Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Eine weitere Portion neuer Schreckensgeschichten»: Kreml-Sprecher Peskow weist Warnungen vor russischen Sabotageakten im Baltikum zurück

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Eine weitere Portion neuer Schreckensgeschichten»: Kreml-Sprecher Peskow weist Warnungen vor russischen Sabotageakten im Baltikum zurück
«Eine weitere Portion neuer Schreckensgeschichten»: Kreml-Sprecher Peskow weist Warnungen vor russischen Sabotageakten im Baltikum zurück
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat Warnungen vor möglichen russischen Sabotageakten gegen kritische Infrastruktur in Polen und den baltischen Staaten als unbegründet zurückgewiesen. Die Vorwürfe seien «eine weitere Portion neuer Schreckensgeschichten», mit denen die Bevölkerung verunsichert und eine stärkere Militarisierung des Baltikums gerechtfertigt werden solle, sagte Peskow am Mittwoch.

Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved.
Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau
Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved.

Zuvor hatte Litauens Präsident Gitanas Nauseda unter Berufung auf Erkenntnisse der Geheimdienste vor möglichen russischen Provokationen gewarnt. Wie die Financial Times berichtet, gibt es Hinweise auf gezielte Angriffe gegen Energie- oder Verkehrsinfrastruktur in Polen oder den baltischen Staaten. Konkrete Informationen zu Ort oder Zeitpunkt lägen jedoch nicht vor. Nach Einschätzung der litauischen Behörden geht es nicht um einen grossangelegten militärischen Angriff, sondern um begrenzte Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur.

Mit der Warnung reiht sich Litauen in eine Serie ähnlicher Einschätzungen ein. Bereits in den vergangenen Wochen hatten die polnische Regierung und der lettische Nachrichtendienst vor möglichen russischen Hybrid- oder Sabotageaktionen gewarnt. Nach Darstellung westlicher Sicherheitsbehörden könnten solche begrenzten Provokationen darauf abzielen, die Reaktionsfähigkeit und Geschlossenheit der Nato zu testen.

Wie die Financial Times weiter berichtet, haben mehrere europäische Regierungen Russland in den vergangenen Monaten mit Brandanschlägen, Sabotageakten und Cyberangriffen in Verbindung gebracht. Anfang der Woche machten die EU-Mitgliedstaaten und Grossbritannien den russischen Inlandsgeheimdienst FSB für einen Cyberangriff auf das polnische Stromnetz im vergangenen Dezember verantwortlich. Litauen hat den Schutz seiner Energie- und Verkehrsinfrastruktur inzwischen verstärkt. Als besonders sensibel gelten die Stromnetze nach der Abkopplung vom russisch-belarussischen Verbund sowie die Bahnverbindungen nach Kaliningrad.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.