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«Ehrenschulden»: Will FDP-Ständerat Damian Müller seine Wettschulden bei SVP-Nationalrat Thomas Matter nicht einlösen?

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«Ehrenschulden»: Will FDP-Ständerat Damian Müller seine Wettschulden bei SVP-Nationalrat Thomas Matter nicht einlösen?
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Ein TV-Duell in der SRF-«Arena» zum EU-Dossier entwickelt sich zum politischen Zweikampf: Zwischen SVP-Nationalrat Thomas Matter und FDP-Ständerat Damian Müller ist ein Streit um eine Wette entbrannt – es geht um die Auslegung der neuen EU-Verträge zur Personenfreizügigkeit, wie das Portal 20 Minuten berichtet.

© KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Staenderat Damian Mueller, FDP-LU, spricht waehrend der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 29
© KEYSTONE / ANTHONY ANEX

Im Zentrum steht eine Passage aus der Sendung vom vergangenen Freitag. «Die Personenfreizügigkeit wird nochmals massiv ausgebaut», sagte Matter. Wer zwölf Stunden pro Woche arbeite, gelte weiterhin als erwerbstätig – selbst bei langen Phasen der Arbeitslosigkeit. Müller widersprach: «Das stimmt schlichtweg nicht – das kannst du im Anhang nachschauen.»

Die beiden einigten sich live auf eine Wette: Wer unrecht hat, lädt den anderen zu einem «sehr guten Abendessen» ein.

Am Tag nach der Sendung veröffentlichte CH Media eine Recherche mit dem Titel: «Mehr als eine halbe Million Personen erhalten auf einen Schlag das Recht auf Daueraufenthalt». Gemäss EU-Recht reicht tatsächlich ein minimales Arbeitspensum, um den Aufenthaltsstatus zu sichern. Für Matter ein klarer Beweis, dass er recht habe. Müller bleibt jedoch dabei: «Tätigkeiten im Kleinstpensum begründen keinen Erwerbstätigenstatus.»

Während Müller auf ein klärendes Dinner hofft, erhöht Matter den Druck: «Ich bin konsterniert, dass Ständerat Damian Müller seine Wettschuld nicht einlöst, sondern billige Ausreden auftischt.» Und weiter: «Wettschulden sind Ehrenschulden!»

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