Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kann man «schon längst einstampfen»: Comedian Oliver Pocher kritisiert die politische Schlagseite von ARD, ZDF und Co.

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kann man «schon längst einstampfen»: Comedian Oliver Pocher kritisiert die politische Schlagseite von ARD, ZDF und Co.
Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kann man «schon längst einstampfen»: Comedian Oliver Pocher kritisiert die politische Schlagseite von ARD, ZDF und Co.
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Derzeit kursieren Ideen über eine Privatisierung des ZDF und eine Zusammenlegung der diversen Anstalten der ARD. Beim Comedian Oliver Pocher stossen diese auf Zustimmung, wie er in einem Podcast sagt.

Zum einen gebe es immer mehr Leute, die kaum noch lineares Fernsehen konsumieren und deshalb wenig Lust auf die Gebühren für den ÖRR haben. Zum anderen habe dieser eine klare politische Schlagseite.

DAVID INDERLIED / KEYSTONE
Comedian Oliver Pocher im Stadion in Paderborn
DAVID INDERLIED / KEYSTONE

Diese zeige sich beispielsweise, wenn die AfD in jeder Talkshow betont als «gesichert rechtsextrem» bezeichnet werde. Gleichzeitig aber erhalte die Umweltaktivistin Luisa Neubauer stets unkritisch eine Bühne.

Diese sei zudem liiert mit TV-Moderator Louis Klamroth, was «normalerweise auch nicht funktionieren» würde, so Pocher. Wäre der Präsentator der Sendung «Hart aber fair» mit Alice Weidel zusammen, «der würde nicht ansatzweise dieses Studio betreten».

Wer sich als Künstler gegen rechts stelle, sei bei den TV-Sendern gefragt. Wer zu einem Wandel und zur Wahl der AfD aufrufe, «der tritt nicht einmal mehr auf irgendeinem Festival auf, der ist raus».

ARD, ZDF und die dritten Sender könne man «schon längst einstampfen, brauchst du alles nicht mehr». Die Bürger hätten es «satt, dass sie nur das sagen dürfen, was en vogue ist». Er befürworte unabhängigen Journalismus, so Pocher weiter, aber den sehe er nicht, es gebe «nur eine Richtung». Das wiederum habe zum gegenwärtigen Rechtsruck geführt.

Das angekündigte Ende der Sendung von Jan Böhmermann sieht er auch unter diesen Vorzeichen, dieses sei «überfällig und auch klar». Nach einem guten Start sei es Böhmermann nur noch darum gegangen, Leute fertigzumachen, die anders denken als er, und die «Nazikeule» zu schwingen. Oliver Pochers Fazit: «Ich glaube, Jan Böhmermann wäre ein super Nazi.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.