Die Gegner haben 9 Millionen Franken in ihre Abstimmungskampagne gebuttert, um die 10-Millionen-Schweiz-Initiative zu bodigen – Rekord! 4,5 Millionen Franken kommen von Economiesuisse, die SP hat 1,6 Millionen Franken aufgewendet, der Gewerkschaftsbund 800.000 Franken, und so weiter.
Die breite Allianz umfasste alle Akteure der Bundespolitik, alle ausser die SVP. Doch am Abstimmungssonntag war es schon vorbei mit der vorgemachten Harmonie der letzten Wochen. Das Nein-Lager hat sich bereits wieder aufgelöst.
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Das linke Lager sowie die bürgerlichen Gegner der Vorlage, allen voran FDP und Mitte, feierten getrennt den gemeinsamen Abstimmungserfolg. Die Bürgerlichen mit Schweizer Fahnen, Cringe-Faktor hoch. SP und Grüne im abgedunkelten Saal, hinter dicken Vorhängen.

Die Mitglieder der Eidgenoessischen Raete und weitere VertreterInnen von buergerlichen Organisationen, von links, die zweite Vizepraesidentin des Nationalrats, Farah Rumy, SP-SO, Elisabeth Schneider-Schneiter, Mitte-BL, Jacqueline de Quattro, FDP-VD, Mitte Praesident Philipp Matthias Bregy, Mitte-VS, Celine Weber, GLP-VD, Co Praesidentin Susanne Vincenz-Stauffacher, FDP-SG, Beat Walti, FDP-ZH, FDP Co Praesident Benjamin Muehlemann, FDP-GL, Economiesuisse Direktorin Monika Ruehl, Juerg Grossen, GLP-BE, der Praesident des Arbeitgeberverbandes Severin Moser, Manuela Weichelt, GP-ZG, der Direktor des Arbeitgeberverbandes Roland Mueller sowie Urs Furrer, Direktor des Gewerbeverbandes, freuen sich, am Abstimmungsstamm einer ueberparteilichen Allianz gegen die Volksinitiative "Keine 10-Millionen Schweiz -Nachhaltigkeitsinitiative" der SVP, ueber die Volk und Staende an diesem Abstimmungssonntag befanden, am Sonntag, 14. Juni 2026 in Bern. Die Hochrechnungen haben soeben eine deutliche Ablehnung der Initiative vorausgesagt. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
Beide wissen, dass es ihnen bei ihren jeweiligen Wählern schadet, gemeinsam in der Öffentlichkeit gesehen zu werden. Die Kantonswahlen in Graubünden, die ebenfalls am Sonntag stattfanden, haben gezeigt, dass sich das Engagement des Nein-Lagers bei Wahlen nicht bezahlt macht.
Die Mitte und die FDP verlieren im Bündner Parlament gemeinsam 10 Sitze an die SVP. Die SP muss 5 Sitze an die Grünen abdrücken. Das sind für Schweizer Verhältnisse doch beachtliche Verschiebungen. Folgen dem Abstimmungserfolg vom Sonntag weitere Niederlagen an der Urne?