Ein TV-Duell in der SRF-«Arena» zum EU-Dossier entwickelt sich zum politischen Zweikampf: Zwischen SVP-Nationalrat Thomas Matter und FDP-Ständerat Damian Müller ist ein Streit um eine Wette entbrannt – es geht um die Auslegung der neuen EU-Verträge zur Personenfreizügigkeit, wie das Portal 20 Minuten berichtet.
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Im Zentrum steht eine Passage aus der Sendung vom vergangenen Freitag. «Die Personenfreizügigkeit wird nochmals massiv ausgebaut», sagte Matter. Wer zwölf Stunden pro Woche arbeite, gelte weiterhin als erwerbstätig – selbst bei langen Phasen der Arbeitslosigkeit. Müller widersprach: «Das stimmt schlichtweg nicht – das kannst du im Anhang nachschauen.»
Die beiden einigten sich live auf eine Wette: Wer unrecht hat, lädt den anderen zu einem «sehr guten Abendessen» ein.
Am Tag nach der Sendung veröffentlichte CH Media eine Recherche mit dem Titel: «Mehr als eine halbe Million Personen erhalten auf einen Schlag das Recht auf Daueraufenthalt». Gemäss EU-Recht reicht tatsächlich ein minimales Arbeitspensum, um den Aufenthaltsstatus zu sichern. Für Matter ein klarer Beweis, dass er recht habe. Müller bleibt jedoch dabei: «Tätigkeiten im Kleinstpensum begründen keinen Erwerbstätigenstatus.»
Während Müller auf ein klärendes Dinner hofft, erhöht Matter den Druck: «Ich bin konsterniert, dass Ständerat Damian Müller seine Wettschuld nicht einlöst, sondern billige Ausreden auftischt.» Und weiter: «Wettschulden sind Ehrenschulden!»