BMW hat im zweiten Quartal 35 Prozent weniger Gewinn erzielt als im Vorjahreszeitraum. Wie der Münchner Autobauer mitteilte, sank der Nettogewinn auf 1,2 Milliarden Euro. Der Umsatz verringerte sich um rund 9 Prozent von 34 auf 31 Milliarden Euro. Darüber berichtet die «Bild».
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Besonders stark geriet das Kerngeschäft unter Druck. Das operative Ergebnis der Automobilsparte brach um mehr als 60 Prozent auf 629 Millionen Euro ein. Damit verdiente BMW im Berichtsquartal mehr mit Finanzdienstleistungen als mit der Herstellung und dem Verkauf von Fahrzeugen.
Als grösste Belastung erweist sich das China-Geschäft. Der Absatz auf dem weltweit grössten Automarkt sank im zweiten Quartal um fast ein Drittel. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb mit chinesischen Herstellern, wodurch der einstige Wachstumsmotor für BMW zunehmend zum Sorgenkind wird.
BMW kündigte zuletzt ein Stellenabbauprogramm an. Rund 8000 Stellen sollen wegfallen – einen Grossteil davon in Deutschland.