Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Ex-Armeechef Saluschnyj hält Nato-Beitritt der Ukraine für unrealistisch

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Ex-Armeechef Saluschnyj hält Nato-Beitritt der Ukraine für unrealistisch
Ex-Armeechef Saluschnyj hält Nato-Beitritt der Ukraine für unrealistisch
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der frühere Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Walerij Saluschnyj, hält einen Nato-Beitritt der Ukraine für unrealistisch. Dies sagte der heutige ukrainische Botschafter in Grossbritannien bei einem Botschaftertreffen in Kiew.

Saluschnyj sagte: «Ich kenne die Nato sehr gut. Etwa zwölf Jahre lang habe ich persönlich daran gearbeitet, dass wir uns die Nato-Standards aneignen, und jedes Jahr hörte ich Märchen darüber, dass wir bald der Nato beitreten würden.» Er fügte hinzu: «Wir werden ihr leider niemals beitreten.»

OLEG PETRASYUK / KEYSTONE
epa11044718 Valerii Zaluzhnyi, Commander-in-Chief of the Armed Forces of Ukraine, addressing a press conference in Kyiv, Ukraine, 26 December 2023 amid the Russian invasion
OLEG PETRASYUK / KEYSTONE

Zur Begründung erklärte Saluschnyj, es sei «unmöglich, mit dem Entwicklungsstand, den die ukrainischen Streitkräfte haben, einer Organisation beizutreten, die sich an Doktrinen aus dem Zweiten Weltkrieg orientiert». Zugleich betonte er, die Ukraine benötige Fähigkeiten, über die Nato-Staaten bereits verfügten, darunter Raketenabwehrsysteme und Weltraumkapazitäten.

Mit Blick auf künftige Sicherheitsgarantien sprach sich Saluschnyj für andere Bündnisse aus. Die Ukraine werde sich seiner Einschätzung nach wahrscheinlich an «Blöcke und Bündnisse binden, die sich erst noch bilden werden». Als möglichen Mechanismus nannte er die von Grossbritannien geführte «Joint Expeditionary Force» (JEF), bedauerte jedoch, dass die Ukraine derzeit keinen Beitritt zu diesem Zusammenschluss anstrebe.

Die Ukraine hat den Beitritt zur Nato und zur Europäischen Union als strategisches Ziel in ihrer Verfassung verankert. Russland lehnt eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine weiterhin strikt ab.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.