Der Bundesrat streicht die Mittel für die klimataugliche Aufforstung des Schweizer Waldes aus der Finanzplanung ab 2027. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) bestätigte einen entsprechenden Bericht der NZZ am Sonntag.
Betroffen sind Gelder, die unter anderem für die Pflanzung hitzeresistenter Baumarten vorgesehen waren. Das Parlament hatte dafür 2020 noch 100 Millionen Franken für vier Jahre bewilligt. 2023 wurden die Massnahmen verlängert, die Mittel jedoch bereits um ein Drittel reduziert. Nun sollen die Fördergelder für die Walderhaltung vollständig aus der Finanzplanung gestrichen werden.
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Kritik kommt vom Vorstand der Konferenz der kantonalen Verantwortlichen für Wildtiere, Wald und Landschaft. Das Gremium hält den Zeitpunkt der Kürzungen angesichts zunehmender Hitzeperioden und einer steigenden Waldbrandgefahr für verfehlt. Vorstandsmitglied Stefan Müller, Mitte-Regierungsrat des Kantons Appenzell Innerrhoden, warnt laut NZZ am Sonntag, die Hitzeschäden in den Wäldern würden hohe Folgekosten verursachen.