariert hätten, dann werden die Deutschen... nicht ausgezogen aufgrund ihrer Bündnisverpflichtungen. Wilhelm II. wollte diesen Krieg nicht, sah sich aber angeprangert als Feind der Zivilisation, als Kinderfresser. Also unglaubliche Dinge sind da berichtet worden. Und diese Verteufelung hat ja dann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auch zur unglaublichen Demütigung und Erniedrigung Deutschlands geführt. Das wäre mal ein Kapitel für sich, wie man damals Deutschland diesen Schandfrieden von Versailles aufgezwungen hat, die Kriegsschuldlüge usw. Und damit hat man ja gewissermassen die Grundlage geschaffen, den Scheiterhaufen gelegt für den späteren Weltenbrand, der kurz darauf dann ebenfalls entfesselt werden sollte mit noch mehr Toten. Ja, und die Deutschen sozusagen in dieser Erniedrigung vereint zur Nation, geschmiedet zur Nation des Ressentiments und zum Machtemann. Die Deutschen eben auch scharf gewissermassen für einen Führer, der dann eben versprach, diese Ungerechtigkeit, dieses schreiende Unrecht zu beseitigen und die Demütigung zu vergelten. Und der Rest ist ja tragische Geschichte. Also die Botschaft kann da ja nur lauten, hütet euch vor Verteufelung, hütet euch vor Propaganda, setzt alles daran. Diese Vorurteile, diese Propaganda-Zerrbilder abzubauen und vor allem hütet euch auch vor einem Churchill-Kult. Das ist nämlich ein anderes Problem, das wir heute haben, vor allem auch in konservativen Kreisen. Churchill ist ja sozusagen der Leidheilige da in bürgerlichen Kreisen. Churchill da der mutige Kämpfer gegen den finsteren Nationalsozialismus, gegen den Erzschurken Adolf Hitler. Ja. Das ist alles geschenkt, diesen Heldenmut auch des britischen Widerstands will ich gar nicht in Abrede stellen. Aber es gibt ein grosses Problem des Churchill-Kults oder vielleicht sogar zwei. Erstens, Churchill war kein Heiliger, Churchill war eben auch ein Kriegstreiber. Churchill hat natürlich mit seinem Entscheid des Bombenkriegs auf deutsche Städte gewaltige Kriegsverbrechen auf sich genommen. vor allem aber impliziert oder bringt es der Churchill-Kult mit sich, dass jeder Gegner Jeder Widersacher wird automatisch zu einem neuen Hitler abgestempelt. Und jeder Ansatz von Verhandlungen wird als verderbliches Appeasement taxiert. Das ist ja genau die irreführende Denkschablone, die heute in Deutschland auch bei angesehenen Publizisten nach wie vor vorherrscht. Sie sehen sich alle als kleine Churchills. Friedrich Merz sieht sich als Churchill. Was aber, wenn Friedrich Merz kein Churchill ist und Putin kein neuer Hitler? dann ist man auf einem tragischen Irrweg. der unter Umständen und die Wahrscheinlichkeit verdichtet sich, die Situation wird immer brenzliger, zu einem dritten Weltkrieg, neuerlich auf europäischem Boden führen kann. Und wo würde dann dieser dritte Weltkrieg ausgefochten, meine Damen und Herren? Richtig, auf deutschem Boden. Und das ist eben auch ein Grund für die Wahlresultate der AfD, weil die AfD jene Partei ist, jene grosse Oppositionspartei. Das BSW geht auch in die Richtung, aber das BSW schafft es eben nur sehr... begrenzt überhaupt in der Politik eine Rolle in den Landtagen etc. auch auf der Bundesebene zu spielen, da sind sie draussen. Also die AfD ist heute die grösste Friedenspartei in Deutschland. Hat da das Erbe angetreten der SPD, aber eben auch der CDU, die früher natürlich hier von einer aussenpolitischen Bescheidenheit, von einer Demut geprägt war. Auch die FDP mit dem legendären Aussenminister Hans-Dietrich Genscher, den ich noch kennenlernen durfte. Das war eine ganz andere Aussenpolitik als die, die wir heute sehen. Und die AfD hat diese Friedenspolitik als Erbe, gewissermassen als Sachwalter jetzt übernommen. Die AfD ist die grösste Friedenspartei in Deutschland. Und da sage ich Ihnen, nach meiner Beobachtung ist das ein entscheidender Grund, warum die AfD eben auch diese Stimmen findet. Nicht nur Migrationspolitik, nicht nur, da der ganze Vogue-Ideologen... Wahnsinn, all diese Dinge, sondern da in ganz elementaren Fragen fliesst ihr auch die Sympathie sehr vieler Deutscher zu. Kanzler Merz in den Seilen, viele denken sich, er kann es einfach nicht. Und wenn man ihm zuschaut, hat man tatsächlich das Gefühl, wenn man stellt sich die Frage oder man macht die Feststellung, es fehlen ihm da irgendwie... Elementare Eigenschaften, mit denen er sich irgendwie beliebt machen könnte bei den Leuten, ist fast schon wieder bewundernswert, wie er da in seiner unfreiwillig abweisenden, stets arrogant wirkenden Art und Weise auftritt. Aber das hat man ja schon kommen sehen, schon vor seiner Wahl. Ich habe hier mal den früheren Kanzler Schröder zitiert, der gesagt hat, er würde sich wahnsinnig freuen, gegen einen Friedrich Merz in einen Wahlkampf zu ziehen. Das sei ein ganz einfacher Gegner, weil es der einfach nicht drauf habe. die Leute anzusprechen, Verbindlichkeit herzustellen. Und das wäre natürlich wichtig, gerade in der Zeit, wenn sie ein Land reformieren müssen, wenn sie sozusagen eine Kurskorrektur bewerkstelligen müssen. Aber das kann er nicht. Er macht es auch nicht. Er hat ja nichts von dem eingelöst, was er versprochen hat. Und jetzt kann man da noch so lange das bengalisch beleuchten und mit den raffiniertesten Argumenten wegwischen. Also auch da fast schon wieder heroisch. Wie Tag für Tag eine Frankfurter Allgemeine Zeitung eben doch noch irgendwo etwas Positives da finden will. Also das ist ja auch durchaus erlaubt, jemanden nicht da in Bausch und Bogen verdammen zu müssen. Aber der kriegt es jetzt vermutlich nicht mehr auf die Reihe. Viele arabische Jugendliche sind zu Hause in der Linkspartei. Das schockt uns. Ja, der Schock dieses Linksparteierfolgs in Berlin, das öffnet natürlich auch vielen Leuten die Augen. Die Enteignung ist jetzt plötzlich... regierungsfähig in Berlin. Eine Wahlparty, an der ein, wie es heisst, Clan-Chef auftritt. Ich will da diesem Issa Remo nicht zu nahe treten, es gilt die Unschulds Vermutung und man muss immer aufpassen bei solchen Zuschreibungen. Ich kenne mich da ehrlich und offengestanden zu wenig aus, aber nach übereinstimmender Darstellung in den Medien handelt es sich da um einen Clan-Chef, der sich von der Linkspartei vertreten fühlt, ja eben auch die muslimische, die islamische bis islamistische Community fühlt sich da vertreten. Und jetzt sind alle schockiert. Liebe Kollegen in Deutschland, wie war denn das damals mit der Migrationspolitik? Ich kann mich ja sehr gut erinnern, wurde damals noch in deutsche Talkshows eingeladen, habe gewarnt davor, was man macht. 2015, da wurdest du also unsanft angerempelt von einigen da der Leuchttürme der deutschen Publizistik. Nein, nein, das sind die Rassisten, die hier diese Armen, diese Verfolgten abwehren wollen. Wir müssen alle aufnehmen. Das hat damals einer der... bedeutendsten Kommentatoren, der Heriber Brandl von der Süddeutschen Zeitung, in der Talkshow von Günther Jauch, gesagt, man müsse doch hier alle aufleben. Ich dachte, die haben sie nicht mehr alle. Das ist eben typisch deutsch, diese Gründlichkeit bis in den Abgrund hinein. Und jetzt habt ihr hier die Quittung und den Leuten gehen allmählich die Augen auf. Und da kommen eben Lebenslügen ins Rutschen. Man sieht in den Spiegel der Wirklichkeit. Und jetzt habt ihr den Salat, jetzt habt ihr eine Linkspartei. In Berlin, ja gut, hoffen wir, dass es nicht ganz so krass herauskommt, wie man es da aufgrund von bestimmten Aussagen erwarten könnte. Aber klar, das ist die WG-Stimmung. Die Jungen, die Zuwanderer, die wählen das. Die sagen, ja gut, dann werden halt die Wohnungen billiger, dann bekomme ich billigeren Wohnraum. Die nehmen da den grossen Wohnkonzernen die Dinge weg. So auf dieser Stufe, auf dieser sozialistischen Schrumpfstufe, findet dann hier die Überlegung statt. Aber das sind so... unmittelbare Raketeneinschläge der Wirklichkeit, die da hoffentlich den Besonnenen irgendwie die Augen öffnen. Aber ich glaube, das ist hier der Fall. Auch hören wir jetzt von den Politikern immer mehr, hören wir auf, Anti-AfD-Wahlkämpfe zu führen. Wir müssen die Probleme der Leute lösen. Das sagt Manuela Schwesig im Mecklenburg-Vorpommern. Und sie hat recht. Die SPD-Vorkämpferin, die ein erstaunlich gutes Resultat erzielt hat, sie hat recht. Hört doch auf mit dieser parteipolitischen Fixierung. Gilt aber auch für die AfD, die jetzt natürlich der Underdog, der da immer geknüppelt wurde, etwas oben ausschwingt und triumphiert dagegen die CDU, diesen arroganten Platzhirschen, denen es jetzt natürlich herzhaft gönnt, dass sie mal am Boden liegen. Aber das muss man sich abschminken. Das bringt nichts. Es geht am Schluss um die Sache. Und immer mehr Leute sehen ja, dass die Politik in die falsche Richtung läuft. Und jetzt muss man den Kurs korrigieren. Und man sieht ja bereits in den Medien, dass die Bereitschaft, diese Korrekturen vorzunehmen, täglich zunimmt. Ist aber auch höchste Zeit. Wir müssen alle bessere Politik machen. Nach das wieder eine Aussage einer anderen Politikerin. Grosser Schock bei der Polizei. Ja, das möchte die Linkspartei auch machen. Das ist für mich so wirklich die WG-Politik. Wie ich sie unter Kollegen in der Studentenzeit gehört habe. Ja, die Polizei muss zurückgebunden werden. Wir wollen gratis Wohnraum und möglichst viel Migration. Das ist so die Studentensicht auf die Welt, die sich jetzt da durchgesetzt hat. Und ich halte jetzt mal präventiv dagegen. Ich gehe davon aus, dass in Berlin diese Linkspartei jetzt an der Macht auch gebändigt und gezähmt wird. und das Die verrücktesten Ideen, die sie da haben, in der Praxis sich gar nicht realisieren lassen. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jetzt der Antisemitismus triumphiert. Natürlich, wenn sie den halben Nahen Osten, wenn sie die arabische Welt nach Berlin holen, dann holen sie sich auch den Nahostkonflikt, dann holen sie sich auch die Hamas nach Berlin, das ist ja logisch. Ist auch nicht übrigens der Fehler dieser Linkspartei. Die hat meines Erachtens, meines Wissens, die Bundesrepublik nicht regiert, als da die Tore, die Scheunentore geöffnet wurden. Also immer ein bisschen abwarten und wachsam, gelassen, zuversichtlich bleiben. Trump feiert den Grönland-Deal. Das ist noch eine wichtige Information. Etwas untergegangen in den letzten Tagen. Das ist ein Erfolg für den amerikanischen Präsidenten. Er hat es jetzt irgendwie geschafft, doch seine Hand auf Grönland zu legen. Und dies mit Verhandlungen mit den Dänen, also nicht sozusagen durch Aussenden einer Arktis-Flotte, ist ein Erfolg für den amerikanischen Präsidenten. Und man hat offensichtlich seitens der EU zwei russische Geschäftsleute von der Sanktionsliste genommen. Auch das vielleicht hoffentlich ein Vorbote für ein Spaltbreit. Entspannungspolitik, wir werden sehen. Warten wir es ab, bleiben wir hoffnungsfroh und zuversichtlich, ohne dem Wunschdenken zu verfallen. Ich danke Ihnen. Deutschland bewegt sich doch. Interessant, die Abrissbirnen der Wirklichkeit, die grosse Ernüchterung. Gut, lange hat es ja gedauert. Wenn es nach uns gegangen wäre, schon vor 10, 11 Jahren, haben wir Ihnen das erzählt, was wir heute darlegen. Aber in der Politik braucht es auch immer etwas. Länger. Übrigens in der Schweiz ein ganz grosses Thema ist da, dass Sportstars, Trainer wie auch ein Spitzenfussballer, Granit Xhaka, Ihnen vielleicht bekannt, auch in Deutschland, die sind aufgefallen durch gefälschte Covid-Zertifikate. Das ist jetzt ans Licht gekommen und da gibt es nochmal eine nachholende Covid-Wahn-Vendetta, dass man die jetzt bestrafen möchte, kompletter Unsinn. Meines Erachtens hatten diese Sportler recht, dass sie sich da diesen faktischen Impfzwängen und diesen Zertifikatszumutungen widersetzt haben. Ich erinnere einfach daran, dass ein gewisser Novak Djokovic, der serbische Tennisstar, das nicht heimlich getan hat, sondern er ist hingestanden und hat gesagt, nein, ich lasse mich nicht impfen, das möchte ich meinem Körper nicht zumuten. Da habe ich grösstes Verständnis dafür, denn der Körper ist das grosse Kapital dieser Sportstars. Was ist dieser Novak Djokovic von den Medien und auch von der Politik heruntergestampft worden? Jetzt ist er ein Vorbild. Jetzt ist er gewissermassen gerechtfertigt im Rückblick. Das sollte man nicht vergessen. Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen, wünsche Ihnen einen wunderbaren Tag und freue mich auf die Fortsetzung morgen, wo ich Ihnen dann vorstellen darf, die neue Weltwoche. Bis gleich. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken. Was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut, Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de Sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.

Loading the player...

Friedenspartei AfD. Gefährlicher Churchill-Kult. In Deutschland kehrt die Vernunft zurück. Linkspartei-Erfolg: Merkel sei Dank

Anhören ( 24 min )
Friedenspartei AfD. Gefährlicher Churchill-Kult. In Deutschland kehrt die Vernunft zurück. Linkspartei-Erfolg: Merkel sei Dank
Friedenspartei AfD. Gefährlicher Churchill-Kult. In Deutschland kehrt die Vernunft zurück. Linkspartei-Erfolg: Merkel sei Dank
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Kapitel

  1. Einleitung und Begrüssung
  2. Ankündigung der Themen und Kontext
  3. Politische Veränderungen in Deutschland
  4. Einleitung zur Werbeanzeige
  5. Werbeanzeige: Prisma World
Für das Inhaltsverzeichnis und die Navigation im Video ist ein Abonnement erforderlich.

Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent!

Tickets für Roger Köppels Deutschland-Tournee finden Sie hier: www.weltwoche.de/vortrag

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.