Die Europäische Union hat angekündigt, ihre geplanten Gegenmassnahmen auf neue US-Zölle für sechs Monate auszusetzen. Eigentlich sollten die EU-Strafzölle am 7. August 2025 in Kraft treten. Hintergrund ist ein kurzfristig erzieltes Zollabkommen zwischen EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump, berichtet das Magazin Focus.
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Ein Sprecher der EU-Kommission erklärte: «Am 27. Juli 2025 haben sich die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und US-Präsident Donald J. Trump auf ein Abkommen über Zölle und Handel geeinigt.» Die Einigung solle «Stabilität und Vorhersehbarkeit für Bürger und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks» bringen.
Washington hatte zunächst angedroht, auf EU-Importe Zölle von bis zu 30 Prozent zu erheben. Das neue Abkommen sieht stattdessen ab dem 7. August einen einheitlichen Zollsatz von 15 Prozent vor. Umgekehrt verzichtet Brüssel vorerst auf Gegenmassnahmen – eine Geste des Entgegenkommens, die laut Kommission «den notwendigen Spielraum für weitere Gespräche» schaffen soll.