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Die Front bröckelt, die Propaganda bleibt: Schlägt sich die Ukraine im Krieg gegen Russland wirklich so gut wie behauptet?

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Die Front bröckelt, die Propaganda bleibt: Schlägt sich die Ukraine im Krieg gegen Russland wirklich so gut wie behauptet?
Die Front bröckelt, die Propaganda bleibt: Schlägt sich die Ukraine im Krieg gegen Russland wirklich so gut wie behauptet?
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Während transatlantische Medien und Experten wie der US-Militäranalyst Michael Kofman weiterhin strategische Erfolge der Ukraine betonen und Russland als wirtschaftlich wie militärisch marode beschreiben, zeichnet die Realität ein anderes Bild. Das schreibt das Onlinemagazin Overton in einer Auslegeordnung.

Weder stehe die russische Wirtschaft vor dem Zusammenbruch mit 500 Milliarden Dollar Reserven und einer Staatsverschuldung von unter 20 Prozent des BIP, noch laufe die ukrainische Verteidigung nach Plan.

SERGEY DOLZHENKO / KEYSTONE
Rauch über Kiew nach einem russischen Angriff (Symbolbild)
SERGEY DOLZHENKO / KEYSTONE

Sogar Wolodymyr Selenskyjs ehemalige Sprecherin Julia Mendel warnt vor den verbreiteten «Märchen», während strategisch wichtige Städte wie Kostjantyniwka bereits zu über 90 Prozent unter russischer Kontrolle stehen und die ukrainische Logistik im Donbas vor dem Kollaps steht. Gemäss Berichten belaufen sich die ukrainischen Verluste allein im Jahr 2026 auf über 400.000 Soldaten.

Im vielbeachteten Drohnenkrieg verpufft die Wirkung westlicher Hoffnungsträger wie der KI-gesteuerten «Hornet»-Drohnen. Ein Bericht des polnischen Instytut Wschodniej Flanki belegt, dass Russland organisatorisch einen qualitativen Sprung gemacht hat.

So wurden unbemannte Systeme tief in bestehende Aufklärungs-, Artillerie- und Elektronikstrukturen integriert. Gleichzeitig entstand eine tiefgestaffelte «Drohnenlinie», die eine lückenlose Luftraumüberwachung und Zielvernichtung bis zu 35 Kilometer hinter der Front ermöglicht. Die russische Drohnenproduktion hat zudem eine industrielle Phase erreicht: Für 2026 ist die Fertigung von bis zu sieben Millionen FPV-Drohnen geplant.

Die jüngsten ukrainischen Nadelstiche im russischen Hinterland wie der schwere Drohnenangriff auf Moskau am 18. Juni mit 194 Drohnen oder Attacken auf Raffinerien seien politisch und propagandistisch motiviert. Sie dienen laut Wladimir Putin dazu, von den massiven russischen Fortschritten an der Front abzulenken und die eigene Verhandlungsposition vor den US-Wahlen zu stärken.

Gleichzeitig verschweige der Westen die weitaus zerstörerischeren russischen Vergeltungsschläge gegen die ukrainische Infrastruktur, so Overton weiter. Dass westliche Politiker wie Friedrich Merz nun plötzlich Eile bei Friedensverhandlungen zeigen und eine vermeintliche «Position der Stärke» der Ukraine herbeireden, sei eine Fehleinschätzung: Das Kräfteverhältnis verschiebe sich unaufhaltsam zugunsten Moskaus.

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