Kapitel
- Begrüssung und Einleitung
- Weltwoche Daily Vorstellung
- Live-Read und Werbeanzeige
- Ende der Werbeanzeige
- Hinweis auf kommende Veranstaltung
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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Haus der schweizerischen Neutralität zur Schweizer Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht. Unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Montag, dem 14. September 2000. Und 26, schön, dass Sie da sind. Ich beginne mit einem Live-Read mit einer gesprochenen Werbeanzeige. Sie kennen das Motto der Weltwoche, unabhängig, kritisch, gut gelaunt. Bei wichtigen Personalentscheiden sollte es ähnlich lauten, unabhängig, kritisch, gut begründet. Denn wer eine Schlüsselposition besetzt, stellt die Weichen für Leistung, Kultur und Zukunft des Unternehmens. Ein Lebenslauf beeindruckt, das Einstellungsgespräch überzeugt und das Bauchgefühl sagt, das passt. Doch kann diese Person auch dann führen, wenn es schwierig wird? Eine Fehlbesetzung an der Spitze kostet Geld, Zeit und Vertrauen. Im schlimmsten Fall kommt die neue Führungskraft und die besten Mitarbeitenden gehen. Genau hier setzen die Executive Assessments von Prisma World an. Seit über 20 Jahren führt die Prisma World AG solche Assessments durch. Jedes wird auf die Funktion, das Unternehmen und seine Herausforderungen zugeschnitten. Das Ergebnis? Eine klare Eignungsempfehlung sowie ein differenziertes Bild der Stärken, Risiken, Potenziale und Entwicklungsfelder, bevor der Entscheid fällt. Prisma World mit Sitz in Zürich. steht für Schweizer Assessment-Qualität und ist als einziger Anbieter der Schweiz dreifach zertifiziert. Die eindrückliche Bilanz gemäss der jährlichen Erfolgskontrolle sind 98% der mittels Prisma World evaluierten Stellenbesetzungen erfolgreich. Mit anderen Worten, aus einem guten Bauchgefühl wird ein tragfähiger Entscheid. Mehr Informationen erhalten Sie in einem kostenlosen und vertraulichen 30-Minuten-Gespräch. Schreiben Sie an assessmentsatprismaworld.ch mit dem Betreff Weltwoche. wiederhole und buchstabiere detailgetreu aus. Assessments at prisma-world also w-o-r-l-d .ch mit dem Betreff Weltwoche. Ende des Live-Reads, Ende der gesprochenen Werbeanzeige. Hinweis in eigener Sache am 16. September 2026, also am nächsten Mittwoch, übertragen wir live aus Strasburg eine Rede, die es in sich hat. Julia Mendel, Die ehemalige Pressechefin des ukrainischen Präsidenten Zelenskyy kommt nach Strasbourg ins europäische Parlament und wird dort ihre Sicht auf den Krieg darlegen und einen Friedensappell öffentlich machen. Dieses Gespräch, dieser Vortrag, diese Ansprache verspricht besonders... Brisant zu werden, weil Julia Mendel jetzt gerade am Wochenende noch sanktioniert worden ist vom ukrainischen Präsidenten. Wir leben in einer verrückten Welt, in einer verrückten Europäischen Union. Wir Schweizer glücklicherweise nicht. Einer Europäischen Union, die Menschen sanktioniert, wie Terroristen behandelt. Denken wir an den Fall des Schweizers Jacques Boe, nur weil sie bezüglich Ukraine-Krieg eine andere Meinung vertreten als... Ursula von der Leyen oder eben Volodymyr Zelensky. Also seien Sie dabei. Ukraine, Frieden wagen, Diplomatie statt Eskalation. EU-Parlament, Julia Mendel, die ehemalige Pressesprecherin von Volodymyr Zelensky, die übrigens weltweit Furore machte mit ihrem Interview bei Tucker Carlson. Dann geht es gleich weiter. Unsere exklusiven Schweizer Neutralitäts-Polo-Shirts sind ab sofort bestellbar auf weltwoche.ch-neutral weltwoche.ch-neutral und Hochwertig verarbeitet, zeitlos, elegant und streng limitiert auf nur 1291 Stück pro Farbe in Rot, Blau und Weiss. Ganz besonders die rote Patriot Edition mit Schweizer Kreuz und 1291 dem Gründungsjahr unseres Landes auf den Ärmeln. Schauen Sie jetzt in unseren Online-Shop. Es hat, solange es hat, tragen Sie jetzt ein Stück Schweizer Neutralität. Die sitzt und Weltwoche auf der Brust. Weltwoche.ch-neutral. Jetzt, Tinti. Nachrichten, grosses Thema am Wochenende. Ich lege meine Hand für Sie ins Feuer. Die Mitte verteidigt Ihre Altbundesrätin Viola Amherd und auch die Medien. Die Sie so lange verteidigt haben, tun sich schwer jetzt da mit harter Kritik an der früheren Wehrministerin. Man schiebt da die Schuld etwas ab auf Ihren engen Mitarbeiter Darko Savic. Er soll schuld sein an diesem Preisdebakel um den amerikanischen Kampfjet F-35. Grund eine ganz einfache Sache. Die Bundesrätin hat der Schweiz hoch und heilig versprochen, sie habe da einen fixen Preis ausgehandelt. Gewaltiger Erfolg da der Diplomatie. Das Dumme einfach, dass es diesen Fixpreis nie gegeben hat und dass die Amerikaner das immer gesagt haben. Und auch das hat man der Öffentlichkeit verschwiegen. Es brauchte eine Geschäftsprüfungskommission, eine Untersuchungskommission, um diese Missstände, diese brandschwarzen Unwahrheiten ans Tageslicht zu bringen. Die Fixpreislüge um den Kampfjet F5 und... 30 und übrigens auch interessant, dass all da die Beteiligten an diesem Rüstungsgeschäft, kurz nachdem sie einen Brief von den Amerikanern bekommen haben, die sie darauf hingewiesen haben, du, aber ihr Schweizer, ihr erzählt das ein bisschen falsch in der Öffentlichkeit, das ist nicht das, was wir ausgehandelt haben, dass alle kurz darauf zurückgetreten sind. Wir haben in der Weltwoche auch noch einen dieser Fixpreisspezialisten hier zum Thema gemacht, nämlich den früheren Armeeschef Thomas Süssli, der jetzt für den Kanton Luzern und die FDP in den Nationalrat. gewählt werden will. Der Mann, der sich ja zunächst nicht äussern wollte zur Neutralitätsinitiative, jetzt dann doch öffentlich aufgetreten ist als Kritiker. Auch er hat damals hier mitgemacht. Ich zitiere, für uns ist klar, es handelt sich um einen Fixpreisvertrag, den wir mit der US-Regierung abgeschlossen haben. So steht es im Vertrag und so interpretieren wir ihn auch. Nun gilt es mit den USA das Gespräch zu suchen. Das sagt er am 11. Juli 2025 im Tagesgericht von SRF. von Radio RSRF, wörtlich Thomas Süssli, der frühere Armeeschef, dessen Auftrag es ja gewesen wäre, die Neutralität zu verteidigen, an die er gar nicht glaubt. Also man hat hier sozusagen einen CEO gehabt, der gar nicht von den Produkten überzeugt war, sozusagen, die er da im Angebot hatte. Auch eine typische Abstrusität unserer aktuellen militärisch-verteidigungspolitischen Verwahrlosung in der Schweiz, aber der entscheidende Punkt ist eben, dass auch hier dieser hochrangige Staatsangestellte, dieser Armeeschef, öffentlich einfach Unsinn erzählt hat. Er sagt, so steht es im Vertrag, aber so steht es gar nicht im Vertrag. In einem Vertrag, den er selber gar nicht gelesen hat, meine Damen und Herren. Und das ist ja der eigentliche Skandal hier, dass so ein wichtiges Geschäft von den zuständigen Leuten, obwohl sie sich darüber grossmundig und grossspurig verbreitet haben, überhaupt nicht studiert worden ist, weder von der Bundesrätin noch vom Armeeschef. Aber alle haben da den gleichen Mist erzählt. Entschuldigung, wenn man das rückblickend anschaut. Und wissen Sie, wenn Sie das anschauen, wenn Sie das sehen, wenn Sie sich diesen Fall vor Augen halten, dann stellen Sie einfach fest, dass unseriös gearbeitet wird in wichtigen, sehr, sehr teuren Geschäften im Bundeshaus. Und dieser Aspekt, der jetzt gleich kommt, der ist in den Medien. überhaupt nicht behandelt wurden. Nämlich wenn man diesen vergleichsweise kurzen Vertrag schon nicht gelesen hat. Ja, was meinen Sie, wie viele dieser Schweizer Politiker, die jetzt durchs Land tingeln und sagen, wir müssen unbedingt diese EU-Verträge unterschreiben, wir müssen unbedingt diesen Vertrag von über 2000 Seiten Text, den müssen wir unterschreiben, das ist die Zukunft der Schweiz, das ist grossartig. Ja, was meinen Sie, wie viele von denen diesen Vertrag gelesen haben? Niemand hat diesen Vertrag gelesen. Das hat eben auch niemand gelesen. Das ist die Situation, wie wir sie haben im Bundeshaus. Das sind die deplorablen Zustände. Dann Frank Urbaniok, der forensische Psychiater mit einem guten Interview im Tagesanzeiger. Er greift diesen Fall auf, den ich letzte Woche hier auch thematisiert habe bei Weltwoche Daily, dass ein Mädchen seine Eltern wegen sexuellem Missbrauch angeschuldigt hat. Die Eltern kamen ins Gefängnis. Jetzt hat das Mädchen zugegeben, viele, viele Jahre später, das sei eine Falschanschuldigung gewesen. Aber da passiert dann eben nichts. Und Frank Urbaniok muss darauf hinweisen, dass eben Falschangeschuldigte auch Opfer sein können. Eine Selbstverständlichkeit, die aber leider auch nicht mehr selbstverständlich ist. Dann im Kanton Zürich sind sich FDP und SVP uneins über höhere Löhne für das Stadtparlament. Die Linke bis um mit... FDP, sie wollen eine Lohnerhöhung, die SVP ist dagegen. Noch bis vor kurzem waren FDP und SVP sich einig, dass man hier keine Lohnerhöhungen bringen darf. Das ist eben die real existierende FDP. Nicht weniger Staat, sondern mehr Staat. Mehr Lohn für die Staatsfaktisch Staatsangestellten, auch wenn es Milizpolitiker sind, auf dem Weg zum Berufsparlament. Das ist der Grund für den Niedergang. Der Freisinnigen, die einstmals in den 80er Jahren angetreten sind, mehr Freiheit und Selbstverantwortung, weniger Staat. Heute ist das nicht mehr der Fall. Dort, wo Freisinn draufsteht, ist leider oft nicht mehr Freisinn drin. Allerdings, es gibt dann auch tolle Impulse der... der Schweiz und der Schweizer Bevölkerung vor allem, eine Volksinitiative zur Rundzeit. Freisinnige Impulse aus der Bevölkerung. Eine Volksinitiative zur Rundzeit, titelt die Neue Zürcher Zeitung. Die Wattländer stimmen mitten im Vorwahlkampf über Steuersenkungen ab und die FDP-geführte Regierung ist dagegen. Auch hier, mehr Lohn, mehr Steuern, mehr Staat anstatt weniger Staat. Ich meine, da muss sich niemand mehr wundern, warum die FDP Wähler verliert. Es ist einfach keine freisinnige Partei mehr, sondern eine Honoratiorenpartei. Eine Partei von Leuten, die offensichtlich, wenn es hart auf hart geht, die Interessen der Klasspolitik über die Interessen und das Portemonnaie der Bürger stellen. Am 27. September stimmen die Wattländer darüber ab, ob sie die Einkommens- und Vermögensteuer pauschal um 12% senken wollen. Und zwar schon ab Januar. Denn hier ist man der Auffassung, Kanton Watt sei eine Steuerhölle. Unternehmer, Arbeitgeber und Immobilieneigentümer haben sich hier zusammengetan. Das ist hochinteressant. Steuerhölle, Wattland und neidisch sind sie auf Zürich. Gut, da müssen wir ihnen ein paar Illusionen rauben. Die Linken eben bis und mit FDP sind hier dagegen. Bundesbern steht vor der gewichtigsten Session seit langem. Bald geht es los im Herbst. Die wichtigste Frage, Ständemehr. Ja oder Nein beim Thema EU-Verträge, das ist ja auch eine Unglaublichkeit, dass das Parlament und der Bundesrat dieses Geschäft, das ja von allen Seiten zu einer weichenstellenden, richtungsweisenden Beschlussfassung zurecht gedeutet wird. Hier geht es nämlich um sein oder nicht sein der unabhängigen Schweiz. Aber die gleichen Leute. die diesem Geschäft eine solche Bedeutung beimessen, sind gleichzeitig nicht bereit, hier die direkte Demokratie in ihrer vollen Pracht walten zu lassen, nämlich mit Volksmehr und Ständemehr. Da merken Sie schon, das scherbelt gewaltig in Bundesbern, dort, wo die Verträge nicht gelesen werden, meine Damen und Herren. Ja, Bundesbern ist der Ort, wo die Leute, die Ihnen irgendetwas erzählen, gar nicht wissen, worüber sie reden. Das haben wir jetzt beim Fixpreis gesehen und beim F... bei diesen EU-Verträgen ist genau das Gleiche. Da wird so viel Unsinn berichtet. Also die Frage Ständemehr, ja oder nein, wird jetzt im Parlament verhandelt. Sie können davon ausgehen, dass auch das Parlament gegen das Ständemehr entscheidet. Einmal mehr, ja, hier auch die FDP Zünglein an der Waage. Die Partei, die unseren Bundesstaat gegründet hat, allerdings immer schon Probleme hatte mit der direkten Demokratie, denn die Freisinnigen... waren ursprünglich nicht für die Einführung der direkten Demokratie. Also die direkte Demokratie ist so wichtig, als man sie der Politik und den Freisinnigen überlassen kann, vor allem jenen, die im Bundeshaus sitzen. Und wenn es da draussen Freisinnige gibt, die damit nicht einverstanden sind, dann begrüsse ich das, aber dann müssten die mal ihren eigenen Politikern sagen, wo es lang geht. Also das ist ein ganz intensives Geschäft, das da besprochen werden soll. 2028 soll... die Volksabstimmung über die EU-Verträge stattfinden, ohne obligatorisches Referendum, wenn da nicht noch etwas passiert. Dann gibt es eine Debatte über den Hitzesommer und Bundesrat Martin Pfister möchte seine Mehrwertsteuererhöhung von 0,5% für Rüstung, da den Parlamentariern beliebt machen, auch die Unfähigkeit des Bundesrates, seinen Haushalt umzuschichten. Wieso müssen wir Steuern erhöhen, wenn wir die Armee besser ausstatten? wollen, dann soll man einfach das Budget anders ausrichten und endlich einmal von diesen unsinnigen, völlig zwecklosen Geldverschleuderungen Abstand nehmen. Da muss man halt den Sozialstaat runterfahren und vor allem auch diese unsinnigen Ausgaben, das Geld, das da weltweit verpulvert wird unter dem Titel Entwicklungshilfe. Apropos Verträge EU, apropos Ständemehr, das ist sehr interessant. Rudolf Strahm. Der senkrechte Sozialdemokrat von altem schrotem Korn, Nationalrat, Preisüberwacher, hat geschrieben in einem Artikel, die bilateralen drei seien ein Eingriff in die Volksrechte der Verfassung. Wer dies beschreite, sei intellektuell unredlich, deshalb brauche es ein Ständemehr. Das wollte Rudolf Strahm im Magazin SP direkt ausführen, was die Parteileitung untersagte. Hier sind seine zentralen Argumente. Also die SP... Zensuriert und diszipliniert den früheren Preisüberwacher und Ökonomen Rudolf Strahm, der glasklar aufzeigt, dass durch die Annahme des Zuwanderungsartikels 2014, dass keine Staatsverträge mehr abgeschlossen werden dürfen, die die Zuwanderung vergrössern in die Schweiz, dass genau diese EU-Verträge dies tun, dass die EU-Verträge die Zuwanderung in der Schweiz ankurbeln werden. Das heißt... Sie verstoßen gegen einen Verfassungsartikel, also braucht es eine Verfassungsänderung. Für eine Verfassungsänderung braucht es Stände mehr und Volks mehr. Und das durfte er bei der SP nicht schreiben. Die SP ist eine autoritäre Partei, die immer völlig unqualifiziert ist. Ich habe das oft erlebt, auf andere Zeit, vor allem die SVP. Ja, die SVP sei der Führergesteuer von Christoph Blocher in Herliberg. Dummes Zeug. Ich meine, in der SVP werden alle wichtigen Weichenstellungen demokratisch... Ausgefochten. Mir ist kein Fall bekannt, dass jemals einem SVPler der Mund verboten wurde. Selbst Christoph Mörgeli, der zum Teil sehr kritisch damals noch als SVP-Nationalrat mit einigen Bundesräten der SVP umsprang, da ist nie irgendetwas zensuriert worden. Also dieser Fall lässt tief blicken. Rudolf Strahm und gut, dass die Sonntagszeitung das hier aufgedeckt hat. Die verborgenen Kosten der Neutralität. Die neue Zürcher Zeitung kommt zum Schluss. Dass die Neutralität der Schweiz selbstverständlich auch wirtschaftlich überhaupt nichts gebracht hat und mit einem Argument, das sich wirklich gewaschen hat, punkto, sagen wir, Unredlichkeit, vielleicht ein bisschen moralisierend, nennen wir es Unstimmigkeit. Sie argumentieren nämlich, dass zum Beispiel während der Zeit des Kalten Krieges die Schweiz die Möglichkeit gehabt hätte, von den Wirtschaftssanktionen gegen die Sowjetunion zu profitieren. Das habe sie aber nicht getan, sondern den Kuro Normal Das heisst, dass sie versucht haben, keine Umgehungsgeschäfte handzubieten. Und jetzt wird der Schweiz noch vorgeworfen unter Schweizer Neutralität, dass sie diese Umgehungsgeschäfte nicht zugelassen haben. Also habe die Neutralität der Schweizer Wirtschaft gar nicht genützt. Was für ein Schwachsinn, was für ein Unsinn. Man muss der NZZ hier wirklich wieder erklären, um was es geht. Die schweizerische Neutralität hat der Schweiz unter anderem auch wirtschaftlich genützt, weil die Schweiz in zwei Weltkriegen im letzten Jahrhundert nicht zerstört worden ist. Auch schon mal etwas davon gehört. Die Schweiz ist nicht flach gebombt worden. Wir waren eben nicht Teil dieses Krieges, obwohl es auch in der europäischen Landschaft damals Leute gegeben haben soll, die es durchaus geschätzt hätten, wenn die Schweiz, und z.T. auch in der Schweiz, im Ersten Weltkrieg mitgemacht hätte. Zum Teil an der Seite der Franzosen, die Welchen, die Westschweizer oder eben die Deutschschweizer an der Seite der Deutschen. Man hat es nicht gemacht zum Wohle der Schweiz und auch der Schweizer Wirtschaft. Also hier ist wirklich wenig Sachverstand vorhanden. Bretcher Ehrenweltwoche lesen. Der grosse NZZ-Chefredaktor, wir würdigen ihn ja in der aktuellen Ausgabe. Er war ein senkrechter Kämpfer für die... Neutralität. Die Neutralitätsinitiative spaltet die katholische Kirche. Ablehnende Stellungnahme zur Vorlage löst Proteste aus. Religiöse Institutionen hätten sich aus der Politik herauszuhalten. Ja, so pauschal kann man es nicht sagen. Die religiösen Institutionen, die Kirche hat sich auch immer wieder mal politisch eingemischt, sowohl Katholiken wie Reformierte. Ich erinnere an den Fall des Schweizer Theologen Karl Barth, der sich sehr dezidiert auch politisch immer geäussert hat. Aber mit dieser... fadenscheinigen und eben auf Volksinitiativen gemünzten Einmischung bezüglich der schweizerischen Neutralität, die ja eine Voraussetzung für den Frieden in der Schweiz immer gewesen ist, seit Jahrhunderten, dass die katholische Kirche gegen dieses Friedensinstrument, wie es hier in der Neutralitätsinitiative sich zu wehsetzt, dass sich die katholische Kirche dafür einsetzt. dass die Schweizer Regierung in Zukunft Wirtschaftskrieg führen darf, mit Sanktionen gegen andere Länder. Das ist natürlich der totale Bruch mit den kirchlichen Traditionen, dafür den Krieg, für den Wirtschaftskrieg einzutreten. Also da stehen die Bischöfe, da stehen die katholischen Kleriker, die hier opponieren, die stehen wirklich auf der falschen Seite. der Kanzel. Da muss man sich dann auch nicht bewundern, wenn sich nicht immer mehr Leute da angezogen fühlen von solchen Botschaften. Nun, wie auch immer, ich danke Ihnen, möchte hier einen Punkt machen, danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz, jetzt dann gleich die internationale Ausgabe. Merci und Ihnen einen schwungvollen Start in die neue Woche. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst... Niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und maßgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.
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