Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Deutsche Städte erwarten Rekord-Einbürgerungen ukrainischer Flüchtlinge ab 2027

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Deutsche Städte erwarten Rekord-Einbürgerungen ukrainischer Flüchtlinge ab 2027
Deutsche Städte erwarten Rekord-Einbürgerungen ukrainischer Flüchtlinge ab 2027
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Deutschland hat im Jahr 2025 mit 332.500 Einbürgerungen einen neuen Höchststand erreicht. Dies geht aus Angaben des Statistischen Bundesamts hervor. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Einbürgerungen um 14 Prozent. Den grössten Anteil stellten mit 20 Prozent weiterhin syrische Staatsangehörige, auch wenn ihre Zahl im Vergleich zu 2024 um knapp 20.000 zurückging. Auf Platz zwei folgten Türken mit 10 Prozent, dahinter Russen mit 6 Prozent.

HANNES P. ALBERT / KEYSTONE
Deutsche und ukrainische Flagge im Wind (Symbolbild)
HANNES P. ALBERT / KEYSTONE

Besonders stark nahm die Zahl der Einbürgerungen von Bosniern auf 8800 Fälle zu. Auch bei US-Amerikanern mit 6600 Einbürgerungen sowie Albanern mit 6100 Fällen wurden deutliche Zuwächse verzeichnet. Nach Angaben des Mediendienstes Integration entscheiden sich inzwischen zwischen 85 und 98 Prozent der Eingebürgerten für die doppelte Staatsbürgerschaft.

Grundlage dafür ist eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts der damaligen Ampelkoalition, die Ende Juni 2024 in Kraft getreten war. Seither gilt die doppelte Staatsbürgerschaft als Regelfall. Zudem wurde die Wartefrist für eine Einbürgerung von acht auf fünf Jahre verkürzt.

Wie die Welt berichtet, rechnen Städte und Landkreise ab dem Frühjahr 2027 mit einer zusätzlichen Belastung durch mögliche Einbürgerungsanträge ukrainischer Flüchtlinge. In einem Papier des Rechtsausschusses des Deutschen Städtetages ist laut Zeitung von einer möglichen «endgültigen Überlastungssituation» die Rede. Hintergrund ist das geplante Auslaufen des vorübergehenden EU-Schutzstatus für Ukrainer am 4. März 2027.

Nach Angaben von EU-Innenkommissar Magnus Brunner beraten die EU-Staaten über verschiedene Anschlussregelungen. Diskutiert wird unter anderem, Männer im wehrpflichtigen Alter zwischen 23 und 60 Jahren künftig vom Schutzstatus auszunehmen. Derzeit leben rund 1,3 Millionen ukrainische Staatsangehörige in Deutschland. Sollte der Schutzstatus nicht verlängert werden, könnten viele von ihnen die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.