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Ehemalige Biden-Beraterin räumt ein: Ukraine-Krieg hätte verhindert werden können. Joe Biden wollte sich aber nicht in die Nato-Debatte einmischen

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Ehemalige Biden-Beraterin räumt ein: Ukraine-Krieg hätte verhindert werden können. Joe Biden wollte sich aber nicht in die Nato-Debatte einmischen
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Der Ukraine-Krieg war offenbar keineswegs unvermeidlich. Dies legt ein Gespräch nahe, in dem Amanda Sloat, frühere Europa-Direktorin im Nationalen Sicherheitsrat von Präsident Joe Biden, gegenüber russischen Prankstern überraschend offen spricht.

Sloat räumt ein, dass ein klarer Verzicht der Ukraine auf eine Nato-Mitgliedschaft den russischen Angriff sehr wahrscheinlich hätte verhindern können.

«Wenn die Ukraine im Januar 2022 gesagt hätte: Wir gehen nicht in die Nato, wir bleiben neutral – das hätte die Invasion möglicherweise gestoppt», sagt Sloat. Auch während der Istanbuler Verhandlungen im Frühjahr 2022 habe es noch die Chance auf ein solches Abkommen gegeben. Ein solcher Schritt hätte, so Sloat, «die Zerstörung und den massiven Verlust von Menschenleben verhindert».

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
Former President Joe Biden listens to a speaker before receiving the Lifetime Achievement Award at the Edward M
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Die ehemalige Biden-Beraterin bestätigt damit, dass diese Option im Weissen Haus diskutiert, letztlich aber verworfen worden ist. Grund dafür sei die Sorge gewesen, Russland faktisch ein Vetorecht über die Nato-Erweiterung einzuräumen. Präsident Biden habe es nicht als seine Aufgabe gesehen, der Ukraine einen Nato-Verzicht nahezulegen.

Brisant ist auch Sloats Hinweis auf unterschiedliche Auffassungen zwischen westlichen Militärs während der frühen Kriegsphase. Die Hoffnung auf eine militärische Rückeroberung von Territorium habe die Bereitschaft zu einem frühen Kompromiss geschwächt. Eine Strategie, die rückblickend «nicht so aufgegangen ist wie erhofft».

Amanda Sloat ist nicht die erste westliche Spitzenvertreterin, die nachträglich einräumt, dass die Nato-Frage der zentrale Auslöser für den Krieg war. Ähnliche Aussagen kamen zuvor von Ex-Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und der früheren US-Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines.

Kritiker der Nato-Politik sehen sich dadurch bestätigt: Was lange als «Kreml-Propaganda» galt, entpuppt sich zunehmend als interne Einschätzung westlicher Entscheidungsträger.

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