Aus rot-grüner Perspektive war es eine freudige Osterbotschaft: Die Wind- und Solaranlagen deckten laut Fraunhofer-Institut am 5. und 6. April bis zu 175 Prozent des deutschen Strombedarfs. Die deutschen Konsumenten dagegen haben keinen Grund, zu lachen. Das Osterwunder dürfte gemäss Energiefachmann Stefan Spiegelperger Verbraucher und Steuerzahler allein am Sonntag 133 Millionen Euro gekostet haben.
Das Phänomen ist bekannt: Eine sogenannte Hellbrise sorgte für ein Hochschnellen der Wind- und Solarproduktion, während die Nachfrage an Feiertagen sinkt. Weil sich Angebot und Nachfrage beim Strom immer die Waage halten müssen (sonst droht der Blackout), sanken die Strompreise zeitweis ...