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Bist Du ein Nazi oder ein Terrorist, dann bleibst Du ein Nazi oder ein Terrorist: Ein Politologe weiss, warum die AfD besonders in Ostdeutschland so populär ist

Was ist das Typische an Politologen? Politologen sind die Meister der schlauen Vergangenheitsbewältigung. Sie wissen zum Beispiel, dass der Aufstieg der SVP ihren Ursprung im Bauernkrieg von 1653 hat oder dass Wladimir Putin auf den Spuren von Zar Nikolaus I. im Jahr 1828 wandelt.

HANNIBAL HANSCHKE / KEYSTONE
epa11870134 Protesters gather during a rally in front of the Reichstag building in Berlin, Germany, 02 February 2025
HANNIBAL HANSCHKE / KEYSTONE

Ein besonders hübsches Beispiel dieser historischen Schlaumeier-Strategie lieferte soeben der Berner Politologe Adrian Vatter im Tages-Anzeiger. Er wusste, warum die AfD besonders in Ostdeutschland so populär ist. Wörtlich: «Die AfD ist dort besonders stark, wo bei der Reichstagswahl von 1933 die nationalsozialistischen Hochburgen lagen.»

Einmal Nazis, immer Nazis.

Da wollen wir als Hobby-Politologen mal eine Ergänzung machen. Wo waren die Stützpunkte der Rote-Armee-Fraktion, die in den siebziger und achtziger Jahren Deutschland mit einer Terrorwelle überzog? Es waren Berlin, Hamburg und Baden-Württemberg.

Und wo sind die Grünen bei der letzten Bundestagswahl so besonders populär? In Berlin, Hamburg und Baden-Württemberg, wo die terroristischen RAF-Hochburgen lagen.

Einmal Terroristen, immer Terroristen.

Einmal Nazis, immer Nazis. Einmal Terroristen, immer Terroristen. So geht Politologie.

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