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Die Weltwoche

Inhalt
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Gotthelf und die Flüchtlinge
Hans Winkler
Kärntner Freigeist
Julie Burchill
Verlorenes Glück
Pierre Heumann
Chance für Frieden
Oskar Lafontaine
Die Deutschen und ihre Staatsräson
Tobias Haberl
Unter Heiden
Anabel Schunke
Özdemir ist jetzt auch ein «Nazi»
Amy Holmes
Arbeiter laufen Kamala davon
Harold von Kursk
«Ich werde die Hoffnung nicht aufgeben»
Tamara Wernli
Lieber divers als erfolgreich
Wolfgang Koydl
Schatten über Shangri-La
Nicholas Farrell
Traumpaar im Kampf um Europas Zukunft
Paul Widmer
«Ein ehrlicher Kerl»
Rahel Senn
Teurer Staub
Weltwoche
Leserbriefe
Daniel Ryser
Amerikanische Albträume
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Marc Neumann
Verlust von Wirklichkeit und Wahrheit
Pia Reinacher
Erhellend und beklemmend
Sylvie-Sophie Schindler
2500 Jahre Hoffnung
Peter J. Brenner
Was der neue Duden taugt
Max Wey
Laut schweigen
Sarah Pines
Verschlungene Liebespfade
Leben heute
Linus Reichlin
Speicherung der Seniorenenergie
Mark van Huisseling
Meine Nacht mit Diddy
Dania Schiftan
Erregung, Lust und Freude
Wolfgang Koydl
Johnson, Franziskus, Dröge, Breton, von der Leyen, Macron, Hakamada
Weltwoche
Dieter Hallervordens grösste Rolle, Amanda Knox spricht über ihre wiedergewonnene Freiheit, Daniel Ryser geht mit Trumps Schamane in die Wüste
Roger Köppel
Kickls Aufstand der Demokratie
Prof. Florian Holsboer
Hochmut und Selbsthass
Kurt W. Zimmermann
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Ralf Schuler
Ist die AfD eine Gefahr für Deutschland?
Matthias Matussek
Der Volksschauspieler
Alexander Grau
Zwietracht muss sein
Josef Joffe
Wird der Bär jemals satt?
Matthias Matussek
Lieber Stefan Raab
Dieter Hallervordens grösste Rolle, Amanda Knox spricht über ihre wiedergewonnene Freiheit, Daniel Ryser geht mit Trumps Schamane in die Wüste

Dieter Hallervordens grösste Rolle, Amanda Knox spricht über ihre wiedergewonnene Freiheit, Daniel Ryser geht mit Trumps Schamane in die Wüste

Lange galt Dieter Hallervorden als blödelnde Knallcharge der alten Frontstadt Berlin. Mittlerweile reiht er sich in die Reihe der Volksschauspieler ein und ist – nach dem Ableben von Willy Millowitsch (Köln) und Heidi Kabel (Hamburg) – der letzte Grosse seiner Zunft. Mit seinen knapp neunzig Jahren führt er das Berliner Schlossparktheater, einst Teil der Staatlichen Bühnen Berlins, derzeit in eine neue Saison, mit einem durchaus politischen Spielplan. Unser Autor Matthias Matussek, einst Berliner Theaterkritiker, porträtiert den Kabarettisten und Mimen Didi Hallervorden, der im Film «Honig im Kopf» spät im Leben seine grösste Rolle gefunden hat. Seite 12

Tomo Muscionico für die Weltwoche
Friedenspfeife gegen den «Deep State»: QAnon-Schamane Chansley (l.), Reporter Ryser.
Tomo Muscionico für die Weltwoche

 

Der Albtraum begann für die amerikanische Studentin Amanda Knox vor fünfzehn Jahren im italienischen Perugia. Die damals Zwanzigjährige sah sich in einen der aufsehenerregendsten Gerichtsfälle unserer Zeit verwickelt: Sie wurde des Mordes an ihrer britischen Mitbewohnerin angeklagt und verurteilt. Vier Jahre sass sie unschuldig im Gefängnis. Bis heute beschäftigt sich die italienische Justiz mit Knox. Wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen hat, erzählt die heute 37-Jährige Harold von Kursk. Sie sagt: «Meine Hoffnungen und Träume sind nicht zerstört worden.» Seite 30

 

Er ist das Gesicht des Kapitolsturms vom 6. Januar 2021: Jacob Chansley, bekannt als Schamane von QAnon. Daniel Ryser und Tomo Muscionico haben den Mann in Arizonas Wüste besucht. Dort blühen seit der Abwahl Trumps die Verschwörungstheorien. Wer ist der Mann, der zum Symbol der wirkmächtigsten Verschwörungstheorie der Gegenwart wurde? Wie ist es möglich, dass ein Viertel der US-Bevölkerung glaubt, was QAnon verbreitet? Nämlich, dass die Welt von einer Geheimregierung gesteuert wird, die satanistische Kinderschänderrituale praktiziert. Die beiden Schweizer meditierten mit Chansley vor dem state capitol gegen den «Deep State», beteten in einer schamanischen Zeremonie heimlich dafür, dass der 36-Jährige vom destruktiven Verschwörungsglauben abfällt, und wurden zusammen mit dem Schamanen beim Füttern von Pferden beinahe erschossen. Eine Reportage von einem Ort, wo sich der amerikanische Traum längst in einen Albtraum verwandelt hat. Seite 41–49

 

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