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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Haus der schweizerischen Neutralität, aus der Weltwoche-Redaktion zur Schweizer Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig... Kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Freitag, dem 4. September 2026. Gott sei Dank, grossartigerweise diskutieren wir in der Schweiz wieder über die schweizerische Neutralität. Was bedeutet Neutralität und warum ist sie so wichtig heute in einer allgemeinen Lage, die so gefährlich ist wie nie? Wir sind dem Dritten Weltkrieg in Europa so nahe wie noch nie. seit 1900 1945. Umso dringlicher ist es, dass sich die Schweiz zurückbesinnt auf die bewährten Pfeiler unserer Sicherheits- und Friedenspolitik. Und die lässt sich in einem Wort bzw. in zwei Worten zusammenfassen. Schweizerische Neutralität. Darüber diskutieren wir heute, Freitag, im Hotel Marriott am Neumühle-G in Zürich. Türöffnung 18 Uhr, Start 19 Uhr. Mit dem Vater der Neutralitätsinitiative, mit dem legendären Schweizer Politiker Christoph Blocher, lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen. Ich hätte nicht gedacht, dass unser kurzfristig anberaumtes Podium so viele Leute fasziniert und begeistert. Wir kratzen bereits an den Kapazitätsgrenzen des Saales, obwohl wir erst Ende letzter Woche überhaupt erst dieses Podium ins Leben gerufen haben. Also, machen Sie mit, seien Sie dabei. Wir setzen ein Zeichen, aber vor allem sind wir Superspreader der Gedanken der schweizerischen Neutralität. Und ich lade alle herzlichst ein, egal welcher Gesinnung, welcher Auffassung, auch die Kritiker dieser Neutralitätsinitiative sind herzlichst willkommen. Diskutieren Sie mit, fordern Sie uns heraus. Ich freue mich. weltwoche.ch-blocher weltwoche.ch-blocher Heute Abend im Hotel. Marriott in Zürich, das grosse Neutralitätspodium, wo wir geschichtlich ausholen werden, aber natürlich auch die Missverständnisse, die Fake News zu diesem Thema mitleidlos zurzausen werden. Insgesamt fantastisch, dass in der Schweiz diese Diskussion stattfindet. Ist auch bitter nötig angesichts des drohenden Dritten Weltkriegs. Jetzt aber der Live-Read, jetzt die gesprochene... Die Werbeanzeige will sie da nicht mehr länger auf die Folter spannen. Höchstens 26 Grad. So warm soll es nach dem Willen des Lehrerverbandes in Schweizer Schulzimmern künftig noch werden. Auch in Mietwohnungen wird die Hitze zunehmend zum Thema. Laut der Berner Zeitung diskutiert der Mieterverband bereits darüber, wann eine überhitzte Wohnung als Mietmangel gilt und eine Mietzinsreduktion rechtfertigen kann. Doch wie hält man Räume kühl ohne immer mehr Energie? für Klimaanlagen zu verbrauchen. Der Basler Gebäudetechnik-Ingenieur und SIA-Vizepräsident Marco Waldhauser bringt es auf den Punkt, viel wirksamer ist es, die Sonneneinstrahlung gar nicht erst ins Gebäude zu lassen, als die entstandene Wärme dann wieder herauskühlen zu müssen. Denn die direkte Sonneneinstrahlung ist die Hauptursache für überhitzte Räume. Genau hier setzt der Tageslicht-Rollladen Rufalux des Schweizer Unternehmens Rufalex an. Statt die Folgen der Hitze mit immer mehr Technik zu bekämpfen, wird ihre Ursache direkt am Fenster angegangen. Rufalux reflektiert bis zu 95% der Wärmestrahlung, gleichzeitig gelangen bis zu 92% des Tageslichts als blendfreies Cool Light in den Raum. Das Ergebnis, helle Räume, weniger Überhitzung und ein deutlich geringerer Kühlbedarf. Doch Rufalux löst nicht nur das Hitzeproblem, der Rollladen schützt gleichzeitig vor Sturm, Hagel und Einbruch. Er ist robust, wartungsarm und auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Mit anderen Worten, Ihr Gebäude ist sicher und kühl, safe und cool und mit einem wirksamen Sonnenschutz und einem zusätzlichen Schutzschild ausgestattet. Weniger Hitze, weniger Kühlbedarf, mehr Sicherheit oder anders gesagt, Die beste Klimaanlage ist vielleicht jene, die man gar nicht braucht. Mehr Informationen finden Sie unter rufalex.ch. Ich wiederhole, rufalex.ch. Ende des Live-Reads, Ende der gesprochenen Werbeanzeige. Hunderte neue Beamtenjobs geplant, aber die Büros fehlen. Das ist ein kleiner Skandal, der hier vom Blick aufgedeckt wird. Wir hören jetzt zu Recht, dass die Schweiz ihre Rüstungsausgaben erhöhen müsste. In kriegerischen Zeiten, wir haben die Armee vernachlässigt, die Verteidigungsfähigkeit ist nicht mehr da. Wir sehen auch, dass wir untaugliches Personal hatten da an der Spitze der Armee. Ich denke an Thomas Süssli, den früheren Chorkommandant und Armeeschef, der kürzlich im Blick gesagt hat, die Schweiz ist nie in der Lage, wird nie in der Lage sein, sich selber zu verteidigen. Das ist kompletter Unsinn. Das Verteidigen können ist eine Frage des Verteidigen wollens. Das ist eine Frage. Ob man das kann oder nicht kann, die Frage ist, will man das? Und wenn man es will, dann kann man es auch. Historische Beispiele gibt es genug, dass kleinere Länder auch grössere Staaten besiegt haben oder ihnen zumindest Paroli geboten haben. Unglaublich auch die mangelnde Geschichtskenntnis da an der Spitze unserer Armee. Hier ist eine Schweizverdrossenheit zu erkennen. Da gibt es viel zu viele NATO-Fans in Offiziersuniform. die auch nicht mehr wissen, was die Neutralität ist. Aber wir sprechen hier jetzt über diese Beamtenjobs. Und der Skandal besteht natürlich darin, dass man den Leuten sagt, wir brauchen mehr Geld für die Armee. Aber das Geld geht dann gar nicht an die kämpfende Truppe, sondern einfach... dass Wehrminister Martin Pfister mehr Beamten anstellen kann und auch das Finanzministerium. Es platzt aus allen Nähten, der Bund stellt laufend neue Leute ein. Und ich kann Ihnen sagen, wenn dann die künstliche Intelligenz dort oben eingesetzt wird in der Wirtschaft, wird das zu Kosteneinsparungen und auch zu Personalabbau führen in entsprechenden Abteilungen. Beim Bund wird diese ganze technologische Revolution dazu führen, dass man noch mehr Stopps schafft, um hier... Kontrollstellen etc. einzurichten. Also das Geld, das man jetzt da angeblich für die Armee bereitstellen will, das fliesst jetzt schon in Beamtenstellen. Die Schweiz ist nicht mehr neutral und darum ist sie gefährdet in diesem eskalierenden Krieg angesichts der Gefahr des Dritten Weltkriegs, die noch nie so gross war wie heute seit dem Zweiten Weltkrieg. Was macht die Schweiz? Sie beteiligt sich an allerlei Sanktions- und Wirtschaftskriegsmassnahmen, Diskriminierungsmassnahmen gegen Russland. Verärgert die Russen, zieht dadurch natürlich auch die Feindseligkeit der Russen auf sich. Aber in Bern redet man sich ein in den geschlossenen Abteilungen. Nein, nein, wir sind immer noch neutral. Russische Touristen sollen draussen bleiben. Jawohl, jetzt Planspiele, dass man auch Russen nicht mehr in die Schweiz, in die Ferien kommen lassen will. Nein, die wollen wir nicht haben. Die sollen dort bleiben. Das sind unglaubliche Entwicklungen, die natürlich in die falsche Richtung gehen. Aber wir dürfen uns nicht wundern, denn unser Bundesrat selber setzt ja laufend falsche Signale. Aussenminister Gassis umarmte ja in berühmten Bildern, da berühmt-berüchtigten Bildern, den ukrainischen Präsidenten Zelensky, bezeichnete ihn als Freund. Und Viola Amherd, man stelle sich vor, hat eine Zelensky-Medaille, einen Orden entgegengenommen. Ich meine... Wie viel Neutralitätszerschredderung will man sich denn eigentlich noch leisten in dieser Landesregierung? Gleichzeitig aber behauptet man, wir sind immer noch neutral. Nein, ihr seid nicht neutral und ihr demonstriert das vor der Weltöffentlichkeit. Selensky-Orden für Viola Amherd. Man stelle sich vor, ein anderer Bundesrat hätte eine Medaille von Wladimir Putin entgegengenommen. Ich meine, der Medien-Mainstream wäre eine Brandfackel lodernder Empörung. Das würde doch nie akzeptiert werden. Und allein an diesem Beispiel sehen Sie doch, wie nicht-neutral, wie antineutral, wie parteiisch die Schweiz in diesem Krieg geworden ist. Und wenn dieser Krieg tatsächlich ausdehnt und die Logik läuft, die Eskalationsdynamik ist im vollen Gang, wenn die Russen anfangen werden, die Nachschublinien der Ukrainer zu bekämpfen, anzugreifen, und zwar nicht mit so einem lächerlichen Drohnenvorfall wie in Leipzig, sondern wirklich mit Raketen, mit entsprechenden Missilen, ja, dann ist der Krieg vielleicht einmal in Polen, dann in Deutschland, an unmittelbarer Schweizer Grenze. Und dann natürlich die grosse Bankrotterklärung, das grosse Bangen. Oh, die Schweiz ist ja gar nicht mehr neutral. Wir sind ja auch im Krieg, im Wirtschaftskrieg dabei. Der Druck wird dann natürlich steigen auf unser Land. Ja, jetzt müsst ihr natürlich auch hier mitmachen. Man ist dabei, die Schweiz hineinzuziehen in diesen Krieg. Und die Schweizer Politik macht mit. Umso dringlicher ist es, dass wir über die Neutralität diskutieren, meine Damen und Herren, heute Abend im Hotel Marriott mit Christoph Blocher, der übrigens gestern in Weinfelden einen ganz starken Auftritt hingelegt hat, habe ich mir sagen lassen. Freie Rede, historische Beispiele auf den Punkt, aber eben auch die Gegenwart eindringlichst analysiert. Lassen Sie sich diese Chance den legendären Schweizer Politiker... in dieser wichtigen Diskussion live zu erleben. Lassen Sie sich das nicht entgehen, meine Damen und Herren. Kommen Sie heute ins Hotel Marriott. Die Russen sind an allem schuld. Sie dürfen nicht mehr kommen in die Schweiz. Man will sie aussperren. Und offensichtlich behauptet jetzt die Tageszeitung Blick, Putin legte in Spanien seine Lunte. Die Russen seien auch schuld an der Migrationskrise da in der spanischen... Enklave, die überrannt wurde, also keine Theorie, ist zu abstrus, zu abenteuerlich, zu blöd, als dass man sie da in unseren Medien als Ausdruck dieser antineutralen, kriegsverhetzten Stimmung, dieser Einseitigkeit, dieser betonierten Einseitigkeit veröffentlichen würde. Ja, die Schweiz und die Medien haben sich da hineinziehen lassen. Ein Verein beeinflusst die Neutralitätsdebatte. Interessanter Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung heute, da wird berichtet. über eine Gruppierung, sie heisst Neutralität. Bündnerland, offensichtlich von Schulabgängen in Schiers, ehemaligen Kollegen, sind jetzt schon gestandene ältere Herren, die haben das lanciert. Adrian Wittmer sei da der Gründer und ich habe folgende Aussage dieses NGO, dieser Gruppierung, dieses Vereins festgehalten. Da steht, dass Volksbegehren wolle Völkerrechts- und Kriegsverbrechen und die Opfer sklavisch gleich behandeln, schreiben sie auf ihrer Webseite, das sei zutiefst unschweizerisch und nicht mit der Verfassung vereinbar. Das ist die Behauptung von Neutralität und das ist eine Aussage, die Unsinn ist, ist einfach falsch. Und man sieht an dem, dass offensichtlich auch Vereine, die sich der Neutralität oder der Neutralität verschrieben haben, nicht die geringste Ahnung haben, was die Schweizerische Neutralität bedeutet. Denn sie müssen nur ins Geschichtsbuch schauen, um zu erkennen, dass im Zweiten Weltkrieg, und das war die letzte grosse Probe der Schweizerischen Neutralität, dass dort die Schweiz gerade patriotisch und schweizerisch eben beide Kriegsparteien gleich behandelt hat. Das ist eben nicht unschweizerisch, sondern zutiefst schweizerisch, zutiefst neutralitätsschweizerisch. Weil eben Neutralität bedeutet, dass man neutral ist, sich raushält. Keins von beidem, dass man nicht Partei ergreift. Für die Schweiz ergreift man Partei, aber sicherlich nicht für irgendeine Kriegspartei. Und die Schweiz hat auch nie unterschieden zwischen Aggressor und Opfer. Im Zweiten Weltkrieg, lesen Sie mal diese Leitartikel damals, NZZ, auch in Basler Nachrichten, all die grossartigen Zeitungen, auch die Weltwoche damals, ganz klar, man unterschied nicht zwischen den Kriegsparteien. Und als die deutsche Wehrmacht eingefallen ist in Polen, war jedem Schweizer Privat, jedem Schweizer Politiker, war gesinnungsmässig klar, wer die Bösen sind und wer die Angreifer sind. Aber der Staat hat sich neutral zurückzuhalten, alles zu unterlassen, was von einer Kriegspartei als feindselige Handlung interpretiert werden könnte und als Vorwand genommen werden könnte oder als Grund genommen werden könnte, die Schweiz anzugreifen, die Schweiz zu piesacken, die Schweiz mit Wirtschaftskriegsmassnahmen zu belegen. Das ist die staatliche Neutralität, aber alle sind in diesem Gesinnungswahnsinn, in diesem Gutmenschentum befangen. und können sich gar nicht mehr vorstellen, was die schweizerische Neutralität ist. Und mit Realität hat das überhaupt nichts zu tun, was dieser Verein Neutralität hier verbreitet. Das ist Geschichtsklitterung, zeigt aber, wie nötig es ist, über dieses Thema zu sprechen. Tagesanzeiger vermeldet wachsende Unzufriedenheit in Russland mit dem Kriegsverlauf, Kriegsmüdigkeit, die Leute... Das stimmt, das deckt sich mit meinen Beobachtungen schon vor den Sommerferien, aber die Schlussfolgerungen, die da gezogen werden, sind falsch. Die Russen sind verärgert, sie sind kriegsmüde. Daraus folgt, dass sie von ihrer Staatsführung erwarten, dass man diesen Krieg entschlossener zu Ende bringt. Dass man beispielsweise Methoden anwendet, wie sie die Amerikaner in Irak angewendet haben oder die Israeli im Gazastreifen, dass man sagt, jetzt müssen wir doch unser überlegenes Potenzial... hier mal zur Geltung bringen. Es kann doch nicht sein, dass junge Russen da abgeschlachtet werden, nur weil sich der Mann im Kreml grösstmöglicher Zurückhaltung, ja Zurückhaltung auferlegt. Da werden jetzt die Ukraine-Parteigänger die Hände verwerfen. Aber das kommt eben davon, wenn man sich nur einer Propagandaseite ausliefert. Natürlich machen im Krieg beide Seiten Propaganda, lügen beide Seiten. Aber aus neutraler Warte, aus schweizerischer Warte, Da wird eben ein Mindestmass an Toleranz vorausgesetzt, dass wir uns beide Seiten anhören. Und selbst wenn man davon ausgeht, dass Russland der absolute Feind, das absolute Böse ist, dann müssen sie sich erst recht mit dieser Seite beschäftigen. Ist ja logisch, ist ja klar. Das ist auch der Grund, warum ich hier diese Interviews mache mit Wladimir Solowjow, einer der pointiertesten, aber auch eloquentesten Stimmen Russlands mit einem Millionenpublikum. Natürlich, er übersteuert seine Rhetorik ist auch Polemik, das sind Kriegsparteien, aber Entschuldigung, Herr Selensky drückt sich auch nicht besonders gewählt aus, wenn er beispielsweise dieser Tage verkündet, er möchte, dass kein russisches Zivilflugzeug mehr am Himmel auftaucht. Ich meine, im Grunde ist das ein Aufruf zur terroristischen Lahmlegung ziviler Verkehrsmittel. Da gibt es keinen Aufschrei, nichts. Das ist okay. Oder wenn die Ukrainer... in Monaco einen Oligarchen versuchen umzubringen, dessen Lebensgefährtin dann beide Beine verliert, dann wird keine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet. Und bei Nord Stream geht es lange. Aber bei Leipzig sind alle plötzlich... Ich bin der Meinung, dass Putin dahinter steckt mit brüchigen Beweisen, haben da die Deutschen jetzt ihrerseits die Eskalationsschraube wieder angedreht. Es gibt Politiker wie Roderich Kiesewetter, die sagen, wir müssen jetzt mit den NATO-Paragraphen 4 etc. operieren, um hier einen Schritt weiter zu gehen. Das ist eine brandgefährliche Stimmung der einseitigen Kriegsschürung. Und das löst natürlich in Russland auch wieder etwas aus. Und wenn man sagt, dort ist die... Unzufriedenheit gross, ja dann ist es die Unzufriedenheit an dem, was die Russen als Zurückhaltung, zu grosse Zurückhaltung ihrer eigenen Regierung sehen. Und das ist der Grund, warum ich mit Russen spreche, damit wir uns hier auch mal ein Bild machen können von den Optiken dort. Aber wir sind ja dermassen bei uns auch die Medien so kriegsverrückt, dass man Interviews, wenn sie mit jemandem reden, bereits so interpretiert, er redet mit dem, das heisst, er ist mit gleicher Meinung mit dem. Ich rede auch mit Bundesrat Gassis, unsere Auffassung unterscheidet sich massiv bei der Neutralität. Darum rede ich, kein Grund nicht mit ihm zu reden, ich habe schon mit Tamara Funicello gesprochen, ohne dadurch zum Jungsozialisten zu werden. Genauso ist es mit den Russen, wenn man denen zuhört, kann man sich eine Meinung bilden. Es ist unglaublich, wie diese Einseitigkeit, diese eben Nicht-Neutralität, diese Unprofessionalität hier im Zuge einer allgemeinen moralisierenden Parteinahme aus der Kraft gesetzt worden ist. Dann beschäftigt sich der Tagesanzeiger mit den Wehklagen linker Politiker, die sich beschweren, dass sie da im Internet permanent beleidigt werden. Da ruft man nach Zensurmassnahmen. Es gibt sogar SVP-Politiker, die bei diesen irrigen Bestrebungen mitmachen. Ich war auch acht Jahre im Bundesparlament. Ich kann Ihnen sagen. Wenn sie nicht einfach nichts sagen, um überall gut anzukommen, wenn sie also pointierte Meinungen verbreiten, dann werden sie zum Teil aufs Primitivste, anonym oder nicht anonym, angegangen. Das müssen sie einstecken können. Es ist unschön, es ist zum Teil widerlich, was da kommt, aber wer die Hitze nicht aushält, soll aus der Küche verschwinden. Eine Linie ist, wenn es Gewaltdrohungen gibt. Da muss man... entsprechend mit den Polizeibehörden zusammenarbeiten, aber das nie an die grosse Glocke hängen. Meinen Sie, ich habe das öffentlich verbreitet, wenn es Todesdrohungen gab gegen mich usw.? Nein, das macht man nicht, aber man leitet das an die Polizeibehörden weiter. Und ich habe immer den Verdacht, dass die Politiker, die immer jammern und ausrufen oder jede Drohung oder jede Beleidigung dann gleich zum grossen Thema machen, die instrumentalisieren das politisch. die wollen einfach politisch mit den Punkten. Die nicht mehr neutrale Schweiz lässt sich da in diese EU-Narrative hineinziehen. Das fällt mir auf, wenn ich heute einen Kommentar in der NZZ lese, wo auch wieder gegen China geschrieben wird. Ja, China, Russland, die bösen Autokratien, die Schweiz in der Wertegemeinschaft, Europa. Ja, was ist denn diese Wertegemeinschaft Europa? Ist das die Regierung? in Grossbritannien, die so schnell den Premierminister immer wieder auswechselt, dass man gar nicht weiss, wer aktuell am Ruder ist, ist das Friedrich Merz in Deutschland, dem gar nichts gelingt, der auch in der Bundesrepublik, in der Wählergunst so tief gesunken ist, noch viel tiefer als sein Vorgänger Olaf Scholz, von dem ja Merz gesagt hat, sie können es nicht, aufgrund der Umfrageergebnisse, jetzt hat er schlechtere. Dann Macron, einer der schlechtesten Präsidenten Frankreichs in letzter Zeit, der aber mit Bravour sich trotzdem an der Macht hat halten können. Das ist eine Leistung, wenn auch für das Land nicht besonders ersprießlich. Ist das jetzt der Wertewesten? Ist das sozusagen die europäische Wertegemeinschaft, diese Politiker, die mehr oder weniger am Nullpunkt sich befinden, beziehungsweise deren Zustimmung so tief ist? Und die Schweiz macht jetzt auch mit in dieser allgemeinen EU. Stossrichtung, ja, gegen Russland, gegen China, sich selber aber überschätzen, sich selber da überheblich über alle anderen hinwegsetzen, wollen das der falsche Weg, wir müssen weltoffen bleiben. Aber unsere Zeitungen sind eben Resonanzorgane obrigkeitlicher Stimmungen. Und darum ist eben so ein Kommentar, wie wir ihn da lesen, Ausdruck der Tatsache, dass eben auch in der Schweizer Politik diese... Ja, dieser ausserpolitische Moralismus, wir müssen den Chinesen auch irgendwo den Tarif durchgeben, das greift, das nimmt zu. Und ich sage dem einfach ganz einfach, die Schweiz muss neutral bleiben, auch da. Wir müssen doch mit allen zusammenarbeiten. Unsere Regierung hat den Auftrag, mit allen Staaten dieser Welt freundschaftliche Beziehungen aufrecht zu erraten. So haben das die Diplomaten übrigens auch in Zeiten des Zweiten Weltkriegs vom Bundesrat als Auftrag bekommen. Nicht freundliche, sondern freundschaftliche Beziehungen, vor allem zu den Nachbarstaaten, auch wenn uns deren Regierungsform überhaupt nicht in den Kram passt. Die Neutralität kommt eben auch noch aus einem Zeitalter des Realismus, als man akzeptiert hat, dass eben unterschiedliche Staaten andere unterschiedliche Regierungssysteme haben, andere Länder, andere Sitten. Aber dazu ist man heute in diesem eurozentrischen Europa, auch in der Schweiz, zunehmend nicht mehr in der Lage. Man möchte, dass alle so sind wie wir. Aber das wird man nicht erreichen, das ist ein totalitäres Denken. das scheitern wird. Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Jetzt dann gleich die internationale Ausgabe. Das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur, mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video. Musik

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Dritter Weltkrieg: So nah wie nie seit 1945. Armeegeld: Mehr Beamte für Bundesrat Pfister. Jammer-Linke rufen nach Netzzensur. Schweiz: Freundschaftliche Beziehungen zu allen Ländern

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Dritter Weltkrieg: So nah wie nie seit 1945. Armeegeld: Mehr Beamte für Bundesrat Pfister. Jammer-Linke rufen nach Netzzensur. Schweiz: Freundschaftliche Beziehungen zu allen Ländern
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  1. Begrüssung und Einleitung
  2. Einführung zur Weltwoche Daily
  3. Diskussion über schweizerische Neutralität
  4. Veranstaltung im Hotel Marriott
  5. Ankündigung und Einladung zur Teilnahme
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